Lheron von Roger W. Meier [Buchrezension]

Lheron_roger_W_meier

Auf der Suche nach einem Abenteuer, nach Geschichten, die es zu erzählen wert sind, machen sich die beiden Freunde Lheron und Toyoung auf den Weg. Gewappnet mit der Frage, was hinter den Grenzbergen liegt und ob die Erzählungen und Geschichten der Ältesten stimmen. Schnell werden sie überrascht von merkwürdigen Gestalten, von Fremden die zu Freunde werden und dunklen Legenden. Doch wie stark hält das Band der Freundschaft, wenn es um Leben und Tod geht?

Vorwort

Roger W. Meier hatte mich per E-Mail kontaktiert und mich gefragt ob ich daran interessiert wäre seinen Roman „Lheron“ zu lesen. Erst etwas abgeschreckt durch die Seiten Zahl und durch meinen SuB, fragte ich nach der Zeit denn große Deadlines würde ich nicht einhalten können. Schnell hat Herr Meier mir diese Sorge nehmen können und ließ mir die Zeit die ich brauchte um in die Welt von Lheron eintauchen zu können. „Lheron“ ist ein Rezensionsexemplar was mir der Autor hat zukommen lassen. Dennoch ist meine Meinung wie immer davon unbetroffen, ehrlich und offen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht Herzlich bei Roger W. Meier bedanken!

Der erste Satz

„Keine Wolken zeigten sich am Himmel.“

Schreibstil

Roger W. Meier, schreibt detailliert, intensiv und hitzig. Lheron aus dessen Sicht wir die größeren Stücke der Geschichte lesen, war mir bereits von Anfang an, sehr sympathisch. Allerdings taten dass sehr viele Charaktere, die hier ins Leben gerufen wurden. Das ganze Buch ist mit einer wunderbaren, stehts authentischen Stimmung belegt. Ebenso war die Spannung auf einem stetig gleich interessanten Punkt. Auch der Witz und Charme wurde perfekt platziert und lockerte grad schwere Momente hier und da ein wenig auf.

„[…]»Gebt Acht.«forderte Xionen, der voranging. »Oder wollt ihr den ganzen Weg von neuem gehen.« »Wenn ich abstürze, glaubst du, dass ich dann noch imstande bin den Weg von neuem zu gehen?« rief Raen und kam mühsam auf die Beine. »Das hoffe ich doch sehr«, entgegnete der Zauberer in bestimmtem Ton. »Schliesslich bleiben dir ja noch die Hände.«“

Einzig die „Revue“ Passagen zogen sich ein wenig da man als Leser teils schon der Geschichte weiter voran geschritten war, oder es mich aus der „jetzigen“ Lesestimmung raus riss. Nichts desto trotz war ich von der Arten Vielfalt, der Welten und Orte und dessen Bräuche sehr angetan. Der Autor hat es immer wieder geschafft, weitere schöne Menschen, Geschichten und Orte zu kreieren und diese auch noch bildlich zu beschreiben.

Mein Fazit zu Lheron von Roger W. Meier

Es war bunt, fantastisch, spannend und berührend. Diese riesige Welt mit den verschiedensten Einwohnern und Wundern, hat mir so viel Freude bereitet. Zugegeben: Am Anfang war ich zwiegespalten. Es zog sich ein wenig bis es zum eigentlichen Abenteuer „wurde“. Aber ich wurde sehr belohnt so hartnäckig zu bleiben. Gefühlt spätestens auf Seite 150, habe ich das Buch kaum noch zur Seite gelegt. Es ist eine gigantische Welt (Und ja, ich weiß ich wiederhole mich) aber es ist lange her, das ich eine solche geschriebene, große, ausgearbeitete und auf einander abgestimmte Welt in einem Buch betreten habe.

Hier und da sind es paar Wiederholungen von Szenarien oder auch Aufklärungen von verschiedensten Charakteren, die den Lesefluss ein wenig mindern und man gerät ins Stocke. Ähnlich ging es mir manchmal, mit der, durch die Zeit angepasste Sätze die gebaut wurden. Das hält sich aber nicht lange, weil man immer weiter in das Buch eintaucht und auch schnell die Art der Sprache auf dem Kasten hat. Wie ihr seht, sind es nur wenige Kritik Punkte, denn ich habe hier auf den Seiten wirklich viel Herzblut gemerkt und habe nur zu gern Lheron auf seiner Reise begleitet.

Von mir bekommt "Lheron" von Roger W. Meier 

4.3/5 Sternen!

Inhaltsangabe

Nur selten nähren sich die Nanars den Grenzbergen im Osten ihrer wundersamen Heimat Narleas. Die Freunde Lheron und Toyoung waren jedorch den Schritt ins Ungewisse und machen sich auf den Weg, die mächtigen Berge zu überqueren. Ihre abteuerliche Reise führt sie allerdings weiter, als dass sie es sich erträumen hätten können.

lheron Bildquelle: Schweizer Literaturgesellschaft
Buchdetails
Name: Lheron
Autor: Roger W. Meier
Seiten: 648
Verlag: Schweizer Literaturgesellschaft
Kostenpunkt: 24,80€
Hier zu kaufen: Lheron
Genre: Fantasy
Kategorie: Allgemein, Rezension Kommentare: 1
Eine Antwort auf „Lheron von Roger W. Meier [Buchrezension]“
  1. […] Es war bunt, fantastisch, spannend und berührend. Diese riesige Welt mit den verschiedensten Einwohnern und Wundern, hat mir so viel Freude bereitet. Calipa […]