[Freitagsdrei] – Bücher mit erschreckend guten Dystopien

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Heute habe ich mir gedacht, entführe ich euch ein wenig in Welten, die so hoffentlich niemals eintreten, sich aber so anfühlen als könnten sie es.
Ich spreche von Dystopien die – teilweise- so schaurig gut umgesetzt wurden, das es durchaus Wirklichkeit werden könnte.
Mögt ihr Dystopien? Wenn ja, welche findet ihr gut umgesetzt? Und wenn nein, in welche Welten taucht ihr gerne ein?

 

Scythe von Neal Shusterman

Stellt euch eine Welt vor, in der es keine Kriege mehr gibt, keine Armut, keine Krankheiten und selbst der Tod, nur noch als Schauermärchen gilt. Dann seid ihr wahrscheinlich in der Welt von “Scythe”. Neal Shusterman hat in dieser Reihe eine Welt erschaffen, in dem man nicht mehr sterben kann. Zumindest nicht richtig. Solange bis ein Scythe dein Leben beendet. Die Ausbildung zu einem Scythe wird nicht jedem zu Teil und nur ein geringer Prozentsatz der Menschen, schafft es physisch sowie Psychisch, der buchstäbliche Sensenmann zu sein. Die Menschen werden immer älter, die Medizin entwickelt sich immer weiter. Shusterman zeigt uns seine Vorstellung vom teilweise “ewigen” Leben und das kein Menschliches Wesen, jemals diese Verantwortung über Leben und Tod entscheiden zu dürfen, tragen sollte.

 

Black Out von Marc Elsberg

Wer kennt es nicht? Die Sicherung fliegt raus, der Strom ist plötzlich weg. Meist ist dieses Unheil schnell zu beheben und binnen von Minuten läuft wieder alles. Aber was wäre, wenn das nicht der Fall ist? Wenn der Strom wegbleibt und das vielleicht für immer? Marc Elsberg schreibt in “Black Out” genau über diese Thematik und mir, für meinen Teil, wurde erschreckend von dem Autor aufgezeigt, wie schlimm dieser Zustand wirklich wäre. Gerade in der heutigen Modernen Welt. In dem Buch wurde super Recherche Arbeit geleistet, ich als Leser wurde stetig abgeholt und mir wurde erklärt, welche Katastrophalen Auswirkungen ein totaler Black Out mit sich bringt.

 

Ready Player One von Ernest Cline

Wir bleiben in der Modernen Welt und tauchen dabei ab in die Virtuell Reality. Ernest Cline hat in “Ready Player One” ein heutzutage schon teilweise umgesetztes Thema aufgegriffen und zwar die Virutell Reality. Der Wohnraum in den Städten ist gering und somit werden Trailer, auf Trailer gestapelt. Die Einzige Möglichkeit der Tristen Umgebung zu entkommen, ist das flüchten in die Welt von Oasis. Eine Simulation die du ausschließlich durch Netzhautscanne und einem Passwort Zugriff erreichst. In Oasis selbst, stehen dir alle Möglichkeiten offen: Passe dein Avatar an, gehe arbeiten, geh zur Schule, fahre Rennen mit dem Dolorian aus Zurück in die Zukunft. Ein Dystopisches Abenteuer das nicht nur im Buch sondern auch auf der Leinwand hervorragend umgesetzt wurde. Aber auch eine Virtuell Reality, birgt Gefahren. Teilweise sogar welche, die nicht nur dich nicht nur das Leben deines Avatars kosten können…

Kategorie: Allgemein, Freitagsdrei Kommentare: 2
2 Antworten auf „[Freitagsdrei] – Bücher mit erschreckend guten Dystopien“
  1. Norbert
    08.08.2025 - 6:43 a.m. Uhr

    Ready Player One kann ich ebenfalls uneingeschränkt empfehlen, ein wirklich sehr gutes Buch, vor allem auch für Retro-Game-Interessierte. Es gibt einen zweiten Teil, der nicht wenig verwunderlich, Ready Player Two heißt. Auch gut, aber kommt nicht an den ersten Teil heran. Angeblich soll es eine Trilogie werden.

    Blackout von Marc Elsberg habe ich ebenfalls gelesen und verschlungen. Es war mein erstes Buch von ihm und ich war wirklich begeistert. Tatsächlich ein sehr nachdenkliches Buch, da es doch sehr nahe an der Realität ist, wenn man sich ein wenig mit der Materie auskennt. Auch seine anderen Bücher sind durchaus zu empfehlen.

  2. calipasite
    08.08.2025 - 7:53 a.m. Uhr

    Hey Norbert 🙂

    Stimmt, ich habe gar nicht erwähnt, das es ein bisher (?) ein Zweiteiler ist. Der zweite Band liegt schon ewig auf meinem SuB behandelt aber finde ich (und auch nur Anbetracht meines derzeitigen Status), eher das “danach” und vor allem die Gefühlswelt von dem Protagonisten, oder?

    Blackout war tatsächlich das erste und bisher letzte Buch, dass ich von Marc Elsberg gelesen habe. Die positiven Worte über seine anderen Werke sind mir aber nicht entgangen. Ich werde bestimmt bald mal zu einem weiteren greifen 🙂

    Liebe Grüße!