God of Malice von Rina Kent [Dark Romance]

“Du wolltest immer den netten Kerl; zu schade, dass du den verdammten Schurken bekommen hast.” S. 292
!Achtung!
“God of Malice” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den Vordergrund! Dieses Buch solltest du erst ab 18 lesen!
Inhaltsangabe
Er ist ein erbarmungsloses Monster.
Und ohne es zu wollen, habe ich seine Aufmerksamkeit auf mich gezogen.
Ich wollte Antworten auf Fragen, die mich so sehr quälen. Antworten darauf, was wirklich mit meinem besten Freund geschehen ist. Dabei tun sich neue Fragen auf: Was hat es mit den Geheimbünden auf sich? Welche finsteren Machenschaften laufen im Hintergrund an meiner Universität? Und welche grausamen Leidenschaften verfolgt er?
Doch jetzt ist es zu spät. Er ist besessen von mir: Killian Carson, den alle für einen charmanten und gebildeten College-Studenten halten. Aber ich weiß, was er wirklich ist: eiskalt, manipulativ und gefährlich. Er ist ein Raubtier und ich bin seine Beute. Und alles, was ich tun kann, ist weglaufen. Aber er wird nicht aufgeben. Er will mich jagen. Er will mich haben. Und ich weiß, er wird niemals aufhören. Bis er mich hat.
Eigene Meinung
God of Malice hat mich vor allem durch das Cover angesprochen. Außerdem hatte ich schon so viel Gutes über Rina Kents Bücher gehört, dass ich mich selbst davon überzeugen wollte.
Und ich verstehe den Hype um diese Autorin absolut. Abgesehen von den wirklich spicy Anteilen ist das Buch auch sehr spannend aufgebaut. Ich lese hier nicht nur aus den Perspektiven von Glyndon und Killian, sondern später auch aus der Sicht ihrer Eltern – und das fand ich tatsächlich mal eine richtig geniale Idee!
Der Schreibstil von Rina Kent ist leicht zugänglich, verliert dabei aber nie an Detail, Spannung oder Tiefe. Ich habe mich schnell in den verschiedenen Perspektiven zurechtgefunden und die Eigenheiten von Glyndon und Killian schnell erkannt.
Anfangs waren die vielen Namen etwas verwirrend – wer gehört zu wem? Wer ist Cousin, Bruder, Schwester? – aber zum Glück gibt es zu Beginn des Buches einen Stammbaum, der das gut erklärt.
Der Einstieg in die Geschichte ist… eigen. Man merkt sofort: Killian ist eine wandelnde Red Flag. Wer jetzt denkt: “Dark Romance – oh Wunder” – ich weiß. Aber genau das hat mich nur noch neugieriger gemacht.
Glyndon ist seit dem Tod ihres besten Freundes nicht mehr dieselbe. Sie denkt sogar daran, ihm zu folgen – bis Killian auftaucht und ihre Welt und Moralvorstellungen komplett ins Wanken bringt.
Während Killian schnell merkt, dass Glyndon anders ist und ihn berührt wie niemand zuvor, versucht sie, Abstand zu halten. Zusätzlich machen ihr anonyme Drohungen per SMS zu schaffen. Und je näher sie Killian an sich heranlässt, desto mehr muss sie ihre Brüder Brandon und Landon davon abhalten, sich einzumischen. Vor allem Landon ist Killian ein Dorn im Auge – nicht nur, weil er vom rivalisierenden „The Kings U College“ kommt, sondern auch, weil er weiß, was für ein Psychopath Killian ist …
Glyndon ist eine junge Frau, die mit Killians Schwarz-Weiß-Welt überhaupt nichts anfangen kann. Seit dem Verlust ihres Freundes lebt sie zurückgezogen, hat ihren Glanz und ihr Lachen verloren – und das spürt man beim Lesen.
Sie ist unglücklich, aber auf eine authentische, greifbare Weise. Sie wirkt nicht weinerlich, sondern eher innerlich zerbrochen – und besitzt dennoch dieses kämpferische Feuer.
Killian ist das komplette Gegenteil: analytisch, direkt, emotional fast unberührt. Glyndon ist die Erste, die ihn wirklich beschäftigt – ihn verändert.
Sie ist auf jeden Fall die Figur, die die spürbarste Entwicklung durchmacht, und das macht das Lesen ihrer Kapitel sehr intensiv. Killian verändert sich auch – aber subtiler, eher zwischen den Zeilen. Es ist nicht so offensichtlich wie bei ihr.
Mein abschließendes Fazit
God of Malice von Rina Kent ist eine Geschichte mit mehr als nur einer schrillen, hell aufleuchtenden Red Flag. Ich kann nur empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen!
Die Geschichte rund um Killian und Glyndon punktet mit Spannung, Sogwirkung und intensiver Charakterentwicklung. Ich mochte besonders das Gegensätzliche zwischen den beiden, gepaart mit einer überraschenden Authentizität.
Und dass man auch aus Sicht der Eltern liest, war mal ein erfrischender Perspektivwechsel.
Etwa ab der Hälfte nimmt die Story richtig Fahrt auf – inklusive dem typischen Hin und Her zwischen den Protagonisten. Aber aus irgendeinem Grund hat es mich diesmal nicht gestört.
Es war nie zu lang oder zu klischeehaft. Im Gegenteil: Es hat genau die richtige Tiefe gegeben, um mich als Leserin völlig in die Welt von Killian und Glyndon eintauchen zu lassen.
Erst als ich ihn in Gefahr sah, wurde mir klar, dass er das Beste und das Schlimmste in mir zum Vorschein bringt und ich süchtig nach diesem Gefühl bin. S. 404
Weitere Rezensionen zu God of Malice bei:
Bildquelle: Vajona
Autor: Rina Kent
Seiten: 554
Verlag: Vajona
Erschienen: 30.10.2024
Kostenpunkt: 19€
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Genre: Dark Romance
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