#lola. #melissascrivnerlove Archive - Calipa https://calipa.de/tag/lola-melissascrivnerlove/ Im Herzen Leidenschaft Mon, 28 Aug 2023 14:47:40 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Capitana BD. 2 von Melissa Scrivner Love [Buchrezension] https://calipa.de/2023/08/19/capitana-bd-2-von-melissa-scrivner-love-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=capitana-bd-2-von-melissa-scrivner-love-buchrezension https://calipa.de/2023/08/19/capitana-bd-2-von-melissa-scrivner-love-buchrezension/#respond Sat, 19 Aug 2023 13:35:40 +0000 https://calipa.de/?p=4631 Lola Vasquez ist leicht zu unterschätzen: Sie ist zierlich, eher unscheinbar, kümmert sich liebevoll um ihre Pflegetochter Lucy und hilft ihren bedürftigen Nachbarn oft mit Lebensmitteln oder der Miete aus. Das ist allerdings nur ihre eine Seite: Denn sie ist auch eine rücksichtslose Drogenlady, eine brillante Gang-Leaderin mit einem hohen body count. Das bekamen auch ihre Rivalen zu spüren und ihr Bruder Hector, den sie aus strategischen Gründen in den Knast geschickt hatte. Seit sie ein Bündnis mit der Staatsanwältin Andrea geschlossen hat, die hinter ihrer makellosen Fassade selbst mit Drogen handelt, herrscht Lola über ihr eigenes Gebiet.

Es könnte also alles gut sein. Als aber eine schwangere Frau sie bittet, dafür zu sorgen, dass ihr fieser Ehemann weiter hinter Gittern bleibt, ahnt Lola nicht, dass dieser kleine Gefallen sie in einen weiteren Drogenkrieg führen wird. Und bald muss sie feststellen, dass die größte Gefahr nicht von der konkurrierenden Rivera-Gang ausgeht, sondern in ihrer unmittelbaren Nähe lauert: Hector wurde aus dem Gefängnis entlassen, aber kann sie ihm vertrauen? Und auch Andrea hat anscheinend ihre ganz eigene Agenda ... Bald brennt es an allen Ecken und Fronten, und Lola muss all ihre tödlichen Managerqualitäten einsetzen, um das Allerschlimmste zu verhindern und ihre Lieben zu schützen. Koste es, was es wolle.

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“Lola hat getan, was Männer tun. Sie hat einen Krieg angefangen. Sie weiß nur nicht, warum.” S. 75

 

!Achtung! 

Es handelt sich hier um den zweiten Teil von “LOLA” von Melissa Scrivner Love. Auch wenn in der Theorie beide Teile unabhängig von einander gelesen werden könnten, spoilert der zweite Teil “Capitana” doch sehr stark und auch in meiner Rezension könnte es zu Spoilern zum ersten Teil kommen! 

 

Inhaltsangabe

Lola Vasquez ist leicht zu unterschätzen: Sie ist zierlich, eher unscheinbar, kümmert sich liebevoll um ihre Pflegetochter Lucy und hilft ihren bedürftigen Nachbarn oft mit Lebensmitteln oder der Miete aus. Das ist allerdings nur ihre eine Seite: Denn sie ist auch eine rücksichtslose Drogenlady, eine brillante Gang-Leaderin mit einem hohen body count. Das bekamen auch ihre Rivalen zu spüren und ihr Bruder Hector, den sie aus strategischen Gründen in den Knast geschickt hatte. Seit sie ein Bündnis mit der Staatsanwältin Andrea geschlossen hat, die hinter ihrer makellosen Fassade selbst mit Drogen handelt, herrscht Lola über ihr eigenes Gebiet.

Es könnte also alles gut sein. Als aber eine schwangere Frau sie bittet, dafür zu sorgen, dass ihr fieser Ehemann weiter hinter Gittern bleibt, ahnt Lola nicht, dass dieser kleine Gefallen sie in einen weiteren Drogenkrieg führen wird. Und bald muss sie feststellen, dass die größte Gefahr nicht von der konkurrierenden Rivera-Gang ausgeht, sondern in ihrer unmittelbaren Nähe lauert: Hector wurde aus dem Gefängnis entlassen, aber kann sie ihm vertrauen? Und auch Andrea hat anscheinend ihre ganz eigene Agenda … Bald brennt es an allen Ecken und Fronten, und Lola muss all ihre tödlichen Managerqualitäten einsetzen, um das Allerschlimmste zu verhindern und ihre Lieben zu schützen. Koste es, was es wolle.

 

Eigene Meinung

So begeistert war ich damals von Lola,  das ich eigentlich viel zu lange gebraucht habe, um zu dem zweiten Teil zu greifen. Doch endlich ist es geschehen und ich war zurück im Revier von Lola Vasquez…

Der Prolog leitet ein, und es dauert nicht lang bis Charakter Lola auf der Bildfläche erscheint. Brutal, Sexy, und immer mit einem Plan B in der Hinterhand. Der Schreibstil ist flüssig, wenn vielleicht auch ein wenig springend. Manchmal musste ich ein Stück zurück um zu verstehen wie Lola jetzt in Szene XY kommt. Dafür wird hier mit sehr viel mehr Intrigen gespielt, sehr viel mehr Geheimnisse die um einzelne Charaktere stattfinden. Das verleiht dem Buch mehr Spannung. Brutale Szenen, sind auch genau das: Brutal und werden ohne Blatt vor dem Mund, beschrieben. Ich lese dabei aus der dritten Sicht von Lola, und begleite sie dabei, wie sie versucht einen Krieg zu verhindern, und ihre Liebsten zu beschützen.

Lola löst einen Rattenschwanz an schwerwiegenden Entscheidungen unbewusst aus. Und während sie versucht diesen Fehler wieder auszubaden, muss sie sich eingestehen, das sie nicht alle Menschen in ihrem Umkreis zu kennt, wie sie es sich erhofft hat. Besonders schön fand ich allerdings, das auch viel auf die Beziehung zu ihrer Pflegetochter eingegangen wird und ich auch ihre Entwicklung ein Stück weit mitverfolgen konnte.

Protagonistin Lola ist wie im ersten Band, einfach ein Bad-Ass Charakter. Ich finde es gut das sie sich für keinerlei Dinge zu wichtig nimmt, und das sie auch kein Problem damit hat ihren männlichen Kollegen zu zeigen, warum sie die Hosen anhat. Lola ist keineswegs Fehlerfrei oder gar perfekt. Das macht sie in dem Buch so sehr authentisch. Die Gedanken und Sorgen die sie sich macht über ihre Familie, ihre Pflegetochter zeigen auf wie Sensibel sie sein kann. Im gleichen Augenblick schafft sie es ohne mit der Wimper zu zucken, jemanden zu ermorden, was sie wieder als kaltblütiger Gangsterboss auszeichnet.

 

Mein abschließendes Fazit

Auch der zweite Teil “Capitana” hat es wieder geschafft mich mit Protagonistin Lola zu begeistern. Ich mochte ihre Weiterentwicklung so die, der verschiedenen Charaktere und dessen Verbindungen. Aber vor allem mochte ich eben “Lola Vasquez” als Gangboss. Ich finde es klasse in so einer Rolle eine weibliche Protagonistin verfolgen zu können, die dazu weder perfekt noch unfehlbar ist. Sie ist authentisch und nicht zu übertrieben. Die Geschichte dabei ist brutal, sensibel, und bearbeitet nicht nur die “Straßengesetze” sondern setzt sich auch mit Diskriminierung und Rassismus auseinander. Der springende Schreibstil der Autorin, hat mich manchmal ein wenig zurückrudern lassen, um zu verstehen wo, wie und was jetzt eigentlich noch mal Phase ist. Trotzdem wird in “Capitana” meiner Meinung viel mehr auf die Charaktere und dessen Verbindung, oder Vergangenheit eingegangen, und verleiht damit der Geschichte viel Tiefe.

 

“Die Lügen, an die wir glauben, um zu bewahren, was wir haben. Die Lügen, die wir denen erzählen, die wir lieben, um ihnen nicht das Gefühl von Sicherheit zu rauben. Die Lügen, wie wir ihnen erzählen, damit sie uns weiter lieben.” S. 161

 

Von mir bekommt "Capitana" von Melissa Scrivner Love 

4/5 Sternen!

 

 

 

 

 

 

 

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LOLA von Melissa Scrivner Love [Buchrezension] https://calipa.de/2019/03/29/lola-von-melissa-scrivner-love-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=lola-von-melissa-scrivner-love-buchrezension https://calipa.de/2019/03/29/lola-von-melissa-scrivner-love-buchrezension/#comments Fri, 29 Mar 2019 23:34:46 +0000 http://calipa.de/?p=3134 Für viele als die  "Frau hinter dem Gangleader" bekannt, fristet Lola ihr Leben unscheinbar und unerkannt. Keiner kennt ihren wahren Status in der "Crenshaw Six" Crew und einen Teufel würde sie tun um dies jemals zu ändern. Denn in einem Männer dominierenden Geschäft wie Drogen, Waffen und Morde, weiß die Anführerin sich bedeckt zu halten. So lange, bis ihre Crew selbst in einen Gangkrieg gerät, und alle auf Lola setzen...

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Lola

Für viele als die  “Frau hinter dem Gangleader” bekannt, fristet Lola ihr Leben unscheinbar und unerkannt. Keiner kennt ihren wahren Status in der “Crenshaw Six” Crew und einen Teufel würde sie tun um dies jemals zu ändern. Denn in einem Männer dominierenden Geschäft wie Drogen, Waffen und Morde, weiß die Anführerin sich bedeckt zu halten. So lange, bis ihre Crew selbst in einen Gangkrieg gerät, und alle auf Lola setzen…

Vorwort

Dies ist ein Rezensionsexemplar das mir Vorablesen.de zur Verfügung gestellt hat wofür ich mich sehr bedanke! Da „LOLA“ ein Rezensionsexemplar ist was mir zu Verfügung gestellt wurde, habe ich dafür nicht bezahlt. Dennoch ist meine Meinung wie immer davon unbetroffen, ehrlich und offen. 

Der erste Satz

“Lola steht am Rand des verdorrten Rasenvierecks ihres und Garcias Garten.”

Schreibstil

Die Leseprobe, die ich von Vorablesen zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat mich unheimlich gereizt mehr zu lesen. Ich finde Gangs,Crews, Banden, Clans etc. zu interessant, mag die Verknüpfungen und auch Rituale. Nun (endlich) mal aus der Perspektive einer Frau zu lesen, die es mehr als Faustdick hinter den Ohren hat war interessant und etwas neues. Der Schreibstil ist unheimlich ehrlich, brutal, bildlich.

Wir lesen aus einer Erzähler Sicht und verfolgen somit Lolas Weg. Wunderbar beschrieben ist vor allem wie ich finde, diesen Zwiespalt den Lola manchmal zwischen “normaler Hausfrau” und “Gangleader” geht. Hier werden keine Klischees bedient, im Gegenteil. Hier geht um es eine so starke Hauptchrakterin die warscheinlich mehr Eier besitzt als viele ihrer Männlichen Gefährten.

“Dann stellt sie sich vor, wie Garcia ihr offen sagt, sie soll nicht Hector schicken, das wäre ein Fehler, und sofort sieht sie sich drüben in der Küche am Messerblock und am Herd und riecht verbrannte Haut. Lola atmet tief durch, langsam kriegt sie Angst vor sich selbst.” S. 229

Gerade am Anfang in Bezug auf ihren Bruder, tritt Lola in die Rolle der Mutter. Sie versucht zu beschützen was zu ihr gehört, und selbst was nicht zu ihr gehört, kann ein Teil von ihr werden.

Mein Fazit zu LOLA von Melissa Scrivner Love

Ich habe es unheimlich genossen in Lolas Welt einzutauchen, ihre Geschichte und ihren Werdegang zu erfahren und zu verfolgen. Ihre Welt kennt fast nur die düstere Seite, und doch gibt es hier und dort einige Lichtblicke die mir Lola in einem ganz anderen Licht vorgestellt haben. Ich habe mit gekämpft, gebangt und mir Sorgen gemacht, war wütend über Entscheidungen und verstand ihre Beweggründe.

Das Buch war schnell in der Erzählung und brachte die Geschichte im allgemeinen schnell und schonungslos voran. Immer und immer hatte ich eine gewisse Deadline für Lola im Kopf und hatte mich gefühlt wie sie und wurde etwas ängstlich als das Buch immer dünner wurde, die Geschichte aber noch lange nicht vorbei war. Deswegen kamen mir in der Mitte, einige Seiten als “Lückenfüller” vor. Es wird gejagt und gesucht, verfolgt und kombiniert, aber über kurze Zeit hat man das Gefühl auf der Stelle zu laufen.

Lola habe ich sehr ins Herz geschlossen und bin mit dem Buch mehr als zufrieden. Es ist weder Klischeelastig noch langweilig sondern voller Spannung, Brutalität, Ehrlichkeit und auch Hoffnung. Gerne mehr davon!

Von mir bekommt "LOLA" von Melissa Scrivner Love 

4.8/5 Sternen!

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