#cbj Archive - Calipa https://calipa.de/tag/cbj/ Im Herzen Leidenschaft Wed, 12 Jan 2022 20:06:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 One of us is lying von Karen M. McManus [Buchrezension] https://calipa.de/2022/01/12/one-of-us-is-lying-von-karen-m-mcmanus-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=one-of-us-is-lying-von-karen-m-mcmanus-buchrezension https://calipa.de/2022/01/12/one-of-us-is-lying-von-karen-m-mcmanus-buchrezension/#respond Wed, 12 Jan 2022 20:06:56 +0000 https://calipa.de/?p=3823   “Ich schöpfe neue Hoffnung. Vielleicht können wir die Sache ja wirklich für uns behalten. Die Bayview High ist süchtig nach Klatsch und Tratsch, aber wenigstens muss niemand mehr Angst davor haben, auf About That bloßgestellt zu werden.” S. 86   Inhaltsangabe An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. […]

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“Ich schöpfe neue Hoffnung. Vielleicht können wir die Sache ja wirklich für uns behalten. Die Bayview High ist süchtig nach Klatsch und Tratsch, aber wenigstens muss niemand mehr Angst davor haben, auf About That bloßgestellt zu werden.” S. 86

 

Inhaltsangabe

An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv…

 

Eigene Meinung

An dem 2018 erschienen Buch “ONE OF US IS LYING” von Karen M. McManus, kam man in der Bücher-Szene gar nicht vorbei. Gefühlt, haben alle Leser es geliebt. Ich hatte es dann auch gekauft und drei Jahre später, gehöre ich nun ebenfalls zu denjenigen, die sagen können, es ist gelesen.

Es ist ein Highschool Roman in denen es um die vier Stereo Typen geht. Diese sind zeitgleich unsere Protagonisten und aus dessen Sicht lesen wir immer in Kapiteln. Die Charaktere wirken dabei Individuell und besitzen ein gewissen Grad an Tiefe. Es ist nicht so viel man als Leser von den einzelnen Protagonisten überfordert ist, aber genug um zu wissen wie dieser Charakter tickt.
Der Anfang war sehr spannend und hat mich wirklich eingesogen. Es ist der flüssige Schreibstil, und der zwar detaillierte aber nicht übertriebene Aufbau des Settings. Ebenfalls finde ich die teils große Charakterentwicklung, fast aller vier Protagonisten sehr gelungen und es hat Spaß gemacht diese mit zu verfolgen.

“Keine Ahnung, warum es den Leuten so schwerfällt zuzugeben, dass sie manchmal einfach Arschlöcher sind, die krumme Dinger drehen, weil sie nicht damit rechnen, erwischt zu werden.” S. 156

Leider hat das bei mir in der Mitte des Buches etwas nachgelassen. Es entsteht ein ziehendes Hin und Her was zwar füllend und durch aus richtig ist, aber sich leider trotzdem, für mich etwas angefühlt hat, als würde ich vieles Wiederholtes lesen. Erst ab den letzten fünfzig Seiten habe ich wieder mit fiebern können, weswegen sich das Buch bei mir etwas gezogen hat. Das starke Interesse, unbedingt wissen zu wollen, wer der Täte ist, hatte einfach ab einen gewissen Punkt aufgehört und für meinen Geschmack zu spät wieder eingesetzt.

Mein abschließendes Fazit

Karen M. McManus hat mit “ONE OF US IS LYING” auf Anhieb die Bestseller Listen gestürmt und ich kann teils verstehen. Die Geschichte um den Jungen der ermordet wurde und um die vier Jugendlichen die als Täter in Frage kommen, hat ein gewisses etwas. Die Geschichte hat es vielleicht so schon gegeben, oder ist einem nicht Unbekannt, aber die Ausarbeitung und der Plot der da hinter steckt, ist sicherlich etwas was ich so noch nicht gelesen habe.

Auch wenn sich der Mittelteil für meinen Geschmack etwas gezogen hat und die zu Anfang aufgebaute Spannung etwas erstickt. Es kommt unvermeidlich zu ein paar Wiederholungen, von denen ich auch sagen muss, das ich nicht gewusst hätte wie ich diese umgehe. Schließlich lesen wir Kapitelweise immer aus der Sicht einer der vier Jugendlichen und decken nach und nach dessen, dunkelsten Geheimnisse auf.

Die oben erwähnte Charakter Entwicklung hat es mir am meisten angetan. Hier hat die Autorin wirklich ein großes Talent bewiesen. Ich mochte sehr die Reife die unsere vier Protagonistin an den Tag legen. Auch wenn ich mich gern gewünscht hätte, das mehr als nur ein Charakter eine Eigenartigkeit besitzt. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.

Ein wichtige Thematik im Buch ist das Mobbing. Denn rund um baut es genau dort auf. In der heutigen Zeit mit Social Media und Co. stelle ich es mir noch schlimmer vor, als es damals schon zu meiner Schulzeit war. Kinder sind grausam und was vielleicht als “kleiner Streich” Anfängt, hat meist tiefergehende Folgen. Natürlich ist es in ONE OF US IS LYING eine sehr extreme aber nicht völlig unvorstellbare Handlung. Viele Narben können vermieden werden, wenn man anfängt vorher darüber nachzudenken was man sagt oder tut.

 

Von mir bekommt "ONE OF US IS LYING" von Karen M. McManus 

3/5 Sternen!

 

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Half Bad – Das Dunkle in Mir [Buchrezension] https://calipa.de/2018/07/27/half-bad-das-dunkle-in-mir-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=half-bad-das-dunkle-in-mir-buchrezension https://calipa.de/2018/07/27/half-bad-das-dunkle-in-mir-buchrezension/#respond Fri, 27 Jul 2018 12:20:23 +0000 http://calipa.de/?p=2880 Nathans Vater ist der größte Schwarze Magier den es gibt und dazu der gefährlichste. Von der Regierung beobachtet, in der Hoffnung er könnte Marcus - seinen Vater finden, beginnt eine erbarmungslose Hetzjagd. Mit Nathan als Köder soll Marcus angelockt werden. Gefangen zwischen dem weißen Blut in sich und dem schwarzen, muss er sich bald für eine Seite entscheiden...

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Nathans Vater ist der größte Schwarze Magier den es gibt und dazu der gefährlichste. Von der Regierung beobachtet, in der Hoffnung er könnte Marcus – seinen Vater finden, beginnt eine erbarmungslose Hetzjagd. Mit Nathan als Köder soll Marcus angelockt werden. Gefangen zwischen dem weißen Blut in sich und dem schwarzen, muss er sich bald für eine Seite entscheiden…

Zwischen den Fronten

Nathan wächst bei Gran –  seiner Oma und starke weiße Hexe- auf. Mit ihm wohnen dort Arran, Gran und Jessica. Gerade Jessica ist förmlich besessen davon ihren Halbbruder Nathan Tod zu sehen. Ihr Berufswunsch steht fest: Jägerin. Nathan versucht sich mit allen zu arrangieren und weiß das er durch das Blut seines Vaters etwas in sich trägt, was andere Leute hassen und verabscheuen.

Auch in der Schule gerät er immer wieder mit weißen Hexen aneinander. Der Ruf des Vaters eilt Nathan weit vorraus, dabei hat er diesen noch nie gesehen oder kennengelernt. Auch seine Mutter kennt er nicht und weiß nur das diese gestorben ist. Es ist verboten das weiße Hexen sich mit schwarzen Hexen einlassen. Immer wieder muss Nathan zu Kontrolluntersuchen die ihm die Regierung mitteilen. Und immer wieder tut er das gleiche: es lässt es über sich ergehen und schweigt es aus…

Anders als erwartet

Zum siebzehnten Geburtstag eines jeden Hexers wird ihm eine Gabe übergeben. Es besteht das Gerücht, das wenn man keine drei Geschenke erhält, man stirbt. Gran hat bereits zugestimmt das Nathan seine Gaben von ihr bekommen wird. Allerdings haben sie dabei nicht die bösartigen Machenschaften der Regierung einberechnet.

Nathan wird gefangen genommen und lebt seit dem bei Celia. Celia ist eine ehemalige Jägerin und wird Nathans Vormund. Er fristet seine Nächte in einem Käfig, verbringt den Tag damit zu Trainieren mit Celia, zu Kochen, abzuwaschen und ab und an am Abend liest Celia ihm etwas vor. Er selbst hat nie gelernt zu lesen. Ich war immer wieder in dem Zwiespalt ob Celia gut oder böse ist und diese Frage stellt man sich oft in diesem Buch.

“Was würden Sie tun, wenn sie Ihnen den Befehl gäben, mich zu töten? Wenn sie sagten: >Schießen Sie dem Halbblut eine Kugel ins Gehirn.< << Ich tue so, als hielte ich eine Waffe und ziele mit einem Finger auf meine Schläfe, dann gebe ich ein Geräusch wie einen Pistolenschuss von mir. Sie steht auf, tritt hinter mich, drückt einen Finger fest gegen meinen Hinterkopf und macht das gleiche Geräusch.” S. 206

Schreibstil

Man kommt gut in das Buch rein, merkt aber schnell das es sich zieht. Besonders “ausgeschmückt” und bildlich dargestellt wurde die Folter die Nathan ertragen muss. Allgemein ist dieses Buch von der Grundstimmung sehr drückend und negativ. Nathan ist charakteristisch gut ausgearbeitet. Das Buch scheint in eine aktuellen Zeitepoche zu spielen, was ich erst ziemlich spät bemerkt habe. Irgendwie springt der Funke nicht über, das Handys ganz aktuell sind. Ich hätte eine früher Zeitepoche passender gefunden.

Die Charaktere haben einen gewissen Charme, auch wenn ich nie so richtig wusste, wie ich diese einordnen soll. Immer wieder wird Nathan gesagt das keinen vertrauen soll, und so fiel es mir als Leser ebenfalls schwer den Charakteren zu vertrauen.

Empfehlung

Es ist ein Buch für Zwischendurch. Der angenehme und flüssige Schreibstil ließ mich das Buch schnell weg lesen. Allerdings gibt es zu viele offene Fragen am Ende für meinen Geschmack. Die “Half Life” Trilogie ist zu dem auch nicht weiter in das Deutsche übersetzt wurden bis auf den ersten Teil, weswegen ich es dir nur empfehlen kann, wenn du die anderen Bücher vielleicht auf englisch weiter lesen möchtest.

Mein Fazit zu Half Bad – Das Dunkle in Mir

Es ist ein interessanter Charakter, eine interessante Geschichte wenn auch stellenweise sehr Brutal. Ich hatte Schwierigkeiten mit Nathan, da sein Charakter mir persönlich von allen ein Stück weit zu wenig wahr. Interessant fand ich auf dem Klappentext die Aussage “Ein Atemloser Fantastischer Thriller!” Thriller ist für mich leider ein falscher Begriff. Ich hatte keine Momente der Spannung. Das klingt vielleicht sehr hart, ist aber gar nicht negativ gemeint. Es konnte mich lediglich nicht fesseln.

Leider wird die Geschichte auch sehr gezogen verliert dadurch auch ein wenig der roten Faden und natürlich habe ich mit Nathan mitgefühlt, fand es aber eine Spur zu theatralisch. Die Auftritte der Charaktere mit denen Nathan sich anfreundet oder ihnen gegenüber Sympathie empfindet, sind zu kurz genauso wie die Zeit der Charaktere. Dadurch bekommen die Charaktere für mich so etwas austauschbares.

Zum Ende gibt die Autorin noch ein mal alles und es wird schneller, das oben erwähnte “strecken” der Geschichte – völlig aufgehoben. Leider für mich zu spät. Das Ende ist offen außer ich möchte die anderen Bücher auf Englisch weiter lesen denn diese wurden anscheinend nicht mehr ins Deutsche übersetzt. Schade. Solltest Du die Reihe auch auf Englisch weiter gelesen haben, kannst du mir ja gerne mitteilen, (oder auf deine Rezension verlinken) wie es ist. Denn ich werde die Englischen Teile wohl nicht verfolgen.

Von mir bekommt "Half Bad - Das Dunkle in Mir" von Sally Green 

2.8/5 Sternen!

 

Inhalt

Nathan wird gejagt.
Seit seiner frühesten Kindheit wird er von der Regierung beobachtet, verfolgt, eingesperrt. Denn Nathan lebt in einer Welt, in der – mitten im Modernen Alltagsleben – Hexen existieren. Weiße Hexen, die sich selbst für gut erachten und die Regierungsmacht in ihren Händen halten. Schwarze Hexen, die gefährlich und skrupellos sind und im Untergrund arbeiten. Und Nathan, der beides ist – denn seine Mutter war eine Weiße und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze aller Zeiten. Nathan ist ihm nie begegnet, aber von so einem Vater kann er nur Dunkles und Böses geerbt haben. Oder?
Um an Marcus heranzukommen, stellt der Rat der Weißen eine tödliche Falle – mit Nathan als Köder. Bald wird Nathan von beiden Seiten gejagt und muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt: für die gute Seite in ihm – oder für die böse …

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Marias letzter Tag [Buchrezension] https://calipa.de/2018/07/23/marias-letzter-tag-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=marias-letzter-tag-buchrezension https://calipa.de/2018/07/23/marias-letzter-tag-buchrezension/#comments Mon, 23 Jul 2018 17:34:46 +0000 http://calipa.de/?p=2873 Lou und Maria sind beste Freunde. In Gegenwart von Maria ist alles gut und irgendwie besser - so empfindet es Lou zumindest. Maria ist mit Gedanken allem Anschein nach ganz wo anders. Erst als es zu einem schweren Unfall kommt, wird Lou klar, das es immer zwei Seiten der Medaille gibt...

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Lou und Maria sind beste Freunde. In Gegenwart von Maria ist alles gut und irgendwie besser – so empfindet es Lou zumindest. Maria ist mit Gedanken allem Anschein nach ganz wo anders. Erst als es zu einem schweren Unfall kommt, wird Lou klar, das es immer zwei Seiten der Medaille gibt…

Zwischen den Zeilen

In “Marias letzter Tag” ist unsere Hauptprotagonistin Lou. Sie führt ein Leben mit genug Ängsten. Selbst ihr Familienhaus hat sie den liebevollen Namen “Titanic” geben. Lou ist auch sonst eher im Hintergrund. Bloß nicht auffallen. Schön in der Masse untertauchen. Sie ist froh wenn ihre Freundin Maria die Aufmerksamkeit bekommt. Viel zu groß sind ihre Ängste und von diesen hat sie eine menge. Einen Anteil daran wird auch ihre Mutter haben, die Lou immer wieder mit den neusten Erkrankungen, die momentan kursieren. Dazu hat Lou auch noch mit (un)typischen “Jugendproblemen” zu tun. Ihre Körpergröße. Sie betet und hofft, das sie nicht die 2 Meter Marke überschreitet, fehlen dazu doch nur noch 10 Zentimeter..

“Ein langes Ende, sagt meine Oma. Klar, dass sie mich nicht als Anfang von irgendwas bezeichnet. Immer schön pessimistisch bleiben.” S. 29

Der Tag X

Als Lou von dem schrecklichen Unfall erfährt der ihrer Freundin Maria wieder fahren ist und es sogar nach Selbstmord aussieht, beschleicht sie eine weitere Angst: Die Angst nicht zu leben!

So beschließt sie unter dem Hashtag “Marias letzter Tag” einen Videokanal zu gründen, einen Wunsch den sie schon lange hatte, nur sich nie traute, diesen zu verwirklichen. Mit dem Kanal möchte sie sich und andere Motivieren “JA” zum Leben zu sagen und Mut und damit die Angst zu bekämpfen.
Ab diesen Augenblick, habe ich als Leser eine starke Entwicklung und Veränderung von Lou wahr genommen. Es tat gut sie aufblühen zu sehen und wie sie aus dem Schatten her vor tritt.
Ihr Selbstbewusstsein wächst als sie die ersten Kommentare und Follower gewinnt. Auch auf der Schule wird Lou eine kleine Berühmtheit.

Erst als ihre Lehrerin darauf Aufmerksam wird, scheint es schon fast zu spät zu sein und Lou muss sich mit den Konsequenzen auseinander setzen…

Schreibstil

Der Schreibstil von Alexandra Kui ist nicht beladen mit Klischees “typischer” Jugendlichen und auch unsere Hauptprotagonistin ist stark entwickelt und durchdacht. Wir lesen über Lou durch die “Ich” – Perspektive. Ihr Charme mit einem gewissen Humor über verschiedene Dinge zu denken, brachte mich zum schmunzeln. Es wirkt authentisch und nicht gekünstelt und erzwungen. Auch die Thematik der Angst wurde hier auf fantastische Art und Weise beschreiben, also wie Lou es empfindet.

Einzig die Nebencharaktere wirken ein wenig zu kurz gekommen, mir fehlt tiefe und engere Bindung. Stellenweise wurden sie nur erwähnt, wie zufällig aufgegriffen. Ich hätte mir gern nur ein Stückchen von der Detail liebe erhofft, wie sie es bei der Beschreibung der Angst getroffen hat.
Gerade Maria, die ja doch eine wichtige und auch tragende Rolle spielt, wird leider ein wenig zu sehr in den Hintergrund entlassen.

Empfehlung

Es ist ein Jugendbuch mit einer anderen Thematik. Ängste, Liebe, Wut und Wahnsinn. All das wird gebündelt in Lou mit der wir in eine Welt eintauchen die sehr aktuell ist und sehr wichtig. Jugendliche kommen mit diesem Buch jedenfalls auf ihre Kosten.

Mein Fazit zu Marias letzter Tag

Das Buch behandelt verschiedene Thematiken und wurden von Alexandra Kui gut zusammengeführt und mit Lou in der Hauptrolle auch gut besetzt. Der Charme und der Humor und auch der neu gefundene Mut, motiviert und regt zum Nachdenken an.

Die Nebencharaktere kommen leider eine Ecke zu kurz und auch das Ende schien zu schnell geschrieben und eher in die Sparte “Friede, Freude, Eierkuchen” zu gehen, was mich ein wenig unschlüssig zurück ließ. Die Beziehung zwischen Maria und Lou wird abgeharkt, Lous Entwicklung scheint nicht unbedingt mehr als “nett” zu sein und auch scheint sie keine weiteren Konsequenzen tragen zu müssen.

Ein paar Jahre jünger und ich hätte sicherlich ein paar meiner Kritikpunkte nicht erwähnt, weil mir DAS Gefallen hätte. Gut, und ein Pluspunkt, bekommt Frau Kui auf jeden Fall dafür, das sie die Geschichte nicht überstrapaziert und unnötig dramatisiert.

Von mir bekommt "Marias letzter Tag" von Alexandra Kui 

3,7/5 Sternen!

Inhalt

Der Sommer ohne Angst Jeder hat Angst: vor der Euro-Krise, dem steigenden Flusspegel, dem Notendurchschnitt. Lous beste Freundin Maria hat Angst, wie ihre Mutter an Krebs zu erkranken. Als sie von einem Zug erfasst wird und nur knapp überlebt, sprechen alle von versuchtem Selbstmord. Daraufhin ruft Lou den Sommer ohne Angst aus. Ihr Plan: zu leben, als sei es ihr letzter Tag. Tun, wovor sie sich immer gefürchtet hat. Sich fühlen, wie Maria sich gefühlt hat. Ihre Selbstgedrehten Videos postet Lou auf ihrem YouTube-Channel, dem sie den Titel »Marias letzter Tag« gibt. Rasant steigt die Zahl der Klicks, es entsteht eine Bewegung der Angstverweigerer. Die Mitschüler, Freunde und Fans übertrumpfen sich mit immer gefährlicheren Aktionen. Und irgendwann verliert Lou die Kontrolle …

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