#carissabroadbent Archive - Calipa https://calipa.de/tag/carissabroadbent/ Im Herzen Leidenschaft Thu, 01 May 2025 14:32:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Six Scorched Roses BD. 1.5 von Carissa Broadbent [Buchrezension] https://calipa.de/2025/05/01/six-scorched-roses-bd-1-5-von-carissa-broadbent-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=six-scorched-roses-bd-1-5-von-carissa-broadbent-buchrezension https://calipa.de/2025/05/01/six-scorched-roses-bd-1-5-von-carissa-broadbent-buchrezension/#comments Thu, 01 May 2025 14:32:36 +0000 https://calipa.de/?p=5713 Mit ihrem eigenen nahen Ende hat sie sich schon längst abgefunden, doch der Tod all derer, die sie liebt, ist eine andere Sache. Als ihr Dorf langsam in den Fängen einer mysteriösen, von Göttern verfluchten Krankheit dahin zu siechen droht, unternimmt sie einen verzweifelten Versuch, die Dinge zu ändern.
In ihrer Not schließt Lilith einen Handel mit dem Einzigen ab, den die Götter noch mehr hassen als ihr Dorf: dem Vampir Vale. Sie bietet ihm sechs wertvolle Rosen im Tausch gegen sechs Phiolen Vampirblut – denn Vales Blut ist die einzige Hoffnung auf Heilung.
Doch als sich aus dem einfachen Handel allmählich mehr entwickelt, gewinnt Lilith eine erschreckende Erkenntnis: Es ist gefährlich, sich in die Fänge eines Vampirs zu begeben. Und an einem Ort, der bereits unter dem Zorn eines Gottes leidet, ist es noch viel gefährlicher, sich in einen Vampir zu verlieben.

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Ich kämpfte um mein Bewusstsein, so entschlossen wie ich mein ganzes Leben lang um Antworten gerungen hatte, doch es entglitt mir trotzdem. S. 83

 

Inhaltsangabe

Mit ihrem eigenen nahen Ende hat sie sich schon längst abgefunden, doch der Tod all derer, die sie liebt, ist eine andere Sache. Als ihr Dorf langsam in den Fängen einer mysteriösen, von Göttern verfluchten Krankheit dahin zu siechen droht, unternimmt sie einen verzweifelten Versuch, die Dinge zu ändern.
In ihrer Not schließt Lilith einen Handel mit dem Einzigen ab, den die Götter noch mehr hassen als ihr Dorf: dem Vampir Vale. Sie bietet ihm sechs wertvolle Rosen im Tausch gegen sechs Phiolen Vampirblut – denn Vales Blut ist die einzige Hoffnung auf Heilung.
Doch als sich aus dem einfachen Handel allmählich mehr entwickelt, gewinnt Lilith eine erschreckende Erkenntnis: Es ist gefährlich, sich in die Fänge eines Vampirs zu begeben. Und an einem Ort, der bereits unter dem Zorn eines Gottes leidet, ist es noch viel gefährlicher, sich in einen Vampir zu verlieben.

 

Eigene Meinung

Als ich das Buch in meinen Händen hielt, muss ich zugeben: Ich war irritiert. Ich hatte einfach nicht mit der Dünne des Buches gerechnet (vor allem nicht für den Preis …). Nun gut – ich hatte sofort Lust, es zu lesen, denn laut der Autorin sollte man dieses Buch vor Band zwei lesen. Und da war ich nun …

Der Schreibstil unterscheidet sich – zum Beispiel im Vergleich zu The Serpent and the Wings of Night – ganz bewusst, wie ich im Nachwort gelesen habe. In Six Scorched Roses hatte ich einen viel besseren und vor allem einfacheren Zugang zur Protagonistin Lillith. Ich war viel stärker in ihren Gedanken verankert und konnte dadurch viele ihrer Handlungen besser nachvollziehen. Allgemein mochte ich Lillith als Charakter sehr.

Die Geschichte ist in sechs Hauptkapitel unterteilt, die wiederum in einzelne kurze Kapitel gegliedert sind. Stück für Stück bringt mir die Autorin dabei die Geschichte rund um Lillith und Vale näher – zwei Figuren, die auch im zweiten Teil der Crowns of Nyaxia-Reihe wieder auftauchen sollen.

Durch die geringe Seitenzahl nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf, ohne dabei heruntergeleiert zu wirken. Sie ist nicht überstürzt, sondern basiert auf dem Vertrauen, das zwischen den beiden Charakteren entsteht. Ich hatte eher das Gefühl, sehr lange in der Geschichte zu verweilen, weil mir die Beschreibungen und die (eigen)artigen Wesenszüge der Figuren immer vertrauter wurden. Es war dabei auf jeden Fall weniger blutig als in der Hauptreihe, es gab weniger Intrigen – und doch fühlte es sich zu keiner Zeit nach weniger an. Es ist eher romantischer angelegt, ruhiger, melancholischer.

Lillith entpuppte sich – wie bereits erwähnt – als ein sehr liebenswerter Charakter. Sie ist eine Kämpferin durch und durch, und zwar durch Handlungen und Gedanken, ohne dass mir als Leserin das ständig vor Augen geführt werden musste. Ich konnte ihre Ängste und Sorgen nachvollziehen und gleichzeitig miterleben, wie sie das Wohl anderer über ihr eigenes stellt. Sie ist loyal und aufopfernd, versteht sich nicht unbedingt auf große Gefühlsausbrüche, ist sich aber ihrer Möglichkeiten sehr bewusst.

Vale hingegen ging dabei vielleicht ein wenig unter. Da ich nicht aus seiner Perspektive lesen konnte, blieben mir seine Gedanken verwehrt. Zumal Lillith nicht unbedingt in der Lage ist, Emotionen sicher zu deuten. Das wurde von der Autorin Broadbent dennoch gut gelöst: In verschiedenen Szenen wird für die Leser*innen deutlich, was Vale denkt – auch wenn Lillith es vielleicht nicht erkennt.

 

Mein abschließendes Fazit

Eine kleine Novelle (zu einem recht hohen Preis), die man sich dennoch gemütlich zu Gemüte führen kann. Autorin Carissa Broadbent hat auf Instagram eine empfohlene Reihenfolge gepostet, in der man ihre Bücher lesen sollte. Ich glaube nicht, dass das zwingend nötig ist – zumindest, was ich bisher in anderen Rezensionen gelesen habe. Es handelt sich vor allem um Hintergrundinformationen, die jedoch wirklich spannend verpackt sind und sich vielleicht tatsächlich lohnen. Letzteres kann ich noch nicht abschließend beurteilen, da ich Band zwei noch nicht gelesen habe.

Nun freue ich mich umso mehr darauf, tiefer in die Geschichte von Crowns of Nyaxia einzutauchen – und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Lillith und Vale. Ihre Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

Nach allem, was ich erlebt hatte, dachte ich immer, die Dinge, die man wusste, wären am beängstigendsten. Aber das hier – das Unbekannte – war noch viel beängstigender. S. 141

 

Von mir bekommt "Six Scorched Roses" von Carissa Broadbent 

4/5 Sternen!

 

Weitere Rezensionen zu Six Scorched Roses bei:

Himmelsblau

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Utopia state of Mind

 

 

 

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The Serpent and the Wings of Night von Carissa Broadbent [Buchrezension] https://calipa.de/2025/01/21/the-serpent-and-the-wings-of-night-von-carissa-broadbent-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=the-serpent-and-the-wings-of-night-von-carissa-broadbent-buchrezension https://calipa.de/2025/01/21/the-serpent-and-the-wings-of-night-von-carissa-broadbent-buchrezension/#comments Tue, 21 Jan 2025 13:59:33 +0000 https://calipa.de/?p=5541 Jeden Tag muss Oraya ums Überleben kämpfen. Als adoptierte menschliche Tochter des Vampirkönigs lebt sie in einer Welt, die darauf ausgerichtet ist, sie zu töten. Ihre einzige Chance, jemals mehr als nur Beute zu sein, ist die Teilnahme am Kejari: ein legendäres Turnier, das von Nyaxia veranstaltet wird – der Göttin des Todes. 

Damit Oraya überhaupt den Hauch einer Chance hat, muss sie ein Bündnis mit ihrem größten Gegner eingehen: Raihn. Alles an ihm ist gefährlich. Zum Töten geboren ist er skrupellos und dazu auch noch ein Feind ihres Vaters. Doch am meisten Angst macht Oraya nicht das Kejari oder die mögliche Niederlage oder der Tod, sondern dass sie sich auf seltsame Weise zu Raihn hingezogen fühlt. Als wäre das nicht genug, braut sich – wie eine düstere Vorahnung - ein Sturm zusammen und erschüttert alles, was Oraya über ihre Heimat zu wissen glaubte. Und Raihn versteht sie vielleicht besser als jeder andere. Doch die immer stärker werdende Anziehungskraft könnte ihr Untergang sein, in einem Königreich, in dem nichts tödlicher ist als Vertrauen und Liebe.  

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Von einem Tag auf den anderen war Liebe nicht mehr mit einem Gefühl der Geborgenheit verbunden, sondern mit all den Gefahren einer unbarmherzigen Welt. S. 140

 

Inhaltsangabe

Jeden Tag muss Oraya ums Überleben kämpfen. Als adoptierte menschliche Tochter des Vampirkönigs lebt sie in einer Welt, die darauf ausgerichtet ist, sie zu töten. Ihre einzige Chance, jemals mehr als nur Beute zu sein, ist die Teilnahme am Kejari: ein legendäres Turnier, das von Nyaxia veranstaltet wird – der Göttin des Todes.

Damit Oraya überhaupt den Hauch einer Chance hat, muss sie ein Bündnis mit ihrem größten Gegner eingehen: Raihn. Alles an ihm ist gefährlich. Zum Töten geboren ist er skrupellos und dazu auch noch ein Feind ihres Vaters. Doch am meisten Angst macht Oraya nicht das Kejari oder die mögliche Niederlage oder der Tod, sondern dass sie sich auf seltsame Weise zu Raihn hingezogen fühlt. Als wäre das nicht genug, braut sich – wie eine düstere Vorahnung – ein Sturm zusammen und erschüttert alles, was Oraya über ihre Heimat zu wissen glaubte. Und Raihn versteht sie vielleicht besser als jeder andere. Doch die immer stärker werdende Anziehungskraft könnte ihr Untergang sein, in einem Königreich, in dem nichts tödlicher ist als Vertrauen und Liebe.

 

Eigene Meinung

Wer kam wohl nicht an dem Hype zu diesem Buch vorbei? Richtig. Ich. Es ist aber auch wirklich ein Schmuckstück. Nun habe ich es auch gelesen und der zweite Teil steht schon Griff bereit…

Der Einstieg in die Geschichte ist flüssig. Ich lese hauptsächlich aus der Sicht der Protagonistin Oraya und ab und an auch aus der dritten Perspektive eines Erzählers. Wenn ich aus der Erzähl-Sicht lese, erfahre ich mehr über Orayas Vergangenheit. Die Welt wird von der Autorin sehr detailliert beschrieben, mit genügend Platz für eigene Interpretationen. Es wird ebenfalls mit viel Witz gespielt in den Dialogen und dennoch mit genügend Ernsthaftigkeit zwischen den Zeilen. Auffällig war für mich, das Oraya viel dachte, aber ihre Sätze meist sehr kurz oder einsilbig ausfielen. Leider beinhaltet das Buch auch sehr viele Wiederholungen, die hier und da interessant, aber durchgehend doch etwas nervig wurden.

Oraya möchte sich einer Prüfung unterziehen dem sogenannten “Kejari” um endlich einen ehrwürdigen Platz neben ihren Ziehvater Vincent einnehmen zu können und nach vielleicht Hinterbliebenen ihrer Vergangenheit sehen zu können. In der Theorie ist der Plan einfach. In der Praxis verfällt er allerdings in seine Einzelteile. Jede Prüfung ist für mich als Leser spannend verarbeitet, hat mich auch mitgerissen. Die Seiten wurden rapide weniger. In der “Vorbereitungszeit” der Prüflinge, gab es viele Geheimnisse und damit ungesagte Dinge und eine Protagonistin, die ich ihre “Härte” nicht wirklich abnehmen konnte. Vielleicht hat mich gerade deswegen das Ende doch sehr überrascht.

Wie vielleicht schon zu erahnen ist, fand ich Oraya als Protagonistin etwas anstrengend. Die Art und Weise wie sie alles und jeden davon zu überzeugen versucht die harte und taffe zu sein, und ich glaube in fast jeder Prüfung (?) auf Hilfe angewiesen ist und selbst diese nur widerstrebend annimmt. Die zusätzlichen Wiederholungen waren auch etwas ermüdend. (Ja ich habe verstanden, das dein Ziehvater Vincent es anders getan hat oder hätte und das du Zähne zeigen und zubeißen sollst.) Raihn und Mascha, ihre mehr oder minder freiwillig ausgesuchten Teamkameraden waren dagegen eine tolle Abwechslung. Und selbst Vincent fand ich sehr angenehm. Ich kann aber Entwarnung geben: Auch Oraya wurde mir zum Ende hin eine deutliche Spur sympathischer so das ich wirklich zum zweiten Band greife um zu erfahren wie es mit ihr weitergeht.

 

Mein abschließendes Fazit

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht, auch wenn der Hype Train ein wenig an mir vorbeifährt. Zumindest nach Band Eins. Protagonistin Oraya hat es mir wirklich nicht einfach gemacht. Ihre sich stetig wiederholenden Gedanken, die einsilbigen Antworten und Aussagen… Schlussendlich fand ich, das Autorin Braodbent hier versucht hat eine richtig taffe Frau zu erschaffen, die aber für mich leider zu oft gekünstelt herüberkam. Erst am zum Ende hin, habe ich aus der Sicht einer Protagonistin gelesen, die mich schlussendlich auch mehr Lust auf den weiteren Teil gegeben hat. Die Geschichte rund um das Kejari fand ich hingegen klasse ausgearbeitet, mochte die detaillierten Beschreibungen der Umgebungen und auch die Kampfszenen waren spannend und brutal beschrieben. Auch wenn ich noch nicht so gehyped bin, freue ich mich zu erfahren wie es mit Raihn, Oraya und allgemein der Welt Obitraes weiter geht.

 

Vampire wissen doch besser als jeder andere, wie wichtig es ist, ihre Herzen zu schützen. Und Liebe, so muss man wissen, ist schärfer als jede Klinge. S. 11

 

Von mir bekommt "The Serpent and the Wings of Night" von Carissa Broadbent 

3/5 Sternen!

 

Weitere Rezensionen zu The Serpent and the Wings of Night bei:

Corinnas World of Books

Weltenwanderer

Himmelsblau

 

 

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