#watchme Archive - Calipa https://calipa.de/tag/watchme/ Im Herzen Leidenschaft Tue, 16 Dec 2025 14:44:57 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Watch Me von Tahereh Mafi [Dystopie] https://calipa.de/2025/12/16/watch-me-von-tahereh-mafi-dystopie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=watch-me-von-tahereh-mafi-dystopie https://calipa.de/2025/12/16/watch-me-von-tahereh-mafi-dystopie/#comments Tue, 16 Dec 2025 14:44:57 +0000 https://calipa.de/?p=6478 Vor zehn Jahren versank die Welt im Krieg: Rebellen stürzten das grausame Reestablishment und gründeten die New Republic voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch die Macht der Republik ist fragil, ihre Feinde lauern überall. Als sich die Lage immer weiter zuspitzt, wittert James Anderson seine Chance, endlich aus dem Schatten seines Bruders Aaron Warner heraustreten und sich beweisen zu können.
Auf der Seite des Reestablishment hat Rosabelle Wolff ebenfalls auf diesen Moment gewartet. Militärisch abgeschottet auf einer Insel planen die überlebenden Anhänger des Reestablishment, die Macht wieder an sich zu reißen. Tödlich präzise und gerissen ist Rosabelle ihre perfekte Waffe.

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“Manchmal beten wir darum, sterben zu können, James. Manchmal ist Überleben schlimmer als der Tod.” S. 168

 

!Achtung! 

Es handelt sich bei “Watch me” um ein Spin-off von “Shatter Me” von Tahereh Mafi. Dich könnten mögliche Spoiler erwarten, wenn du die Shatter Me Reihe noch nicht kennst. Gerne kannst du dir hier die Rezension zu Band 1 “Shatter Me” lesen!

 

Inhaltsangabe

Vor zehn Jahren versank die Welt im Krieg: Rebellen stürzten das grausame Reestablishment und gründeten die New Republic voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch die Macht der Republik ist fragil, ihre Feinde lauern überall. Als sich die Lage immer weiter zuspitzt, wittert James Anderson seine Chance, endlich aus dem Schatten seines Bruders Aaron Warner heraustreten und sich beweisen zu können.
Auf der Seite des Reestablishment hat Rosabelle Wolff ebenfalls auf diesen Moment gewartet. Militärisch abgeschottet auf einer Insel planen die überlebenden Anhänger des Reestablishment, die Macht wieder an sich zu reißen. Tödlich präzise und gerissen ist Rosabelle ihre perfekte Waffe.

 

Eigene Meinung

Ich konnte mich nicht lange zurückhalten und wollte eigentlich sofort in Watch Me reinstarten. Gesagt, getan. Und wie mir dieses Spin-off gefallen hat? Holt euch ein gutes Getränk, ich erzähle es euch in Ruhe.

Tahereh Mafi versteht es einfach, Charaktere zu erschaffen, die im Kopf bleiben, und gleichzeitig eine Spannung aufzubauen, die einen Seite um Seite weiterlesen lässt. In Watch Me lese ich aus der Perspektive von James und Rosabelle. Zehn Jahre sind vergangen, seit die Rebellen das Reestablishment gestürzt haben, und aus dem kleinen James ist ein junger Erwachsener geworden. Oder zumindest versucht er alles dafür, von Juliette, Warner oder auch Kenji als solcher wahrgenommen zu werden.

Gerade diese Entwicklung von James hat mir unglaublich gut gefallen. Mafi hat ihn spürbar altern lassen – nicht nur auf dem Papier, sondern auch in seiner Art zu denken, zu handeln und zu fühlen. Anfangs war es für mich ungewohnt, James in dieser Rolle zu erleben, da mir diese Art der Charakterdarstellung von der Autorin so noch nicht bekannt war. Doch je weiter ich gelesen habe, desto klarer wurde mir: Diese Entwicklung ist nicht nur logisch, sondern auch sehr gelungen.

James ist humorvoll, oft etwas unbeholfen und bringt mit seinem Witz viele schwere oder dunkle Momente angenehm auf. Es gibt nur wenige Szenen, in denen er mich nicht zum Lachen, Grinsen oder Augenverdrehen gebracht hat. Gleichzeitig merkt man, dass hinter dieser lockeren Fassade Verantwortung, Zweifel und innere Konflikte stecken.

Ganz anders wirkt dagegen die Perspektive von Rosabelle. Ihre Kapitel sind deutlich ernster, düsterer und geheimnisvoller angelegt. Dieser Kontrast zwischen den beiden Sichtweisen funktioniert meiner Meinung nach sehr gut und sorgt für eine angenehme Balance innerhalb der Geschichte. Beide Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, wirken authentisch und bringen ihre ganz eigene Stimmung mit.

Auch wenn ich James noch aus „Kindheitstagen“ kenne – als weinerlichen, vorsichtigen und zerbrechlichen Jungen –, lerne ich ihn hier mit seinen 21 Jahren völlig neu kennen. Besonders gefallen hat mir, dass Tahereh Mafi dabei immer wieder einfließen lässt, was nach dem Sturz des Reestablishment passiert ist und wie sich die Welt seitdem verändert hat. Diese Einblicke fühlen sich organisch an und geben der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Rosabelle hingegen bleibt bewusst etwas zurückhaltender beleuchtet. Ich bekomme nach und nach Informationen über sie, aber nie zu viele auf einmal. Dadurch bleibt sie mysteriös und schwer greifbar. Ihr starkes Zurückziehen in sich selbst hat es mir als Leserin stellenweise etwas schwer gemacht, eine tiefere Verbindung zu ihr aufzubauen. Statt großer Offenbarungen kommt es eher zu Wiederholungen ihrer Gedanken und Gefühle, was ich ein wenig schade fand – auch wenn es zu ihrem Charakter passt.

Ein weiteres Highlight für mich war definitiv das Wiedersehen mit der alten Bande. Juliette, Warner und Kenji wiederzutreffen, hat sich einfach richtig gut angefühlt. Es war, als würde man in eine vertraute Welt zurückkehren, die sich zwar verändert hat, aber dennoch sofort wieder nach „Zuhause“ anfühlt.

Gleichzeitig wird schnell klar, dass die Welt auch nach dem Sturz des Reestablishment noch lange nicht sicher ist. Gefahren lauern weiterhin überall. Besonders spannend fand ich den Unterschied zwischen Rosabelles Sektor und der New Republic. Technologisch ist ihr Sektor der New Republic deutlich voraus, was eine zentrale Rolle in der Handlung spielt.

Um diese Unterschiede offenzulegen – und um Rosabelle zu schützen –, trifft James eine folgenschwere Entscheidung: Er nimmt sie mit in die New Republic. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, in welche Schwierigkeiten er sich selbst, seine Familie und letztlich auch Rosabelle bringt. Denn Rosabelle würde alles tun, um ihre kleine Schwester zu retten.

Mein abschließendes Fazit

Watch Me spielt zehn Jahre nach der Shatter Me-Reihe und wird aus der Perspektive von James und Rosabelle erzählt. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, angenehm und leicht zu lesen. Besonders der erwachsene James ist für mich ein echtes Highlight: humorvoll, vielschichtig und glaubwürdig entwickelt.

Die Geschichte bleibt durchgehend spannend, auch wenn es aus Rosabelles Sicht stellenweise zu Wiederholungen kommt. Sie bleibt geheimnisvoll und etwas distanziert, was sie zwar interessant macht, mir aber emotional nicht immer ganz nah gebracht hat. James gleicht das jedoch mit seinem Humor und seiner offenen Art sehr gut aus und lockert viele schwere Momente auf.

Insgesamt hat sich das Lesen wie ein gelungenes Zurückkehren in eine vertraute Welt angefühlt. Ich freue mich sehr darauf, weiterzulesen, und bin gespannt, wie sich James, Rosabelle und ihre Pläne weiterentwickeln werden.

 

Das ist jetzt wohl mein Leben.
Er  ist mein Leben. S. 68

 

Von mir bekommt "Watch Me" von Tahereh Mafi 

4/5 Sternen!

 

Weitere Rezensionen zu Watch Me findest du bei:

Wenn du Watch Me gelesen hast, schicke mir gern deinen Link und verlinke dich hier 🙂

 

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Watch me – Ich werde es wieder tun [Buchrezension] https://calipa.de/2017/06/04/watch-me-ich-werde-es-wieder-tun-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=watch-me-ich-werde-es-wieder-tun-buchrezension https://calipa.de/2017/06/04/watch-me-ich-werde-es-wieder-tun-buchrezension/#respond Sun, 04 Jun 2017 13:26:09 +0000 https://calipasite.wordpress.com/?p=737 Guten Tag, Herr Winter “Watch me – Ich werde es wieder tun”, ist ein weiterer Teil von Autor James Carol in dem wir dem Profiler Jefferson Winter durch die blutigen Spuren eines Mörders folgen können. Das es insgesamt drei Bände gibt mit Jefferson Winter als Hauptprotagonist, wusste ich nicht. Ich habe spontan zu diesem Buch […]

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Guten Tag, Herr Winter
“Watch me – Ich werde es wieder tun”, ist ein weiterer Teil von Autor James Carol in dem wir dem Profiler Jefferson Winter durch die blutigen Spuren eines Mörders folgen können. Das es insgesamt drei Bände gibt mit Jefferson Winter als Hauptprotagonist, wusste ich nicht. Ich habe spontan zu diesem Buch gegriffen und erst später durch Zufall erfahren das es noch zwei weitere Fälle mit ihm gibt. Das tut aber diesem Buch keinen Abbruch.

Ich bin problemlos in die Geschichte eingetaucht und lernte Jefferson Winter Stück für Stück kennen. Es wird in diesem Buch nicht auf den Vorgänger angespielt und auch wichtige Informationen fehlen nicht. Es werden immer mal wieder kleinere Details aus der Zeit von Winter erzählt wo er beispielsweise beim FBI war. Diese Details werden aber ausgeschrieben und verdeutlicht und erschweren nicht den Lesefluss. Auch muss man sich keinerlei Gedanken machen, das man gewisse Geschichtsstränge nur versteht wenn man den Vorgänger gelesen hat. Großes Plus an James Carol an dieser Stelle der dabei alles richtig gemacht hat.

An dem Schreibstil von James Carol fand ich besonders interessant, das die Kapitel, die relativ “dünn” gestaltet sind, immer mit einer gewissen Spannung enden. Es fiel mir sehr schwer “Lesestops” an Kapiteln einzuhalten, weil ich wusste das dieses Kapitel mit einem Cliffhanger enden wird. Zu Anfang war mir nicht wohl bei der Sache weil ich leider zu oft auf Cliffhangern in Büchern enttäuscht wurde. Aber auch hier musste ich keine Sorge haben. Man musste nicht ewig auf Erklärung und/oder Erläuterung warten, sondern es wurde dort weitergemacht wo ich es erhofft hatte.

Jefferson Winter ist ein interessanter und Facettenreicher Charakter. Er versteht es die Menschen in seiner Umgebung zu analysieren, zu erkennen und selbst kleinste Details zu finden. Ich war begeistert von den vielen Details die er erkannte und James Carol durch seinen Schreibstil mich erkennen ließ.

Die Geschichte an sich, war für mich nicht unbedingt etwas neues. Ich gestehe aber auch das es bei diesen Genre etwas schwer ist, auf etwas ganz neues abzuzielen. Wirklich neu war dann doch tatsächlich der Hauptprotagonist. Mit intelligenten und teilweise aus sehr witzigen Sprüchen und Ideen führte mich durch die Geschichte.

Mein Fazit zu Watch me- Ich werde es wieder tun

Haupt- sowie Nebendarsteller in diesen Buch hatten alle einen Charakter den man ihnen so abgenommen hat. Ich hatte keine Probleme damit mich mit den einzelnen Personen und Gegenden die ich beim Lesen kennenlernen durfte, hineinzudenken und zu verstehen. Leider empfand ich unseren Hauptprotagonisten emotional etwas ausgelaugt. Das passt zwar super in die Rolle der er einnimmt, ein wenig mehr hätten es sein können. Sicherlich werde ich mir auch noch die anderen beiden Bände bei Gelegenheit  kaufen, in der Hoffnung das der Autor vielleicht noch ein wenig mehr rauskitzelt aus seinem Jefferson Winter.

Von mir bekommt "Watch me - Ich werde es wieder tun" von James Carol 

3.9/5 Sternen!

 

Klappentext

Er zieht rastlos um die Welt, immer auf der Jagd nach perfiden Serientätern, die er zur Strecke bringen muss: der Profiler Jefferson Winter. Exzentrisch, hochintelligent und gnadenlos von seinen eigenen Dämonen verfolgt. Eine Kleinstadt in Louisiana: Ohne erkennbares Motiv wird ein Anwalt bei lebendigem Leib verbrannt. Weder ist der Tatort bekannt noch hat man die Leiche gefunden. Doch ein Video der Tat wird ins Netz gestellt, mit einem automatisierten Countdown. Eins ist klar: Es wird weitere Opfer geben. Und Jefferson Winter bleiben gerade mal 13 Stunden Zeit bis zur tödlichen Deadline.

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