#ullstein Archive - Calipa https://calipa.de/tag/ullstein/ Im Herzen Leidenschaft Tue, 23 Sep 2025 07:41:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Station 22 – Wo bist du sicher? von Anne Elvedal [Thriller] https://calipa.de/2025/09/23/station-22-wo-bist-du-sicher-von-anne-elvedal-thriller/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=station-22-wo-bist-du-sicher-von-anne-elvedal-thriller https://calipa.de/2025/09/23/station-22-wo-bist-du-sicher-von-anne-elvedal-thriller/#respond Tue, 23 Sep 2025 07:41:28 +0000 https://calipa.de/?p=6159 Eine düstere Klinik. Zwei vermisste Frauen. Ein Alptraum, der nie endet. Krankenschwester Ida ist beliebt auf der Station 22. Ihre Patientinnen vertrauen ihr blind - bis eine von ihnen verschwindet. Während alle von Flucht sprechen, bohrt sich ein brutaler Verdacht in Idas Bewusstsein.
Sie selbst wurde als Kind entführt und kehrte mit ausgelöschtem Gedächtnis zurück.
Als eine zweite Frau verschwindet, wird es zur grausamen Gewissheit: Idas Peiniger hat sie aufgespürt. Um die Opfer zu retten, muss sie in die Abgründe ihrer Psyche steigen und die Mauer durchbrechen, die sie vor der Wahrheit schützt.

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Thomas erwidert mein Blick. Vielleicht sieht er, dass meine Augen nicht blau sind, sondern braun. Dass meine Seele nicht rein ist, sondern besudelt von einem dunklen Fleck. S. 113

 

 

!Achtung! 

Leider wurde in “Station 22” darauf verzichtet eine Triggerwarnung rein zu drucken. Deswegen möchte ich euch diesen geben! Dieses Buch enthält Darstellungen von Tiergewalt, Kindesmissbrauch und psychischen Erkrankungen. Wer auf solche Inhalte sensibel reagiert, sollte dies vor dem Lesen bedenken! Eure Gesundheit ist wichtig!

 

Inhaltsangabe

Eine düstere Klinik. Zwei vermisste Frauen. Ein Alptraum, der nie endet. Krankenschwester Ida ist beliebt auf der Station 22. Ihre Patientinnen vertrauen ihr blind – bis eine von ihnen verschwindet. Während alle von Flucht sprechen, bohrt sich ein brutaler Verdacht in Idas Bewusstsein.
Sie selbst wurde als Kind entführt und kehrte mit ausgelöschtem Gedächtnis zurück.
Als eine zweite Frau verschwindet, wird es zur grausamen Gewissheit: Idas Peiniger hat sie aufgespürt. Um die Opfer zu retten, muss sie in die Abgründe ihrer Psyche steigen und die Mauer durchbrechen, die sie vor der Wahrheit schützt.

 

Eigene Meinung

Ein kurzer Buchladenbesuch mit meiner Schwester führte zu einem Buddy Read – ich war voller Vorfreude, auch auf das Buch selbst.

In Station 22 – Wo bist du sicher? begleite ich die Protagonistin Ida aus der Ich-Perspektive. Der Schreibstil ist prägnant und knapp gehalten, im späteren Verlauf wirkt er zunehmend abgehackt. Ich vermute, Autorin Anne Elvedal wollte damit die Spannung hochhalten. Der Einstieg gelingt schnell und ist tatsächlich spannend, doch leider flaut die anfängliche Begeisterung rasch ab.

Immer wieder verliere ich mich zwischen schnellen Szeneriewechseln und einer Vielzahl an Charakteren, die kaum greifbar wirken. Sie werden angerissen, ebenso wie Ida selbst, bleiben aber oberflächlich. Immer wenn ich das Gefühl hatte, Ida besser kennenzulernen, wechselte die Autorin zu einem neuen Handlungsstrang.

Dabei ist die Grundidee der Geschichte keineswegs schlecht und hätte sich spannend entwickeln können. Ida hat eine schwere Vergangenheit, und Elvedal lässt spüren, dass sie niemanden hat, mit dem sie offen sprechen kann. Einzig ihre Mutter, die an beginnender Demenz leidet, scheint die „echte“ Ida zu kennen.Leider wirkt Ida oft unsympathisch und wenig empathisch.
Echte Gefühle kommen selten zum Ausdruck. Auch die Beschreibung der Charaktere und Orte bleibt oberflächlich und unausgereift – als würde die Autorin selbst gedanklich springen.
Das Ende hätte für mich früher einsetzen können, denn das tatsächliche Finale ließ mich mit den Augen rollen. Sehr schade, denn das Potenzial war definitiv vorhanden! Der Aufbau rund um Station 22 und den Vermisstenfall einer Patientin war gelungen. Doch der Stillstand und die ständige Verdächtigung aller Beteiligten wirkten ermüdend.

Wie bereits erwähnt, bleiben die Charaktere blass – allen voran Ida. Ihr Verfolgungswahn war anstrengend zu verfolgen, und sie verdächtigte nahezu jeden. Spannung kam für mich kaum auf, stattdessen empfand ich die Lektüre zunehmend als mühsam.

 

Mein abschließendes Fazit

Leider hatte ich mir von Station 22 – Wo bist du sicher? mehr erhofft. Die Geschichte klang vielversprechend, doch das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Die Charaktere – insbesondere Ida – blieben unnahbar und wenig sympathisch. Die Autorin verrennt sich zu oft in Nebensächlichkeiten, die für die Handlung kaum relevant sind. Der knappe Satzbau sollte wohl Spannung erzeugen, wirkte auf mich jedoch zunehmend anstrengend – ebenso wie die schnellen Szeneriewechsel.

 

Wir produzieren jeden Tag Zehntausende von Gedanken, wie viele davon sind Gedanken, die sie am liebsten nicht hätte? S. 181

 

Von mir bekommt "Station 22 - Wo bist du Sicher?" von Anne Elvedal 

2/5 Sternen!

 

Weitere Rezensionen zu Station 22 – Wo bist du sicher bei:

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Klarkommen von Ilona Hartmann [Hörbuchrezension] https://calipa.de/2024/02/05/klarkommen-von-ilona-hartmann-hoerbuchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=klarkommen-von-ilona-hartmann-hoerbuchrezension https://calipa.de/2024/02/05/klarkommen-von-ilona-hartmann-hoerbuchrezension/#respond Mon, 05 Feb 2024 12:52:12 +0000 https://calipa.de/?p=5045 »Klarkommen« erzählt die Geschichte von Mounia, Leon und der Erzählstimme selbst, die nach dem Abitur gemeinsam den Sprung in die Großstadt wagen und schnell feststellen, dass die Bücher, Filme, Serien und Songs gelogen haben: Die Party ist entweder schon vorbei oder hat nie angefangen. Niemand fickt, fast alle haben Angst vor Drogen, und cool sind immer nur die anderen. Gemeinsam und einzeln hadern sie mit der eigenen, peinlichen Verspultheit und der unschaffbar scheinenden Aufgabe, schnell noch aufzublühen, bevor sich die Zivilisation selbst beendet. Die große Frage, die sie alle umtreibt, lautet: Wo ist mein Platz im Leben, und wie finde ich ihn? Und sie brauchen nicht zuletzt einander, um das herauszufinden ...       

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Inhaltsangabe

»Klarkommen« erzählt die Geschichte von Mounia, Leon und der Erzählstimme selbst, die nach dem Abitur gemeinsam den Sprung in die Großstadt wagen und schnell feststellen, dass die Bücher, Filme, Serien und Songs gelogen haben: Die Party ist entweder schon vorbei oder hat nie angefangen. Niemand fickt, fast alle haben Angst vor Drogen, und cool sind immer nur die anderen. Gemeinsam und einzeln hadern sie mit der eigenen, peinlichen Verspultheit und der unschaffbar scheinenden Aufgabe, schnell noch aufzublühen, bevor sich die Zivilisation selbst beendet. Die große Frage, die sie alle umtreibt, lautet: Wo ist mein Platz im Leben, und wie finde ich ihn? Und sie brauchen nicht zuletzt einander, um das herauszufinden …

 

Eigene Meinung

Eigentlich bin ich durch Reado auf dieses Buch und die Autorin Ilona Hartmann aufmerksam geworden. Klarkommen hatte mich dabei irgendwie vom Klappentext sofort catchen können…

In dem Buch von Ilona Hartmann folge ich dem Leben der Erzählstimme, wie im Klappentext hervorgeht und fand mich recht schnell in vielen Punkten wieder. Zugegeben ich habe kein Abitur und bin von meiner Geburt an in einer Großstadt aufgewachsen, aber das Gefühl irgendwie nirgends so wirklich rein zu passen, vieles eher zu Verpassen als wirklich mitzumachen, kenne auch ich. Es sind die großen Dinge, die meist gar nicht so groß sind, beziehungsweise irgendwie auf den Blinkwinkel ankommen. Aber ich schweife irgendwie ab.

Die Kapitel sind kurz, knackig, ehrlich und weder theatralisch, dramatisch, noch unfassbar spannend. Es ist einfach sehr unkompliziert, und zeigt so wunderbar auf, wie schnell der Grad zwischen der Kinder- und Jugendzeit mit dem Erwachsenen Leben verschwimmen können. Der Charakter der Erzählstimme und damit auch Protagonist in Klarkommen sieht ihre Chance nach dem Abitur nun endlich in das total ausgeflippte Leben zu starten, nur um zu merken dass das Gras auf der anderen Seite immer grüner ist. Ich höre das Buch aus der Ich-Perspektive der Erzählstimme und lerne dabei die unterschiedlichsten Charaktere kennen. Die Coolen, die strebsamen, die verpeilten oder auch die, die es nie so wirklich wohin auch immer geschafft haben, aber noch davon Träumen.

Das Buch schafft es durch den lockeren und wirklich leichten Stil, ein wenig den Druck zu nehmen, so wie alle anderen zu sein. Immer alles schaffen zu müssen und alles gleichzeitig zu wollen und zu können. Man kann nicht auf allen Partys zeitgleich tanzen und auch wenn es vielleicht in dem einen Augenblick als wirklich dramatisch erscheint, gibt es in der darauf folgenden Woche wahrscheinlich eine andere, neuere oder krassere Party.

 

Sprachliche Umsetzung

Sprecherin Jodie Ahlborn hat hier der Erzählstimme, die… Stimme gegeben. Eine sehr passende wie ich finde. Die Stimme ist sehr authentisch und die Sprecherin schafft es ohne Mühe, den verschiedenen Charakteren, verschiedene Stimmenfarben zu geben. Damit fiel es mir um so leichter, die verschiedenen Dialoge zu verfolgen. In meinen Augen wurde mit der Sprecherin eine sehr gute Wahl getroffen. Sie liest sehr angenehm, verleiht ihrer Stimme an den richtigen Stellen, die passende Betonung und manövriert mich ganz leicht durch das Buch.

 

Mein abschließendes Fazit

Es geht um den Balance Akt zwischen dem Erwachsen werden und Erwachsen sein und dabei so viel wie möglich mitzunehmen. Oder eben auch nicht. Manchmal sind die richtigen Leuten an der Seite zu haben wichtiger. Ich finde das Ilona Hartman es auf ganz einfache Art und Weise geschafft hat, ein Buch zu schreiben das ein wenig den Druck nimmt vor dem “Nichts muss, aber alles kann.” Und ich weiß durchaus, wie widersprüchlich sich das jetzt vielleicht liest. Durch die kurzen Kapitel und der Allgemeinen kürze des Buches, bin ich wirklich durchgeflogen, was sicherlich auch dem lockeren und leichten Schreibstil zugestehen ist. Ich könnte mir vorstellen das es nicht nur Erwachsenen sondern auch Jugendlichen wirklich gut gefallen könnte, da das Buch nicht versucht etwas zu sein, was es nicht ist, sondern einfach ganz klar und sachlich aufzeigt, das auf der anderen Seite das Gras vielleicht nur grüner ist, weil der Lichteinfall grade stimmt.

 

Von mir bekommt "Klarkommen" von Ilona Hartmann 

4/5 Sternen!

 

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Die sieben Männer der Evelyn Hugo von Taylor Jenkins Reid [Hörbuchrezension] https://calipa.de/2023/04/26/die-sieben-maenner-der-evelyn-hugo-von-taylor-jenkins-reid-hoerbuchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-sieben-maenner-der-evelyn-hugo-von-taylor-jenkins-reid-hoerbuchrezension https://calipa.de/2023/04/26/die-sieben-maenner-der-evelyn-hugo-von-taylor-jenkins-reid-hoerbuchrezension/#respond Wed, 26 Apr 2023 20:03:26 +0000 https://calipa.de/?p=4422 Die einstige Hollywood-Filmikone Evelyn Hugo ist endlich bereit auszupacken und die Wahrheit über ihr schillerndes Leben und ihre skandalösen sieben Ehen zu erzählen. Sie fragt die Lokaljournalistin Monique Grant als Ghostwriterin an. Monique ist darüber mehr als erstaunt, schließlich hat sie seit Jahren keinen großen Artikel mehr geschrieben. Könnte das ihre Chance sein?

In ihrem luxuriösen Apartment über den Dächern Manhattans beginnt Evelyn Monique ihre Geschichte zu erzählen: vom Aufstieg in der Männerwelt Hollywoods, den goldenen Jahren der Filmbranche und einer geheimen großen Liebe, deren Scheitern der Preis für ihren Erfolg war. Als sich die Geschichte dem Ende nähert, begreift Monique schließlich, auf welch schmerzhafte Weise ihr Leben mit dem des Hollywoodstars verbunden ist ...

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Inhaltsangabe

Die einstige Hollywood-Filmikone Evelyn Hugo ist endlich bereit auszupacken und die Wahrheit über ihr schillerndes Leben und ihre skandalösen sieben Ehen zu erzählen. Sie fragt die Lokaljournalistin Monique Grant als Ghostwriterin an. Monique ist darüber mehr als erstaunt, schließlich hat sie seit Jahren keinen großen Artikel mehr geschrieben. Könnte das ihre Chance sein?

In ihrem luxuriösen Apartment über den Dächern Manhattans beginnt Evelyn Monique ihre Geschichte zu erzählen: vom Aufstieg in der Männerwelt Hollywoods, den goldenen Jahren der Filmbranche und einer geheimen großen Liebe, deren Scheitern der Preis für ihren Erfolg war. Als sich die Geschichte dem Ende nähert, begreift Monique schließlich, auf welch schmerzhafte Weise ihr Leben mit dem des Hollywoodstars verbunden ist …

 

Eigene Meinung

Von jedem geliebt und in jeglichen Bereich in dem Bücher zählen, wurde diese Buch vor die Kamera gehalten. Endlich habe ich mich nun auch dem Buch angenommen. Mit absoluten Verständnis kann auch ich jedem dieses Buch empfehlen!

In der Geschichte Die sieben Männer der Evelyn Hugo lese beziehungsweise höre ich aus verschiedenen Perspektiven. Dabei aber aus der Ich-Perspektive. Dabei ist die Sicht von der Journalistin Monique und natürlich Evelyn Hugo selbst. Pressemitteilungen werden hier auch gesondert (in dem Fall des Hörbuches durch den Sprecher Oliver Siebeck) dar- und vorgestellt. Von Anfang an konnte mich die Geschichte rund um die Hollywood- Filmikone in den Bann ziehen. Es hat mir so viel Freude und teilweise Schmerz bereitet, ihre Geschichte mit zu erleben. Dabei wird offen, ehrlich und ohne Blatt vor dem Mund über Sexualität, Wünsche und No-Go’s gesprochen. Es geht um Verlust und über die Findung von wahrer Freundschaft und Liebe und das alles auf einer eben nicht kitschigen Art und Weise wie ich finde. Es ist kein Spannungsroman und kann doch durch einige Twist mit Spannung auffahren.

Vor allem war es aber der Charakter Evelyn Hugo selbst, der mich begeistern konnte und das durch ihre vielen, unterschiedlichen Facetten. Ich mag die Art und Weise wie sie dargestellt wird. Sowohl die Perfekte Schauspielikone, wie auch die ab und an gebrochene Frau die alles für ihren Traum tut. Die versucht aus nichts, Gold zu machen und dabei jegliche Berge erklimmt. Monique ist dabei für mich eher ein wenig nebensächlich, aber dennoch ebenfalls passend getroffen. Ich mag die Entwicklung und das was sie von Evelyn lernt. Und das schnell und vor allem gut. Gerne hätte ich auch ein wenig tiefer in ihre Geschichte Einblick bekommen.

 

Sprachliche Umsetzung

Wunderbar vertont mit absolut passenden Stimmen, wurde Die sieben Männer der Evelyn Hugo von Brigitte Trübenbach, Martha Kindermann und Oliver Siebeck. Gerade die Stimmen von Monique und Evelyn wurden meiner Meinung nach sehr passend gewählt. Man hört einen deutlichen Altersunterschied was den Unterschied zwischen den beiden Charakteren super hervorholt. Die Schlagzeilen von Oliver Siebeck geben dem Buch dabei noch einmal mehr Tiefe. Die Emotionen wurden den Charakteren angepasst und ich fühlte mit sowohl Monique als auch Evelyn jeden wunderbaren oder auch schrecklichen Moment.

 

Mein abschließendes Fazit

Ich kann nicht sagen was mich so begeistert. Es ist das komplette (Hör)Buch was ich von Seite eins absolut fesselnd, interessant, witzig und charmant fand. Nach und nach bin ich tiefer eingetaucht in die Geschichte rund um Evelyn Hugo und um so tiefer ich in die Geschichte geriet, um so anregender und emotionaler wurde sie. Es ist kein Spannungsroman, aber dennoch nicht weniger abenteuerlicher beschrieben und erzählt. Ich glaube ich habe sämtliche Emotionen in diesem Buch durchlebt. Ich habe mir Evelyn getrauert, gelacht, mich gefreut und vermisst. Die Geschichte wurde mir so gut erzählt, das ich wirklich ab und an daran gezweifelt habe, das es nur eine fiktive Geschichte ist. Außerdem fand ich das perfekt unperfekte an Evelyn Hugo so verdammt interessant. Die sieben Männer der Evelyn Hugo sind ein absolutes Jahreshighlight für mich.

 

Von mir bekommt "Die sieben Männer der Evelyn Hugo" von Taylor Jenkins Reid 

5/5 Sternen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Blutkünstler von Chris Meyer [Buddy- Read Rezension] https://calipa.de/2023/04/05/der-blutkuenstler-von-chris-meyer-buddy-read-rezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=der-blutkuenstler-von-chris-meyer-buddy-read-rezension https://calipa.de/2023/04/05/der-blutkuenstler-von-chris-meyer-buddy-read-rezension/#respond Wed, 05 Apr 2023 20:14:15 +0000 https://calipa.de/?p=4349 Tom Bachmann seziert Seelen – von Mördern, Psychopathen, Sadisten. Dabei geht er akribisch vor, um das Böse, das diese Menschen in sich tragen, zu verstehen. Tom Bachmann ist ohne Zweifel der beste Profiler seiner Generation. Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler.
Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und ausgiebig, ehe er ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut.
Tom Bachmann, der „Seelenleser“ des BKA, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen, einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann.

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“Die Justiz war nicht perfekt, wahrscheinlich konnte sie das gar nicht sein, denn nichts, was Menschen machten, war je perfekt.” S. 352

 

Inhaltsangabe

Tom Bachmann seziert Seelen – von Mördern, Psychopathen, Sadisten. Dabei geht er akribisch vor, um das Böse, das diese Menschen in sich tragen, zu verstehen. Tom Bachmann ist ohne Zweifel der beste Profiler seiner Generation. Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler.
Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und ausgiebig, ehe er ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut.
Tom Bachmann, der „Seelenleser“ des BKA, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen, einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann.

 

Eigene Meinung

Der Blutkünstler von Autor Chris Meyer, sollte das nächste blutige Werk werden, was meine Freundin und ich uns für unser neuen Buddy Read ausgesucht haben.

Sofort wurden wir in die Geschichte, wenn auch in die Vergangenheit, hinein geworfen. Zu Anfang kennen wir die dortigen Charaktere noch nicht, aber Stück für Stück lies und der Autor eine Idee dafür bekommen, wer das sein könnte. Etwas schneller haben wir Charaktere kennengelernt, mit denen wir mehr zu tun haben. Wir lesen dabei stehts aus der, teils sehr detaillierten, Erzähler Sicht. Ein paar kleine und kurz gehaltene Kapitel, bekommen wir aus der Vergangenheit, ein paar aus der Sicht des Täters, und selbstverständlich aus dem unseres Profiler oder Protagonistin Tom Bachmann. Der Schreibstil aus der Sicht des Täters hätte dabei nicht brutaler sein können. Allerdings habe ich auch oft die Spur von sehr schwarzen oder -bei Tom Bachmann- sehr trockenen Humor heraus gelesen. Das hat die Ernsthaftigkeit immer einen kleinen Dämpfer verpasst.

Die Geschichte hat einen roten Faden, und folgt diese, fast ausschließlich. Natürlich haben wir hier und da ein paar Einwürfe aus der Vergangenheit von Protagonist Tom, oder Nebencharaktere mitbekommen. Diese waren gut mit der Geschichte verwoben und haben mich auch nicht im Lesefluss gestört. Im Gegenteil: Über einige der Nebencharaktere hätte ich gerne mehr erfahren, oder hätte mir sogar andere Ausgangssituationen in der Geschichte für diese Charaktere gewünscht. Leider hat meine Freundin und mich die Täterwahl etwas enttäuscht. Das Gefühl nicht wirklich, oder nur sehr bedingt, mit raten zu können, hat es mir ein wenig kaputt gemacht beziehungsweise darf ich dort wohl auch im Namen meiner Freundin sprechen.

Das lässt mich zu den Charakteren kommen. Tom Bachmann fand ich grandios. Ich mochte seine Art, seinen Humor und auch seinen Hintergrund. Als Protagonist hat er in meinen Augen einen wirklich tollen Job bekommen vom Autor und diesen auch echt gut ausgefüllt. Ebenso die Nebencharaktere wie Ira oder auch einen anderen, den ich auf Grund von Spoiler Gefahr jetzt nicht nennen möchte. Unnötig erschien mir Charakter Katja. Ja es war zu Beginn ein schmunzeln, aber ansonsten fand ich ihre Art, und auch ihre Darstellung irgendwie ein wenig unnötig. Den Blutkünstler selbst hat Chris Meyer an sich gut erschaffen, aber hat mir bei ihm ein wenig die Ernsthaftigkeit, wie weiter oben beschrieben, gefehlt. Und auch das ich das Gefühl bekommen habe, nicht wirklich mit Rätzeln zu können, finde ich sehr schade.

 

Mein abschließendes Fazit

Blutiger Wahnsinn und die detaillierte Beschreibung von eben solchen Wahnsinn, erwartete mich in Chris Meyers Thriller “Der Blutkünstler”. Ich begleite dabei den Empathielosen, mit trockenen Humor gerüsteten Profiler Tom Bachmann und versuche dem Blutkünstler dabei auf die Schliche zu kommen. Leider muss ich sagen, das ich es Charakteristisch gesehen zwar super, und auf jeden Fall blutig fand, aber hatte ich das Gefühl, nicht wirklich eine faire Chance zu haben, mit auf den Täter kommen zu können. Eigentlich sollte es mich freuen, das Chris Meyer es geschafft hat mich und meine Freundin, mit der ich das Buch im Buddy Read gelesen habe, so hinters Licht zu führen, allerdings fühlt sich das für mich etwas unvollständig an. Ich hätte gerne ein Mind Blow gehabt, hätte gerne noch einen WOW Effekt bekommen, der mir leider fehlte. Auch das uns ein wenig die Ernsthaftigkeit bei dem Blutkünstler selber gefehlt hat, empfinde ich als schwierig. Durchaus ist der Täter absolut gestört, und wollte denke ich, auch vom Autor so dargestellt werden, aber irgendwie hat es ihn für mich teils in ein lächerliches Licht gezogen. Richtig interessant fand ich dabei viele Nebencharaktere, über die ich gerne viel mehr gelesen hätte.

 

“Konnte er das Böse wieder in sein Leben lasse? Er wusste, dass er es früher oder später brauchen würde, wie ein Raubtier seine Beute brauchte. Und er hatte das Gefühl, dass das eher früher als später der Fall sein würde.” S. 26

 

Von mir bekommt "Der Blutkünstler" von Chris Meyer 

3/5 Sternen!

 

 

 

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Kein Entkommen von Linwood Barclay [Hörbuchrezension] https://calipa.de/2023/03/21/kein-entkommen-von-linwood-barclay-hoerbuchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kein-entkommen-von-linwood-barclay-hoerbuchrezension https://calipa.de/2023/03/21/kein-entkommen-von-linwood-barclay-hoerbuchrezension/#respond Tue, 21 Mar 2023 12:15:27 +0000 https://calipa.de/?p=4311 Sonne, Softeis, Kinderlachen: Ein Ausflug nach Five Mountains würde Davids Sohn Ethan gefallen. Auch seine depressive Frau Jan würde auf andere Gedanken kommen. Als sie in der Menge verschwindet, wird David panisch. Will sie sich etwas antun? Die Überwachungskameras zeigen ihn mit Ethan an der Kasse - ohne Jan. Plötzlich steht er selbst im Zentrum der Ermittlungen: Mordverdacht ...

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Inhaltsangabe

Sonne, Softeis, Kinderlachen: Ein Ausflug nach Five Mountains würde Davids Sohn Ethan gefallen. Auch seine depressive Frau Jan würde auf andere Gedanken kommen. Als sie in der Menge verschwindet, wird David panisch. Will sie sich etwas antun? Die Überwachungskameras zeigen ihn mit Ethan an der Kasse – ohne Jan. Plötzlich steht er selbst im Zentrum der Ermittlungen: Mordverdacht …

 

Eigene Meinung

Linwood Barclay hat mich damals an das Genre Thriller herangeführt. Heute bin ich dabei mir Stück für Stück seine Bücher wieder zusammen zu sammeln, um noch mal eintauchen zu können.

Behutsam wurde ich in die Geschichte rund um David, seiner Frau Jan und Söhnchen Ethan herangeführt, doch dauert es nicht lang bis es wirklich brenzlig und Nervenaufreibend wird. Allgemein hab ich dem Hörbuch flüssig folgen können, musste nicht auf schnellere Erzählung stellen, weil es mit seinen knappen fünf Stunden recht schnell voran geht. Dazu möchte ich aber sagen, das es auch die gekürzte Fassung ist, die ich gehört habe. Nichts desto trotz hat es mir sehr gefallen, David und Jan als Protagonisten zu folgen und immer tiefer in das Lügennetzwerk zu tauchen, was hier aufgebaut wurde. Allerdings gibt es hier eins zwei Thematiken, die zumindest im Hörbuch, zwar angerissen, aber kaum oder aber sehr schnell und nebensächlich zu ende gebracht wurden.
Gerade dieser Punkt hat mich am Schluss doch sehr gestört, weil ich doch noch eins zwei Fragen hatte, die nicht geklärt wurden.

Die Charaktere Jan und David (vertont von Julia Nachtmann und Johannes Steck) haben mich sehr begeistern können. Beide Charaktere wurden interessant inszeniert und sorgen für eins zwei Überraschungen. Gerade Jans Perspektive hat mich doch das ein oder andere Mal erschrocken. Passend fand ich, wie beide Charaktere sich ergänzt haben. Während ich die Perspektive von einem gelesen habe, habe ich Informationen von dem anderen Charakter hinterher geschoben bekommen.

 

Sprachliche Umsetzung

Julia Nachtmann und Johannes Steck die hier die beiden Protagonisten Jan und David vertonen (und natürlich auch nebencharaktere) wurden hier sehr passen gewählt. Ich fand beide Stimmen sehr angenehm zum zuhören und beide haben auch super in gegenteiligen Geschlechtern gesprochen und haben mich absolut abholen können. Stimmlich wurde meiner Meinung nach, alles perfekt getroffen. Ich konnte die Emotionen raushören, die Stimmen zuordnen und die Geschichte somit genießen.

 

Mein abschließendes Fazit

Linwood Barclay ist wie gesagt ein Lieblingsautor von mir. Seine Geschichten haben meist einen interessanten Plot-Twist, neigen aber leider auch dazu, in Buchform mit Details geschmückt zu werden, die das Buch füllen und bei mir als Leser gerne auch als etwas langatmig zu wirken. Die Hörbücher wiederum, sind meist gekürzt (die ich bisher gefunden habe) und lassen mich dafür mit Fragen zurück die vielleicht nicht unbedingt relevant aber für mich immer zu einen sauberen Abschluss gehören. Kein Entkommen von Linwood Barclay hat mir dennoch einen schönen Nachmittag mit Nervenkitzel bescheren können. Manchmal liegt vielleicht die Würze in der Kürze.

 

Von mir bekommt "Kein Entkommen" von Linwood Barclay 

3/5 Sternen!

 

 

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