#sebastianfitzek Archive - Calipa https://calipa.de/tag/sebastianfitzek/ Im Herzen Leidenschaft Tue, 10 Jun 2025 10:48:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Das Kalendermädchen von Sebastian Fitzek [Buddy-Read Rezension] https://calipa.de/2025/06/10/das-kalendermaedchen-von-sebastian-fitzek/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-kalendermaedchen-von-sebastian-fitzek https://calipa.de/2025/06/10/das-kalendermaedchen-von-sebastian-fitzek/#comments Tue, 10 Jun 2025 10:48:51 +0000 https://calipa.de/?p=5841 Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: »Identität der Eltern darf unter keinen Umständen ans Licht kommen! Mutter droht Todesgefahr!!!« Doch nun ist Alma lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender.
Um das Leben ihrer Adoptivtochter zu retten, startet Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom »Kalendermädchen«: einer jungen Frau, die sich einst zur Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald zurückgezogen hatte. Und die dort von einem Psychopathen heimgesucht wurde, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen …

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Mit dem Schmerz war es so wie mit fast allem im Leben: Es musste erst schlimmer werden, bevor es besser wurde. Kapitel 37

Inhaltsangabe

Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: »Identität der Eltern darf unter keinen Umständen ans Licht kommen! Mutter droht Todesgefahr!!!« Doch nun ist Alma lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender.
Um das Leben ihrer Adoptivtochter zu retten, startet Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom »Kalendermädchen«: einer jungen Frau, die sich einst zur Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald zurückgezogen hatte. Und die dort von einem Psychopathen heimgesucht wurde, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen …

 

Eigene Meinung

Da hat sich doch tatsächlich ein Fitzek in meine Sammlung geschlichen. Zugegeben: Vor allem das Cover hat mich in jedem Buchladen angelächelt. Da ich aber kein allzu großer Fitzek-Fan bin, habe ich mich zunächst nur für das E-Book entschieden. Ob mich die Geschichte überzeugen konnte, erfahrt ihr hier…

Meine Buddy-Read-Partnerin und ich haben Das Kalendermädchen aus verschiedenen Perspektiven gelesen – aber immer in der Erzählperspektive. Dabei springt die Geschichte zwischen Vergangenheits- und Gegenwartsform, was uns als Leser*innen mehrere Eindrücke liefert und wohl auch Tiefe erzeugen soll. Viele Kapitel enden mit Cliffhangern – was ich in Thrillern eigentlich liebe. Leider hat das bei uns eher zu Seufzern geführt. Gerade, wenn wir uns in einer Sicht oder Zeitlinie eingespielt hatten, war das Kapitel vorbei – und wir mussten uns erst mal wieder neu orientieren.

Was mir (nach ein wenig Bedenkzeit) aber echt gut gefallen hat, war die Idee mit dem Kalender. Meine Freundin fand das von Anfang an cool, und ich muss ihr da inzwischen zustimmen: Das Konzept ist wirklich cool, und auch die Verknüpfung damit hat Fitzek spannend aufgezogen. Die Umsetzung war für mich aber an einigen Stellen leider etwas dürftig. Ich hätte mir gewünscht, dass wir bestimmte Dinge – vor allem in der Vergangenheit – direkter miterleben können, zum Beispiel wie Valentina damit umgeht. Klar, es wurde erzählt, aber oft nur ziemlich kurz. Der Strang rund um Olivia, Alma und Elias war da für mich greifbarer. Auch wenn ich ehrlich sagen muss: Da hat sich manches ganz schön im Kreis gedreht. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass es nicht wirklich weitergeht – was schade war, weil die Geschichte das eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte.

Und obwohl Fitzek sonst so ins Detail geht, blieben mir die Charaktere leider etwas zu oberflächlich. Klar, es gab auch hier und da ein paar Hintergrundinfos, aber mir hat einfach die Tiefe gefehlt. Ich konnte Olivias Verzweiflung zwar nachvollziehen – wie sie mit Händen und Füßen versucht, Alma zu retten, das hat er wirklich gut eingefangen – aber trotzdem ist sie mir insgesamt eher negativ in Erinnerung geblieben. Irgendwie hat ihre Persönlichkeit mich nicht richtig erreicht. Dafür mochte ich Elias total! Er wirkte auf mich sehr authentisch, und die Art, wie er denkt und hilft, hat mir richtig gut gefallen.

 

Mein abschließendes Fazit

Das Kalendermädchen von Sebastian Fitzek hat mich ehrlich gesagt vor allem durch das Cover angelockt. Die Geschichte war nicht schlecht, hatte für mich aber noch einiges an Luft nach oben. Die vielen Verstrickungen (auch wenn sie am Ende ganz gut aufgelöst wurden) haben mich an einem bestimmten Punkt eher dazu gebracht, etwas resigniert weiterzulesen. Auch die vielen Details bei den Beschreibungen haben es mir nicht gerade leichter gemacht.
Nichtsdestotrotz war die Grundidee richtig gut! Die Auflösung war in Ordnung und irgendwo auch befriedigend – aber das Miträtseln kam für mich leider zu kurz.

Heute musste Olivia an ihre Patienten denken, deren Angstzustände mit jedem Donnergrollen intensiver und mit jedem Blitz dunkler wurden. Kapitel 16

 

Von mir bekommt "Das Kalendermädchen" von Sebastian Fitzek 

3/5 Sternen!

 

Weitere Rezensionen zu Das Kalendermädchen bei:

Reading is my way to dream

Welt voller Bücher

Laura von Eden

 

 

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Der Insasse von Sebastian Fitzek [Buchrezension] https://calipa.de/2020/06/18/der-insasse-von-sebastian-fitzek-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=der-insasse-von-sebastian-fitzek-buchrezension https://calipa.de/2020/06/18/der-insasse-von-sebastian-fitzek-buchrezension/#respond Thu, 18 Jun 2020 18:45:07 +0000 http://calipa.de/?p=3250 Patrick Winter? Genie? Till war alles Recht, solange er neue Anhaltspunkte über das Verschwinden seines Sohnes erhält. Auch wenn das bedeutete, das er selbst dafür eine andere Indentität annehmen muss, und sich in die Psychiatrie begeben muss. Er weiß, das der Plan komplett verrückt ist. Doch er ist fest entschlossen herrauszufinden was mit seinem Sohn passiert, koste es auch das letzten Fünkchen Verstand.

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Patrick Winter? Genie? Till war alles Recht, solange er neue Anhaltspunkte über das Verschwinden seines Sohnes erhält. Auch wenn das bedeutete, das er selbst dafür eine andere Indentität annehmen muss, und sich in die Psychiatrie begeben muss. Er weiß, das der Plan komplett verrückt ist. Doch er ist fest entschlossen herrauszufinden was mit seinem Sohn passiert, koste es auch das letzten Fünkchen Verstand.

 

Der erste Satz

“Wieso ist es hier so kühl?”

 

Schreibstil

“Der Insasse” war das erste Buch das ich von dem bekannten Thriller Autor Sebastian Fitzek gelesen habe. Sein Schreibstil ist sehr detailliert, dabei kurz fassend und auch bündig. Er ließ mich sofort in die “Kranke” Welt seiner neuen Geschichte einsteigen. Die Charaktere wirken authentisch, die Geschichte bis zum Schluss ausgeklügelt und folgt einem roten Faden. Mir kam es nicht einmal vor, das es in einer Stelle im Buch so “Füllseiten” kam. Alles brachte mich als Leser, näher an das Endergebnis heran.

Der detaillierte Schreibstil brach auch nicht bei brutalen Szenen ab, oder wurden gekünstelt verschönert um sie nicht so “grausam” wirken zu lassen. Sebastian Fitzek scheint zu wissen das seine Leser das wohl abkönnen, oder es lernen abzukönnen. Er schreibt sehr Selbstsicher, und weiß, wie er mich in seinem Buch intelligent und gekonnt verstricken kann. Das Ende hat mich gecatcht und nicht in einem Meer von tausend offenen Fragen, rastlos schwimmen lassen

 

Mein Fazit zu Der Insasse von Sebastian Fitzek

Das Buch baut Spannung auf, lässt uns teilhaben an der Grausamen und total verstrickten Geschichte, ohne selbst einen Knoten im Kopf zu bekommen. Es wird alles plausibel aufgelöst und hat den für mich sehr geliebten, WOW Effekt erzielt. Die Möglichkeit immer mal wieder durch die Augen eines anderen Charakters zu lesen, lenkt nicht von der eigentlichen Story ab, sondern verhilft viel mehr, weiter hinab zu tauchen. In “Der Insasse” wurde vom Gefühl her, ein großer Punkt auf den wichtigen “Wendepunkt” gelegt, der, der dem Leser zeigte, das er selbst auf der falschen Fährte war. Und das wurde auch super umgesetzt.

Aber, leider konnte es mich nicht gänzlich überzeugen. Ich war sehr gut Unterhalten, habe mitgefiebert, war von dem Wendepunkt sehr begeistert, aber auch ein Stück weit enttäuscht. Hätte ich mir persönlich einen größeren “Knalleffekt” gewünscht und das skurrile ist, das ich nicht einmal sagen könnte, wie oder ob es überhaupt größer, überragender gegangen wäre. Was für mich hätte passieren müssen, das ich es als absolut perfekt empfunden hätte. Ich mochte das Buch, und ich mochte auch die Thematik. Ein weiteres Buch von Sebastian Fitzek muss wohl bei mir einziehen, um mich endgültig zu überzeugen. 🙂

 

“In der Waagschale des Todes lag ein trauergenährtes Schmerzgewicht aus Blut und Blei. In der Schale des Lebens nur eine zerknickte Feder des Glücks.” S. 189

Von mir bekommt "Der Insasse" von Sebastian Fitzek 

4/5 Sternen!

 

Inhalt

Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt Guido T., der im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie einsitzt, auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max’ Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.
Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängnis-Krankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

 

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