#mentalhealth Archive - Calipa https://calipa.de/tag/mentalhealth/ Im Herzen Leidenschaft Thu, 25 Dec 2025 14:01:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! https://calipa.de/2025/12/25/frohe-weihnachten-und-einen-guten-rutsch-ins-neue-jahr/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=frohe-weihnachten-und-einen-guten-rutsch-ins-neue-jahr https://calipa.de/2025/12/25/frohe-weihnachten-und-einen-guten-rutsch-ins-neue-jahr/#respond Thu, 25 Dec 2025 14:01:10 +0000 https://calipa.de/?p=6489 ich wünsch euch von Herzen, das ihr ein wunderschönes Weihnachtsfest hattet oder habt. Das es ein leckeres Essen gab, eine schöne Zeit mit den Liebsten und vielleicht sogar ein paar kleine Geschenke? Ich hoffe ihr konntet oder könnt das Fest in alle Ruhe genießen. Vor allem wünsche ich aber auch denjenigen die mit Weihnachten nichts am Hut haben, eine Zeit der Ruhe, des Durchatmens, des Luftholens. 

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Hey meine Lieben,

ich wünsch euch von Herzen, das ihr ein wunderschönes Weihnachtsfest hattet oder habt. Das es ein leckeres Essen gab, eine schöne Zeit mit den Liebsten und vielleicht sogar ein paar kleine Geschenke? Ich hoffe ihr konntet oder könnt das Fest in alle Ruhe genießen. Vor allem wünsche ich aber auch denjenigen die mit Weihnachten nichts am Hut haben, eine Zeit der Ruhe, des Durchatmens, des Luftholens.

Wir legen nun den bekannten Sprint zum nächsten Jahr hin. Zwischen vollen Mägen oder auch schweren Gedanken, gerate auch wieder ins Grübeln, was ich nicht alles schönes Beginnen oder Beenden könnte. Neue Hobbys beginnen? Alte Verträge kündigen? Viel mehr Sport? Viel weniger Süßigkeiten? Ich weiß es nicht und ich setze mich nicht unter Druck damit.

Jahrelang war ich in dem Glauben, das man sich immer und immer weiter optimieren muss. 2025 hat mir tatsächlich aufgezeigt, das mit mir ziemlich viel in Ordnung ist, obwohl ich offen gesagt mehr als nur eine Panne habe. Und was die einen nun vielleicht zum Lächeln bringt, meine ich total Ernst. Und verdammt, ich hadere so oft mit mir. Aber gut, darum soll es eigentlich gar nicht gehen, worum es mir nämlich geht ist, das ihr bitte nicht vergessen sollt, zu leben.

Legt dieses Handy Mal weg und nehmt Augenblicke bewusst war (wie ironisch das dass eine wildfremde Frau aus dem Internet sagt.) Instagram schläft nie, ihr im besten Fall schon und auch Euer Algorithmus kommt Mal ohne euch klar. Knuddelt eure Liebsten ob nun mit oder ohne Fell und bei manchen hat man beides – auch toll! Singt auf der Straße, Tanzt an der Bushaltestelle oder im Büro, erzählt einen ganz dummen Witz und lacht dabei mehr und lauter als alle anderen.

Unsere Gesellschaft braucht die merkwürdig komischen von uns. Die mit Panne, die mit leichter Schacke, die, die nie den Mund halten können und trotzdem für Freunde, Familie oder sogar für Fremde einstehen. Die trotzdem ein gutes Herz haben, auch wenn man länger braucht um an sie ran zu kommen. Dieses ständige übertrumpfen, besser und schneller sein… In der Medizin zieh ich meist meinen Hut davor, in vielen anderen Bereichen des Lebens… braucht mans nicht. Brauch ich es nicht.

Ich wünsche euch eigentlich nur, das ihr gemütlich ins neue Jahr kommt ohne Stress, ohne Ängste und vielleicht sogar ohne Sorgen. Ich wünsche euch einen fantastischen Start ins neue Jahr und freue mich sehr, im nächsten Jahr von euch zu lesen.

Lasst es euch gut gehen, genießt und atmet durch <3

Eure Caylie

 

Bye2025

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Warum Pausen wichtig sind https://calipa.de/2025/11/10/warum-pausen-wichtig-sind/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=warum-pausen-wichtig-sind https://calipa.de/2025/11/10/warum-pausen-wichtig-sind/#comments Mon, 10 Nov 2025 10:48:57 +0000 https://calipa.de/?p=6379 In einer schnelllebigen Welt wie unserer, geprägt von höher, schneller, weiter, vergessen wir unheimlich oft, Pausen zu machen.
Wir vergessen, dass Hinsetzen kein Faulenzen ist, sondern ein Innehalten. Und das ist unfassbar wichtig.

Wann hast du das letzte Mal wirklich Pause gemacht – und dabei nichts getan?
Nicht aufs Handy geschaut, nicht „nur kurz“ diese eine WhatsApp oder Mail beantwortet?

In letzter Zeit stand ich diesen Fragen sehr oft gegenüber.
Denn auch dem Kopf eine Pause zu gönnen, ist so unfassbar wichtig.

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In einer schnelllebigen Welt wie unserer, geprägt von höher, schneller, weiter, vergessen wir unheimlich oft, Pausen zu machen.
Wir vergessen, dass Hinsetzen kein Faulenzen ist, sondern ein Innehalten. Und das ist unfassbar wichtig.

Wann hast du das letzte Mal wirklich Pause gemacht – und dabei nichts getan?
Nicht aufs Handy geschaut, nicht „nur kurz“ diese eine WhatsApp oder Mail beantwortet?

In letzter Zeit stand ich diesen Fragen sehr oft gegenüber.
Denn auch dem Kopf eine Pause zu gönnen, ist so unfassbar wichtig.

 

Aber was genau ist eine Pause?

Bei Wikipedia steht:
Eine Pause ist die zeitgleich begrenzte Unterbrechung eines Vorgangs.

Okay. Soweit so gut.

Ich möchte hier aber vor allem auf die Ruhepause eingehen.
Nicht die getaktete Pause zwischen zwei Meetings, nicht das Anstehen an der Supermarktkasse oder ähnliches.

Viele Menschen (mich eingeschlossen) vergessen gern, dass nur weil man etwas nicht sehen kann, es nicht weniger existiert.

Wenn wir Sport machen, brauchen wir nach dem dritten Set eine Pause, weil die Beine nicht mehr mitspielen.
Wir müssen uns erholen.
Und das finden wir selbstverständlich — immerhin haben wir körperlich etwas geleistet.

Beim Kopf sieht das anders aus.

Der kleine High-End-Computer da oben vollbringt täglich Leistungen, die wir mit keiner körperlichen Aktivität vergleichen können.

 

Warum fällt es uns so schwer, Pause zu machen?

Dass Pause und Entspannung wichtig sind, wissen wir.
Und trotzdem verbinden wir sie oft mit Unbehagen und Untätigkeit.

Wir haben gelernt:

✅ Wer viel macht, ist wertvoll.
✅ Wer produktiv ist, ist fleißig.
❌ Wer Pause macht, ist faul.

Was ist aus Sätzen wie

“In der Ruhe liegt die Kraft”
geworden?

Weil uns immer wieder suggeriert wird, das du nur etwas bist, wenn du Tagtäglich daran arbeitest. Egal ob im Social Media Bereich oder bei der Arbeit. Und ich verstehe den Gedanken von wegen: Von Nichts, kommt nichts. Aber warum werten wir uns so weit ab, das wir uns nicht einen Moment des Durchatmens gönnen? Warum müssen wir immer präsent sein und online und was passiert eigentlich, wenn wir das nicht mehr sind?

Das sogenannte Doomscrolling was ich in der Pause mache, zeigt mir auf, das ich ziemlich Faul bin. Während andere ganze Leben führen innerhalb eines Reels. Manche fangen dabei an zu neiden, sich selbst runterzureden, Fomo kickt und dann ist die Pause auch eigentlich vorbei. Aber, war es nicht trotzdem besser als sich in der Pause mit sich selbst zu beschäftigen? Schließlich müsste man sich mit sich selbst konfrontieren, mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und auch … Ängsten.
Das ist unangenehm. Und unangenehmes macht man ungern. Denn der Griff nach dem Smartphone ist doch viel einfacher, oder?

Wir verwechseln eine Pause immer mehr mit Stillstand. Mit dem stagnieren. Dabei ist Erholung kein Stillstand, sondern genauso Notwendig wie der Rest des Weges.

 

Und was haben Pausen nun eigentlich mit dem lesen zu tun?

Mehr, als man denkt.

Lesen kann eine Pause sein.

Aber selbst da haben wir gelernt, dass es „nützlich“ sein muss:

Lieber Sachbuch als Fantasy — man muss ja „etwas aus dem Buch mitnehmen“.

Nope.

Du musst nicht beim Lesen Quantenphysik verstehen. Du darfst dich einfach in eine Geschichte fallen lassen. Auch wenn es „nur“ um Hexen, Drachen oder Hexen mit Drachen geht.

Wenn wir lesen, pausiert unsere To-Do-Liste — zumindest für einen Moment. Im besten Fall sogar unsere Sorgen.

Unser Gehirn erzeugt völlig neue Bilder. Bücher werten nicht. Bücher fordern nichts. Sie erzählen einfach eine Geschichte, die gefühlt und erlebt werden möchte. Lesen kann zu einem Rückzugsort werden. Zu einem Safe Place. Vielleicht mögen wir Bücher genau deshalb so sehr: Weil Lesen nicht wie Stillstand wirkt — sondern wie Bewegung von innen.

Klar, manche Bücher enttäuschen uns, langweilen uns. Aber selbst daraus lernen wir etwas über uns und unseren Geschmack.

Egal ob fünf Minuten, fünf Kapitel, zwei Sätze. Ich empfinde das Lesen als Rückzugsort. Als… Safe Place. Und es geht mir tatsächlich besser.

Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, das wir uns Pausen nicht verdienen müssen.
Wir müssen sie uns nehmen.
Für uns.

🖤

 

 

 

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