#legacyofgods Archive - Calipa https://calipa.de/tag/legacyofgods/ Im Herzen Leidenschaft Tue, 16 Jun 2026 16:35:13 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 God of Ruin Bd. 4 von Rina Kent [Dark Romance] https://calipa.de/2026/06/16/god-of-ruin-bd-4-von-rina-kent-dark-romance/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=god-of-ruin-bd-4-von-rina-kent-dark-romance https://calipa.de/2026/06/16/god-of-ruin-bd-4-von-rina-kent-dark-romance/#respond Tue, 16 Jun 2026 16:35:13 +0000 https://calipa.de/?p=6696 Mia Sokolov, Mafia-Erbin mit selektivem Mutismus, macht keine Gefangenen. Doch als sie Landon King eine Kostprobe seines eigenen Handelns gibt, erkennt sie schnell, dass manche Taten gefährliche Konsequenzen mit sich bringen können.

Landon King ist ein genialer Künstler, ein vornehmer, reicher Junge, der besessen von Mia ist … und dem düsteren Geheimnis, das sie verbirgt.

Trotz Landons psychotischer Tendenzen, die Mia in die Enge treiben, bringt seine Obsession sie näher zusammen, als sie beide je erwartet hätten. Doch während Landon der Wahrheit über Mias Vergangenheit immer näher kommt, nähern sich auch die Schrecken, die sie heimsuchen.

Sie mag gelernt haben, ihm zu vertrauen. Doch wenn alles in sich zusammenbricht, wird er sie beschützen oder ins Verderben stürzen?

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“Du bist so eine Gefahr, dass ich dich am liebsten verschlingen würde.”
“An mir würdest du dir den Magen verderben, Arschloch.”
“Das ist es wert, Muse.” S. 183

 

!Achtung! 

“God of Ruin” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den Vordergrund! Dieses Buch solltest du erst ab 18 lesen! Es handelt sich hier um den vierten Teil der “Legacy of God ” Reihe. Die Bücher können aber unabhängig von einander gelesen werden.

 

Inhaltsangabe

Mia Sokolov, Mafia-Erbin mit selektivem Mutismus, macht keine Gefangenen. Doch als sie Landon King eine Kostprobe seines eigenen Handelns gibt, erkennt sie schnell, dass manche Taten gefährliche Konsequenzen mit sich bringen können.

Landon King ist ein genialer Künstler, ein vornehmer, reicher Junge, der besessen von Mia ist … und dem düsteren Geheimnis, das sie verbirgt.

Trotz Landons psychotischer Tendenzen, die Mia in die Enge treiben, bringt seine Obsession sie näher zusammen, als sie beide je erwartet hätten. Doch während Landon der Wahrheit über Mias Vergangenheit immer näher kommt, nähern sich auch die Schrecken, die sie heimsuchen.

Sie mag gelernt haben, ihm zu vertrauen. Doch wenn alles in sich zusammenbricht, wird er sie beschützen oder ins Verderben stürzen?

 

Eigene Meinung

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist – nicht wahr? Nun habe ich gerade Band 3 – God of Wrath – der Legacy of Gods-Reihe beendet und ich bin ehrlich: Ich wollte mehr. Also ging es direkt weiter mit God of Ruin und dieses Buch hat mich zwischenzeitlich tatsächlich etwas zweifeln lassen …

Bekannt und beliebt sind mittlerweile die verschiedenen Perspektiven, aus denen ich God of Ruin erleben darf. Genau wie in den vorherigen Bänden bekomme ich wieder die Sicht der Protagonisten. In diesem Fall dreht sich alles um Landon und Mia. Und natürlich gibt es auch wieder mein lieb gewonnenes Elternkapitel. Diesmal begleite ich dabei Kyle – den Vater von Mia und ihrer Zwillingsschwester Maya.

Als ich gemerkt habe, dass es hier um Landon und Mia geht, ging mein Herz ein kleines Stück auf. Mia mochte ich bereits aus den vorherigen Büchern sehr gerne und ich war unglaublich neugierig darauf zu erfahren, warum sie nicht spricht. Und Landon ist ebenfalls ein Charakter, der es mir zwar nicht immer leicht gemacht hat, aber neben Nikolai definitiv zu den interessantesten Figuren der Reihe gehört. Deshalb fange ich auch direkt mit ihm an.

Landon ist ein brillanter Kopf. Man könnte fast schon von einem Genie sprechen. Er erkennt Gefühle, kann sie benennen und analysieren, betrachtet sie jedoch häufig eher als Schwäche. Dadurch wirkt er auf viele Menschen kühl und distanziert. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Landon Schwierigkeiten mit emotionaler Empathie hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass er die Gefühle anderer Menschen nicht wahrnimmt – ganz im Gegenteil. Er erkennt Emotionen oft schneller als die Personen selbst und versteht es hervorragend, dieses Wissen für sich zu nutzen.

Landon ist jemand, der verschiedene Masken aufsetzen kann, um genau die Reaktionen hervorzurufen, die er benötigt. Er versteht zwischenmenschliche Dynamiken, erkennt Zusammenhänge und beobachtet sein Umfeld mit einer Aufmerksamkeit, die manchmal fast schon beängstigend wirkt.
Genau das machte ihn für mich sehr viel interessanter, als ihn einfach nur als eingebildeten Arsch abzustempeln. Denn hinter seiner arroganten Fassade steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Vor allem hat er mich immer wieder an Killian aus God of Malice erinnert und auch das wird im Verlauf der Geschichte mehrfach angesprochen.

Ich könnte jetzt kitschig werden und sagen, dass Landon sich aufgrund seiner großen Liebe verändert, so wie auch Killian es versucht hat. Aber genau das mag ich an Rina Kents Charakteren so sehr: Sie entwickeln sich weiter, ohne dabei ihr komplettes Wesen zu verlieren. Es bleibt immer ein großer Teil ihres ursprünglichen Charakters erhalten. Sie lernen lediglich dazu und entwickeln Wege, sich besser oder anders zu regulieren. Besonders die männlichen Exemplare der Legacy of Gods-Reihe fallen mir dabei immer wieder auf.

Mia empfand ich vor allem deshalb als interessant, weil sie mutistisch ist und aufgrund psychischer Ursachen nicht spricht. Trotzdem ist sie alles andere als still. Ihre Gedanken kann ich als Leser jederzeit verfolgen und dadurch erhält sie eine Stimme, die genauso laut sein kann wie die vieler anderer Charaktere. Außerdem kommuniziert sie über Gebärdensprache, was ich sehr spannend fand.

Besonders eine Szene ist mir dabei im Kopf geblieben. Die Szene, in der Nikolai sich wegdreht – ihr wisst schon. Rina Kent hat diesem Moment genau das richtige Maß an Gewicht verliehen. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Ich habe den Schmerz dieser Situation förmlich gespürt.

Mia ist für mich ein fantastischer Charakter, weil sie weder zu „leise“ noch zu „laut“ wirkt. Sie findet genau die richtige Balance. Sie fügt sich wunderbar in die Gruppe ein, ohne dabei unterzugehen, und bildet gemeinsam mit Landon ein überraschend starkes Gespann. Besonders gefallen haben mir ihre kleinen Eigenarten. Zum Beispiel die Tatsache, dass sie ihren Blumen Namen gibt (ja, ich mache das auch xD) oder dass sie Blau liebt, diese Farbe aber nur zu besonderen Anlässen trägt. Solche kleinen Details sorgen dafür, dass sich ein Charakter für mich lebendig anfühlt. Außerdem habe ich erfahren, dass Mia Verkauf studiert. Tatsächlich hätte mich sehr interessiert, was genau sie später einmal verkaufen möchte und ob sie dafür einen bestimmten Bereich im Kopf hat. Das sind diese kleinen Dinge, bei denen ich manchmal gerne noch etwas mehr über einen Charakter erfahren würde. Vor allem hat Mia für mich deshalb funktioniert, weil sie sich nicht unterbuttern lässt. Weder von ihrer Schwester, noch von ihrem Cousin oder ihrem Bruder. Dabei wird sie nie unnötig bockig oder trotzig. Stattdessen versucht sie meist, an Vernunft, Vertrauen und Verständnis zu appellieren. Das machte sie für mich sehr sympathisch.

Ich begleite in God of Ruin also nicht nur interessante Charaktere, die auf den ersten Blick wieder so gar nicht zueinander passen, sondern auch eine Geschichte über Familie, Zusammenhalt, Loyalität und Vertrauensmissbrauch.

Anfangs dachte ich wirklich, dass ich der Geschichte nicht so viel abgewinnen könnte wie den vorherigen Bänden. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich das Buch überrascht. Vielleicht sogar ein kleines Stück mehr als einige seiner Vorgänger. Es war schön zu erleben, wie die Charaktere zusammenrücken, sich gegenseitig helfen und füreinander einstehen. Vor allem hatte ich bei vielen Figuren deutlich seltener das Gefühl von „naiv“ oder „hin- und hergerissen“. Die Entscheidungen wirkten für mich nachvollziehbarer und die Beziehungen zueinander gefestigter.

 

Mein abschließendes Fazit

Anfangs dachte ich wirklich, dass God of Ruin vielleicht das schwächste Buch der Legacy of Gods-Reihe für mich werden würde. Doch schlussendlich bin ich den Charakteren wieder vollkommen verfallen.

Diesmal begleiten wir Landon und Mia – zwei Charaktere, die es nicht nur faustdick hinter den Ohren haben, sondern für ihre Familie vermutlich auch in den Krieg ziehen würden. Bei Mia wird das relativ schnell deutlich. Bei Landon hingegen muss man gefühlt etwas genauer zwischen den Zeilen lesen, um diesen Teil seines Charakters zu erkennen.
Besonders gefallen hat mir erneut, wie zwei scheinbar vollkommen gegensätzliche Charaktere miteinander harmonieren können. Rina Kent schafft es immer wieder, Figuren zusammenzubringen, bei denen man zunächst denkt: Das kann niemals funktionieren.

Und trotzdem funktioniert es.

Ich liebe Rina Kent für ihre Charaktere, für die Tränen, die sie mir regelmäßig entlockt, und für das Grinsen, das sich auf meinem Gesicht breitmacht, sobald ihre Figuren anfangen, sich mit ihren Sprüchen wieder gegenseitig die Klinge in die Hand zu geben.

“Verdammt noch mal die Meine.”
Das bin ich.
Aber genauso ist er der Meine. S. 397

Von mir bekommt "God of Ruin" von Rina Kent 

4/5 Sternen!

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God of Wrath Bd. 3 von Rina Kent [Dark Romance] https://calipa.de/2026/06/14/god-of-wrath-bd-3-von-rina-kent-dark-romance/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=god-of-wrath-bd-3-von-rina-kent-dark-romance https://calipa.de/2026/06/14/god-of-wrath-bd-3-von-rina-kent-dark-romance/#respond Sun, 14 Jun 2026 13:54:28 +0000 https://calipa.de/?p=6687 Der Teufel hat mich gefangen. Mit seinen grauen Augen hält er mich in seinem Bann. Mit seinen Händen, deren Berührung mich erbeben lässt, packt er mich fest. Dabei fing es mit einem harmlosen Fehler an. Ein Versehen. Unschuldig und ungeplant. Und dann kam die Hölle. Ich hatte niemals vor, mich ausgerechnet auf einen Mafia-Prinzen einzulassen.
Aber alle Mauern und Barrieren, die ich so sorgsam um mich errichtet habe, konnten ihn nicht aufhalten. Aus dem Schatten heraus hat er mich beobachtet und mich aus dem Leben, wie ich es kannte, gerissen. Jeremy Volkov ist charmant, attraktiv – doch unter der Oberfläche lauert ein tödliches Raubtier. Er ist getrieben davon, zu besitzen, zu halten – mich zu behalten. Aber ich will nichts mit seiner blutrünstigen Welt zu tun haben. Ich will nicht in diese Finsternis reingezogen werden. Und doch treibt mich diese verbotene Anziehung immer weiter …

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Was ich über Jeremy Volkov gelernt habe, dann, dass man ihm besser aus dem Weg geht. Ihn meidet. Die Richtung ändert, wenn man ihn kommen sieht. S. 80

 

!Achtung! 

“God of Wrath” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den Vordergrund! Dieses Buch solltest du erst ab 18 lesen! Es handelt sich hier um den dritten Teil der “Legacy of God ” Reihe. Die Bücher können aber unabhängig von einander gelesen werden.

 

Inhaltsangabe

Der Teufel hat mich gefangen. Mit seinen grauen Augen hält er mich in seinem Bann. Mit seinen Händen, deren Berührung mich erbeben lässt, packt er mich fest. Dabei fing es mit einem harmlosen Fehler an. Ein Versehen. Unschuldig und ungeplant. Und dann kam die Hölle. Ich hatte niemals vor, mich ausgerechnet auf einen Mafia-Prinzen einzulassen.
Aber alle Mauern und Barrieren, die ich so sorgsam um mich errichtet habe, konnten ihn nicht aufhalten. Aus dem Schatten heraus hat er mich beobachtet und mich aus dem Leben, wie ich es kannte, gerissen. Jeremy Volkov ist charmant, attraktiv – doch unter der Oberfläche lauert ein tödliches Raubtier. Er ist getrieben davon, zu besitzen, zu halten – mich zu behalten. Aber ich will nichts mit seiner blutrünstigen Welt zu tun haben. Ich will nicht in diese Finsternis reingezogen werden. Und doch treibt mich diese verbotene Anziehung immer weiter …

 

Eigene Meinung

Vor Ewigkeiten angefangen und endlich beendet (und selbstverständlich viel zu lange damit gewartet …): God of Wrath von Rina Kent ist der dritte Teil der Legacy of God-Reihe. Ich war teilweise bereit für das, was mich erwarten würde – und gleichzeitig werde ich vermutlich nie wirklich bereit für Rina Kents Bücher sein …

Wie schon in God of Malice oder God of Pain lese ich auch in God of Wrath wieder aus der Sicht der beiden Protagonisten – Jeremy und Cecily – sowie zusätzlich ein Kapitel aus Perspektive ihrer Väter. Wer bereits meine Rezensionen zu den vorherigen Bänden gelesen hat, weiß, wie sehr ich gerade diese Vater-Sicht mochte.
Die Protagonisten sind mir bereits aus Band eins und zwei bekannt. Allgemein spielen die Charaktere der Reihe immer wieder kleinere oder größere Rollen in den einzelnen Büchern. Lediglich die Elternkonstellationen wechseln – was auch wirklich anders wild wäre, wenn nicht. Allerdings gibt es auch dort Verbindungen, Freundschaften und Überschneidungen, die man bereits aus vorherigen Teilen kennt.

Ihr merkt schon: Alles ist miteinander verstrickt, bleibt aber dennoch so aufgebaut, dass die Bücher grundsätzlich unabhängig voneinander lesbar sind. Lediglich bei den Paar-Konstellationen könnte man sich meiner Meinung nach spoilern.
Rina Kent bleibt sich auch hier ihrem Schreibstil treu: flüssig, leicht verständlich, direkt und ohne Verniedlichungen (abgesehen vielleicht von den Spitznamen der Protagonisten untereinander). Ich mag besonders das langsame Annähern der Figuren und wie der Freundeskreis immer Teil dieser kleinen, abgeschotteten Welt bleibt.

Denn genau dort lebt Cecily schon seit langer Zeit. Auch wenn sie gerne Zeit mit ihren Freundinnen verbringt, trägt sie mehr als nur ein Geheimnis mit sich. Ausgerechnet Jeremy Volkov scheint mindestens eines davon zu kennen.
Jeremy ist nicht nur der große Bruder ihrer Freundin Annika, sondern auch Mafia-Prinz – und jemand, der Probleme bevorzugt mit den Fäusten löst. Vor allem aber ist er der Einzige, der Cecilys Geheimnisse wirklich gefährlich werden kann. Dabei hatte sie eigentlich gehofft, im Club jemand ganz anderen zu finden.

Und Jeremy?
Der hätte ebenfalls nie damit gerechnet, dass sich die zurückhaltende und scheinbar prüde Cecily so tief in sein Leben schleicht. Vor allem nicht, weil er überzeugt ist, dass ihr Herz eigentlich jemand anderem gehört – Landon.

Oder etwa doch nicht?

Zwischen Eifersucht, Unsicherheit und der Unfähigkeit zu akzeptieren, dass man Gefühle für jemanden entwickeln könnte, der eigentlich „verboten“ ist, tauche ich immer tiefer in die komplizierte Beziehung zwischen Jeremy und Cecily ein. Und gerade in den Momenten, in denen ich dachte: „Okay, jetzt läuft es endlich mal gut“, stand gefühlt Rina Kent hinter mir und flüsterte: „Reingelegt.“

Ich schwöre es euch.

Auch hier habe ich wieder gemerkt, wie stark der Fokus auf Charaktere und deren Entwicklung liegt – ein großer Pluspunkt für mich. Gleichzeitig darf ich nicht vergessen, dass es sich bei der Legacy of God-Reihe um junge Erwachsene handelt, die sich teilweise eben auch entsprechend impulsiv verhalten. Außer beim Sex – denn ja, Dark Romance ist God of Wrath definitiv.
Hier erwarten einen einige sehr harte Themen und Dynamiken. Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich auf die Triggerwarnungen hinweisen.

Besonders interessant fand ich die psychologische Komponente, die Rina Kent Cecily mitgegeben hat. Auf den ersten Blick wirkte das für mich fast widersprüchlich zu ihrer Vergangenheit, doch diesen Gedanken habe ich schnell wieder verworfen. Gerade hier zeigt sich nämlich ihre Entwicklung: Anfangs schämt sich Cecily für diese Seite an sich, hinterfragt sich immer wieder und beginnt erst im Verlauf der Geschichte, diese Facette bei Jeremy nicht nur zu akzeptieren, sondern anzunehmen.

Und genau da kommt Jeremy ins Spiel. Er schafft es, Cecily aus ihrem Schneckenhaus zu locken und ihr zu zeigen, dass sie mehr ist, als sie selbst lange geglaubt hat. Sie wird selbstbewusster und findet ein Stück weit zurück zu der Cecily, die sie nach dem damaligen Vorfall verloren glaubte.
Tatsächlich mag ich Psychologie-Themen sehr gern, weshalb ich diese Ebene besonders interessant fand. Einblicke in Vorlesungen oder universitäre Inhalte hätte ich mir stellenweise gut vorstellen können. Allerdings verzichtet Rina Kent bewusst auf detaillierte Unterrichtsszenen und bleibt sich in diesem Punkt treu – was ich teilweise verstehe, auch wenn ich es ein wenig schade finde.

Mein abschließendes Fazit

Der dritte Teil der Legacy of God-Reihe von Rina Kent konnte mich erneut absolut fesseln. Es war schön, zu bereits bekannten Figuren und Konstellationen zurückzukehren und gleichzeitig Jeremy und Cecily als neues Paar intensiver kennenzulernen.
Beide waren mir schon aus den vorherigen Teilen bekannt, konnten hier aber noch einmal deutlich mehr Tiefe gewinnen. An manchen Stellen gab es mir persönlich ein wenig zu viel „Hin und Her“, was ich jedoch auch dem jungen Erwachsenenalter der Figuren zuschreibe.
Alles in allem hat mich Rina Kent auch mit God of Wrath nicht enttäuscht. Der Band hat mich sehr gut unterhalten, die Charaktere haben mich überzeugt und besonders Jeremy und Cecily sind mir im Verlauf der Geschichte noch einmal deutlich nähergekommen.

Denn dieser Mann wird nicht aufhören. Egal, wie weit ich laufe oder wie gut ich mich verstecke, er wird die Welt auf dem Kopf stellen, nur um mich zu finden. S. 268

Von mir bekommt "God of Wrath" von Rina Kent 

4/5 Sternen!

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