#laurakneidl Archive - Calipa https://calipa.de/tag/laurakneidl/ Im Herzen Leidenschaft Thu, 10 Jun 2021 12:59:44 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Midnight Chronicles – Schattenblick BD. 1 von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl [Abbruch- Rezension] https://calipa.de/2021/06/10/midnight-chronicles-schattenblick-bd-1-von-bianca-iosivoni-und-laura-kneidl-abbruch-rezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=midnight-chronicles-schattenblick-bd-1-von-bianca-iosivoni-und-laura-kneidl-abbruch-rezension https://calipa.de/2021/06/10/midnight-chronicles-schattenblick-bd-1-von-bianca-iosivoni-und-laura-kneidl-abbruch-rezension/#respond Thu, 10 Jun 2021 11:29:33 +0000 https://calipa.de/?p=3666 Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.
Der Auftakt der Midnight Chronicles
449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben...

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“Er schüttelte nur den Kopf. “Du deckst mir den Rücken, ich decke dir den Rücken. Das ist der Deal.” S. 86

 

Inhaltsangabe

Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.
Der Auftakt der Midnight Chronicles
449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich – sondern auch für ihr Leben…

Eigene Meinung

Als das Buch damals raus kam, hatte ich es mir Vorbestellt und mich auch sehr gefreut das es bei mir ankam. Die Geschichte klang fantastisch und spannend. Warum also, breche ich es nun auf Seite 219 ab? Hier die Erklärung:

Abwechselnd liest man aus den Sichten der Protagonisten Roxy und Shaw. Roxy ist 21 Jahre jung, eine Selbstbewusste, taffe junge Frau und ein Freier Hunter,  die versucht nicht nur ihr Leben zu retten sondern Zeitgleich das ihres Zwillingsbruder Niall. Shaw hingegen ist 24  Jahre alt, hat seine komplette Vergangenheit vergessen, erinnert sich nicht einmal an seinen richtigen Namen, nachdem ein Geist besitz von seinem Körper hatte und Roxy ihn wiederbeleben musste. Roxy führt ihn im Londoner Hunter Hauptquartier herum und Shaw beschließt zu bleiben. Vorerst.

Mein Problem dabei ist, das beide Charaktere sich so verhalten als wären sie 16 oder 17. Ich habe die ganze Zeit nicht das Gefühl gehabt, das ich es hier durchaus mit erwachsenen Charakteren zu tun habe. Wenn man sich das Kind behält, finde ich es super, aber der funke ist nicht übergesprungen, das es sich um Erwachsene handelt.

Des weiteren hatte ich ein enormes Problem damit, das so viele Kleinigkeiten mich an die Chroniken der Unterwelt erinnert haben von Cassandra Clare. Es gab einige Parallelen wie ich finde, und auch wenn diese Buchreihe sehr geliebt wird, gibt es eben diese Buchreihe schon.

Ein weiteres Problem ergab sich dann für mich, als es einfach nicht voran ging. Das, war für mich wohl der Ausschlaggebende Punkt weswegen ich es schlussendlich abgebrochen habe. Dauernd hatte ich das Gefühl das Roxy sich wiederholt, das es weder Gefühlsmäßig noch auf der Geschichtsebene weiter ging, sondern sich die “Tage” wiederholen. Ich hatte das Gefühl das es ewig gezogen und mit Nichtigkeiten aufgefüllt wurde. Das tut nicht Not. Das Buch wird ja abwechselnd von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl geschrieben. “Midnight Chronicles – Schattenblick” Bd. 1 wurde von Bianca geschrieben. Ich weiß das die Autorin super schreiben kann, aber leider hat sie ihr Können hier zu wenig für mich eingesetzt.

 

Mein abschließendes Fazit

Ich hatte mich wirklich auf den Auftakt dieser neuen Fantasy /Young Adult Reihe gefreut. Leider musste ich es aber auf Seite 219 abbrechen. Es kamen mir zu viele Parallelen zu den Chroniken der Unterwelt Bücher vor, die Charaktere haben mich nicht wirklich begeistern können, und die Geschichte zog sich für mich leider zu sehr mit zu vielen Wiederholungen. Ich weiß das beide Autorinnen super schreiben können. Deswegen waren meine Erwartungen an die “Midnight Chronikles” auch sehr hoch. Es wurde vieles an Potential nicht genutzt, was ich sehr schade finde. Die Charaktere waren zwar gut ausgebaut und auch erschaffen, aber leider nicht greifbar um eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Die Geschichte verspricht Spannung aber wurde mir zu viel mit Wiederholungen und wiederholenden Erklärungen gefüllt, die nicht hätten sein müssen.

 

Weiter Information

Da ich das Buch “Midnight Chronicles – Schattenblick” von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl abgebrochen habe, gibt es keine Bewertung.

 

 

 

 

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Someone New von Laura Kneidl [Buchrezension] https://calipa.de/2020/06/17/someone-new-von-laura-kneidl-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=someone-new-von-laura-kneidl-buchrezension https://calipa.de/2020/06/17/someone-new-von-laura-kneidl-buchrezension/#respond Wed, 17 Jun 2020 22:12:20 +0000 http://calipa.de/?p=3244 Micah führt von außen gesehen, ein sehr schönes Leben. Ihr Eltern sind gut betucht und ermöglichen ihr, die Welt in vollen Zügen zu genießen. Doch es bröckelt hinter der Kulisse. Neben den Schwierigkeiten, die sie mit der Einstellung ihrer Eltern hat, ist da auch noch Julian, dessen Job Micah auf dem Gewissen hat. Das dieser auch noch ihr neuer Nachbar ist, schießt den Vogel ab. Doch nicht nur das dieser sehr distanziert ist, scheint er auch noch ein schwieriges Geheimnis mit sich zu tragen. Erst nach und nach wird klar, das Micah für die Lüftung seines Geheimnisses viel Geduld beweisen muss...

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Micah führt von außen gesehen, ein sehr schönes Leben. Ihr Eltern sind gut betucht und ermöglichen ihr, die Welt in vollen Zügen zu genießen. Doch es bröckelt hinter der Kulisse. Neben den Schwierigkeiten, die sie mit der Einstellung ihrer Eltern hat, ist da auch noch Julian, dessen Job Micah auf dem Gewissen hat. Das dieser auch noch ihr neuer Nachbar ist, schießt den Vogel ab. Doch nicht nur das dieser sehr distanziert ist, was Micah noch verstehen könnte, scheint er auch noch ein schwieriges Geheimnis mit sich zu tragen. Erst nach und nach wird klar, das Micah für die Lüftung seines Geheimnisses viel Geduld beweisen muss…

Der erste Satz

“Wie lange muss ich das wohl noch ertragen?”

Schreibstil

Laura Kneidl hat sich mit “Someone New” ein sehr wichtiges Thema angenommen und dieses wie nicht anders erwartend, super umgesetzt. Man sollte glauben das Homosexualität oder jegliche andere Sexualität in der heutigen Zeit kein Thema mehr sein sollten. Jeder sollte sich zu dem Menschen hingezogen fühlen dürfen, zu dem er sich eben hingezogen fühlt, unabhängig ob zum eigenen, oder zum anderen Geschlecht. Der Mensch, bleibt trotzdem der Mensch der er ist. Und genau das hat Laura Kneidl nicht nur versucht, sondern auch geschafft in ihrem Buch zu übermitteln. Mit Micah haben wir eine super Hauptprotagonistin, die Offenherzig, ehrlich und liebenswürdig versucht alles unter einen Hut zu bekommen. Mit ihrer Geduld gegenüber ihren Eltern, ihren Zwillingsbruder und auch gegenüber Julian, stößt sie des öfteren an ihre Grenzen und beweist aber Ausdauer.

“Und manche Geheimnisse wachsen durch diese Angst, bis sie zu Monstern in unserem Schrank werden.  Bis wir uns irgendwann nicht mehr trauen, ihn zu öffnen. Nicht einmal in Anwesenheit einer Person, der wir unser Leben anvertrauen würden. Manchmal auch, um sie zu beschützen. Hätte dir Adrian von seinen Gefühlen erzählt, hättest du sie vor euren Eltern verheimlichen müssen. Vielleicht wollte er dir das ersparen.” S. 373

Das Buch ist Spannend, hat die richtige Mischung aus Witz und Charm und behandelt viele wichtige Themen die, in der heutigen Zeit, kein Tabuthema mehr sein dürften. Auch die Nebencharaktere hat Laura Kneidl einzigartig, und wiedererkennbar gestaltet. Es geht mit viel Emotionen einher und vielen Reaktionen, die mich haben erschüttern lassen.  Zu gerne würde ich sagen, das Laura Kneidl da zu überspitzt geschrieben hat, aber ich weiß, das diese Reaktion eines Outings leider nicht der Seltenheit angehören…

Mein Fazit zu Someone New von Laura Kneidl

Laura Kneidl behandelt hier ein hochwichtiges Thema und verpackt es mit super Charakteren. Die Geschichte ist Herzzerreißend und erwärmend zugleich und tut genauso weh, wie sie gut tut. Es stimmt hier einfach das komplette drum rum, und die Message die Laura Kneidl uns am Ende des Buches mit auf den Weg gibt, nämlich das JEDER Mensch, genauso richtig ist, wie er ist. Der Witz und der Weg des Selbstfindens und eben sich selber am ehesten Gerecht zu werden, als allen anderen, hat mich motiviert. Vor allem hat es mir aber Spaß gemacht, mit Micah zusammen die Geheimnisse zu lüften, nur um genauso fassungslos von manchen Reaktionen zu sein. Ebenfalls war es schön, zu sehen wie Micah anfängt für sich selbst zu leben und nicht nur für andere.

“Ich war nicht nur das Mädchen, das er beschrieb, sondern auch die Frau, die er noch nicht kannte.” S.162

Von mir bekommt "Someone New" von Laura Kneidl 

5/5 Sternen!

 

Inhalt

Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich, vor allem, weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch gleichzeitig fasziniert Micah seine undurchdringliche Art, und sie will ihn unbedingt näher Kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält. Denn er hat ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte …

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Verliere mich. Nicht. [Buchrezension] https://calipa.de/2018/03/17/verliere-mich-nicht-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=verliere-mich-nicht-buchrezension https://calipa.de/2018/03/17/verliere-mich-nicht-buchrezension/#respond Sat, 17 Mar 2018 19:22:44 +0000 http://calipa.de/?p=2647 Dort saß Sage nun. Alles was sie sich mühsam neu aufgebaut hat, weit entfernt von ihrem Stiefvater Alan, hat sie nun eigenhändig zerstört. Kurzschlussreaktionen die ihr nicht nur die Beziehung zu Luca beenden ließen sondern auch ihre Freundschaft zu April mit aufs Spiel setzt. Doch auch wenn Sage und Luka sich noch so grausam trennten, scheint das Band zwischen ihnen Stärker zu sein. Leider scheint ihre Vergangenheit sie ein weiteres Mal einzuholen...

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!Achtung!
Da es sich um den zweiten Teil handelt, kann es durchaus sein das einige Spoiler bedingt durch Band eins (Berühre mich.Nicht.) erwähnt werden. Solltet ihr vorhaben diese Buchreihe noch zu lesen (was ich nur empfehlen kann) würde ich euch bitten direkt zum Fazit zu springen und/oder erst die vorherigen Rezensionen zu lesen =)

Gefangen zwischen Gefühlen und Angst

Dort saß Sage nun. Alles was sie sich mühsam neu aufgebaut hat, weit entfernt von ihrem Stiefvater Alan, hat sie nun eigenhändig zerstört. Kurzschlussreaktionen die ihr nicht nur die Beziehung zu Luca beenden ließen sondern auch ihre Freundschaft zu April mit aufs Spiel setzt. Doch auch wenn Sage und Luka sich noch so grausam trennten, scheint das Band zwischen ihnen Stärker zu sein. Leider scheint ihre Vergangenheit sie ein weiteres Mal einzuholen…
In “Verliere mich. Nicht.” setzen wir dort mit der Geschichte wieder an, wo uns Autorin Laura Kneidl hat so gemein stehen lassen im ersten Teil. Wir erfahren schnell das Sage alles andere als Glücklich ist und vor allem nicht in dem Motel Zimmer in dem sie sich notgedrungen niedergelassen hat. Ihre finanzielle Lage verschlechtert sich zugehend. Als erstes brauchte sie eine neue Bleibe, denn diese Motel Zimmer wollte sie ganz schnell, ganz weit hinter sich lassen.

Natürlich bewirbt sie sich bei vielen WG’s in der Hoffnung wenigstens bei einer Glück zu haben. Nach einiger Zeit, ist Sage so weit “gefestigt” das sie sich sogar zutraut mit April zu reden. Sage wusste das April hinter ihrem Bruder steht und damit ihre Zugehörigkeit klar war. Das hatte April bereits im ersten Teil erwähnt, das sie sich wohl immer auf die Seite ihres Bruders stellen würde und damit wohl die Freundschaft zu Sage wohl beendet wäre.

Doch anders als gedacht ist April froh das Sage sich meldet und wohl auf ist, auch wenn sie nicht weiß was genau, sie dazu gebracht hat sich von Luka zu trennen. Es schien doch alles so gut zu laufen? Doch Sage wickelt sich in ein Tuch des Schweigens. Viel zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an die wunderschönen Tage die sie an Lukas Seite erleben durfte und die durch einen einzigen Anruf zerstört werden konnte.

Gedanken und Sorgen

Auch zu Megan ihrer langen und besten Freundin aus der Heimat, ist natürlich auf dem neusten Stand. Während Megans Eltern sich Sorgen wie ihre Zukunft verläuft ist es Megan eigentlich schon ziemlich klar. Sage hat einen enormen Respekt vor Megans Standpunkt und wie sie diesen verteidigt. Auf die Frage ob sie sich um ihre Zukunft sorgt, antwortet Megan:

“Nein, wozu auch? Sorgen sind nutzlose Gefühle, denn sie ändern rein gar nicht. Entweder nimmt man die Dinge in die Hand und versucht, sie zu ändern, oder man lässt es bleiben und lernt, damit zu leben. Vom “Sich-Sorgen-Machen” wird es nicht besser.” S. 21

Während die Tage also ins Land streichen wird Sage immer wieder mit ihren Fehlern, ihren Ängsten und auch mit den ständigen Nachdenken an Luka gequält. Das Kleine Zimmer in dem sie zwangsweise einzog, ist ihr dabei keine Hilfe denn kaum in dem Zimmer, muss Sage unwillkürlich anfangen nachzudenken.

Zwischen zwei Welten

Erst als Luka nach der Silvesterfeier vor ihrer Tür steht und sie bittet wieder bei ihm und April einzuziehen scheint ihr Leben eine positive Wendung zu nehmen. Sie stimmt diesem Angebot zu, wenn auch wiederwillig weil sie die Beziehung zwischen Luka und sich selbst nicht unnötig verkomplizieren möchte. Aber in der Not frisst der Teufel fliegen. Denn auch wenn Luka ihr das Angebot macht, scheinen beide in verschiedenen Welten zu leben.

“Sekunden, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten, sahen wir uns an, und obwohl uns nur wenige Schritte voneinander trennten, hätten wir nicht weiter von einander entfernt sein können, als in diesem Moment.” S. 87

Das Zusammenleben ist weder für Luka noch für Sage einfach. Beide versuchen sich bestmöglich aus dem Weg zu gehen und nur gegenüber April versucht Sage einen gewissen Schein zu waren gegenüber ihren Bruder. Diese wollte nur durch das Aus der Beziehung zwischen den beiden nämlich nicht ihre neue beste Freundin verlieren. Ab diesem Augenblick wurde mir April übrigens noch sympathischer.

Schmerzliche Einsicht

“Luka und ich konnte nicht Zusammen sein. Mein Verstand wusste das, nur mein Herz hatte dieses Memo wohl noch nicht erhalten.” S. 299

Auch auf die Gefahr hin, das mich Leser der Bücher nun hassen werden, aber ich war froh als Sages Stiefvater Alan auf der Bildfläche erschien. Und das Luka auch Zuhause war! (!!!)
Endlich fand Sage den Mut Luka aufzuklären warum sie Angstattacken hat, wer Alan wirklich ist und warum sie nicht Zuhause ist. Das ihre Beichte ein viel weiteres Ausmaß annahm, ahnte ich zu diesem Augenblick nicht…

Schreibstil

Wir lesen weiterhin aus der Sicht von Sage. Laura Kneidl lässt keine unnötigen Rückblicke passieren sondern man macht genau dort weiter wo es wirklich weh tut. Ich liebe sie sehr dafür. Sage Ängste werden in diesem Finalen Buch ausführlicher beschrieben so wie auch die Vergangenheit mit Alan, die ich wirklich schlucken ließ. Das Herzklopfen das Sage bei Luka spürt, konnte ich in jeder Zeile wieder so gut nachvollziehen. Auch “neben” Charaktere wie April und auch Connor haben etwas mehr Geschichte und Text bekommen.

Gavin war davon leider sehr ausgeschlossen was mir zugegebener Maßen aber auch erst am Ende des Buches auffiel. Laura Kneidl ließ das Buch nicht plump oder oder lieblos enden sondern hat die Geschichte wunderbar enden lassen und die Geschichte wunderbar aufklären können.

Empfehlung

Du solltest Charaktere mit einer Vergangenheit, ihren Narben und Defiziten mögen. Es bleibt spannend und ein auf und ab der Gefühle was mich unweigerlich weiter lesen ließ. Ich habe beide Bücher innerhalb von guten 3 Tagen verschlungen und mochte die Verbindungen, Szenarien und die Geschichte, die ich an der Seite von Sage, Luka, April, Megan und Co. als fast ein Gruppenmitglied miterleben durfte.

Mein Fazit zu Verliere mich. Nicht.

Es waren die ersten Bücher die ich von der Autorin Laura Kneidl gelesen haben. sie konnte mich mit ihren freien und unverfänglichen Schreibstil vereinnahmen und überzeugen. Auch mit dem Thema der Psyche, die in Sages Fall eine große Rolle spielt, hat sie mich abholen können und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl das etwas missverständlich oder umständlich war oder ist.

Dieser Finale Band hat alle Fragen beantwortet und ließ mich nicht  im Regen stehen. Anfangs dachte ich, das ich vielleicht genervt sein würde von Sages Widerstand gegenüber Luka den sie sich selbst auferlegte. Schnell stellte sich diese Sorge aber wieder ein.

Ich persönlich war mehr als zufrieden mit diesem Ende der Geschichte und wünsche mir von Herzen das ich mehr solch gute Bücher von Laura Kneidl und im allgemeinen lesen werde. “Berühre mich. Nicht.” und “Verliere mich. Nicht.” haben sich wirklich einen Platz als zwei meiner Lieblings Bücher verdient.

Von mir bekommt "Verliere mich. Nicht." von Laura Kneidl 

5/5 Sternen!

Inhaltsangabe

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage’ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

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Berühre mich. Nicht. [Buchrezension] https://calipa.de/2018/03/14/beruehre-mich-nicht-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=beruehre-mich-nicht-buchrezension https://calipa.de/2018/03/14/beruehre-mich-nicht-buchrezension/#comments Wed, 14 Mar 2018 20:10:46 +0000 http://calipa.de/?p=2634 Es soll Sage's absoluter Neubeginn werden. Nur deswegen hat sie ihre kleine Schwester Nora und ihre Mom zurück gelassen. Und mit ihnen ihren Stiefvater. In Nevada angekommen versucht sie all ihre bisherigen Erlebnisse an Zuhause zu verdrängen. Sie schließt schnell Freundschaft mit April die mit ihr aufs College geht. Ein Job hat Sage auch schnell gefunden. Doch das sie diesen mit einem Mann teilen muss und zusätzlich mit dem Bruder von April, war ihr nicht bewusst. Ihre Vergangenheit scheint sie einzuholen und mit ihnen die schrecklichen Panik Attacken...

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Harte Schale – weicher Kern

In “Berühre mich. Nicht.” soll es Sage’s absoluter Neubeginn werden. Nur deswegen hat sie ihre kleine Schwester Nora und ihre Mom zurück gelassen. Und mit ihnen ihren Stiefvater. In Nevada angekommen versucht sie all ihre bisherigen Erlebnisse an Zuhause zu verdrängen. Sie schließt schnell Freundschaft mit April die mit ihr aufs College geht. Ein Job hat Sage auch schnell gefunden. Doch das sie diesen mit einem Mann teilen muss und zusätzlich mit dem Bruder von April, war ihr nicht bewusst. Ihre Vergangenheit scheint sie einzuholen und mit ihnen die schrecklichen Panik Attacken…

Es war gerade ihr achtzehnter Geburtstag geschehen als Sage ihre Familie bestehend aus ihrer kleinen Schwester, ihrer Mom und ihrer besten Freundin Megan hinter sich lässt und nach Nevada aufbricht um dort fernab von ihrem Stiefvater ein neues Leben zu beginnen. Mit gerade mal vierzig Dollar in der Tasche steht ihr erster Punkt fest: Einen Job finden. In der College Bibliothek wird sie auch fündig.

Zusätzlich lernt sie ihre neue beste Freundin April kennen. Ihr Leben scheint tatsächlich nach ihren Schicksalsschlägen positiv zu verlaufen. Vorerst. Denn immer noch sieht Sage in jedem Mann eine Bedrohung. Sie manöviert sich zwischen Alltagssituationen und hat beziehungsweise muss, immer eine Ausrede – einen Ausweg – aus für sie nicht machbaren Situationen haben.

Gerade im Studium ist es unausweichlich das sie auch mit anderen Studenten zusammen Arbeiten muss:

“Gruppenarbeiten waren mit Sicherheit eine Erfindung des Teufels, anders konnte ich mir die Existenz dieser Art der Folter nicht erklären.” S. 53

Selbst auf Arbeit schafft sie es nicht ihre Ängste zu verdrängen, denn dort wartet schon Luca auf sie. Der große, breit gebaute und zusätzlich tätowierte Luca. Die Verkörperung ihrer Angst.
Sage fällt es unheimlich schwer sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, ihre Ängste in Schach zu halten und auf jede Bewegung von Luca zu achten.

Als ihr dann klar wird, das gar nicht Gavin, der ebenfalls ihren Psyschologiekurs besucht, Aprils Bruder ist sondern Luca, ist Sage überzeugt davon das sie sich nicht mehr auf ihr Gefühl verlassen kann. Doch erst auf Lucas Geburtstag bemerkt Sage, das er anders ist, als die Männer die sie fürchtet – anders als ihr Stiefvater. Es folgen tiefgründigere Gespräche die in Sage – nicht nur wegen den Alkohol – keine Angst mehr erwecken.

“[…] In gewisser Weise schon. Unterhaltungen können zu Gefühlen führen, Sex täuscht sie nur vor. Und wenn erst mal Gefühle im Spiel sind, ist es leicht, verletzt zu werden.” S. 170

Es kommt, wie es kommen muss und es entwickeln sich Gefühle zwischen den Beiden. Sage ist ist stellenweise dennoch gehemmt und muss Luca zurückweisen. Sie zweifelt nicht an ihm, aber dafür um so mehr an sich. Als Alan – ihr Stiefvater- ihr deutlich zu verstehen gibt das er weiß wo sie ist, bricht ihre mühsam geklebte endgültig in zwei…

Schreibstil

Laura Kneidl versteht es den Leser zu fesseln auch durch eine Thematik die sich (leider) immer wiederholt und mich damit durch das Buch begleitet hat. Das “leider” ist hier aber nicht als Kritik Punkt zu verstehen! Ich habe mit Sage oft mitgelitten und mitgefühlt. Die Psychologische Thematik mit den immer wieder kehrenden Angst- bzw. Panikattacken sind aufwühlend aber authentisch. Ich leider ab und an auch unter eben diesen und konnte Sage in vielen Punkten verstehen und nachempfinden.

Trotzdem hat es die Autorin geschafft Sage auch eine Charakterstärke zu geben, die der Charakter nicht an sich erkennt aber mich wirklich oft “den Hut ziehen ließ”. Die verschiedenen Situationen die sich Sage absichtlich und wissentlich aussetzte, haben sich meinen Respekt verdient.

Auch die anderen Charaktere haben hier einen großen Preis verdient. So haben wir beispielsweise Luca. Dieser wirkt aufgrund seiner äußeren Erscheinung wie ein “typischer” Sportler für dessen Sage ihn auch zu beginn hält, verbringt seine Zeit aber lieber mit dem Zocken von Videogames und vor allem dem lesen. Laura Kneidl hat hier das typische “Schubladendenken” aufgebrochen was ich als sehr erfrischen empfand.

Ebenfalls seine Schwester April und auch Sage’s andere beste Freundin Megan haben wundervoll ausgearbeitete Charakteristische Merkmale. Während April ein großes Selbstbewusstsein hat und weiß wo und wie sie wo hin kommen möchte, ist Megan ein Freigeist – eine Künstlerin mit allen Facetten.

Tatsächlich war ich schnell in die Geschichte eingetaucht und habe mir alle Szenarien vor meinem Inneren Auge vorstellen können. Egal ob es die WG, der Vorlesungsraum oder selbst die Professoren waren. Bilder waren sofort vorhanden und das nicht durch eine expliziert detaillierte Beschreibung von der Autorin sondern eher durch den Platz dem sie mir als Leser eingeräumt hat um es mir vorstellen zu können.

Empfehlung

Für alle die “Young Adult” gerne lesen, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Allerdings gibt es hier Unterschiede! Es ist nicht voll gepackt mit Erotik und dem hin und her in einer Liebesbeziehung! Es geht hier mehr um Sage an sich um ihre Beziehungen zu den verschiedenen Freunden und natürlich werden auch mehr ihre Ängste und Panikattacken thematisiert.

Mein Fazit zu Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl überzeugt hier mit tiefgründiger Story und unheimlich sympathischen Charakteren. Sage ist nicht bemitleidenswert sondern interessant und ich habe selbst, sehr neugierig, Seite für Seite umgeblättert um in Erfahrung zu bringen was los ist mit ihr. Um sie besser kennenzulernen und natürlich auch ihre Freunde, ihr Leben. Die tiefgründige Story und das eben nicht wahllose von Bett zu Bett gehüpfe hat mich hier sehr überzeugt und vereinnahmt.

Es war unheimlich erfrischend keinen weinerlichen Hauptcharakter im herkömmlichen Sinne zu haben. Natürlich hat Sage eine Vergangenheit die sie, wenn sie es auch nicht möchte, immer wieder in die Gegenwart trägt. Diese Ängste vereinnahmen sie und teilweise beherrchen sie, sie auch. Nichts desto trotz bekommt kämpft sie mit allen Mitteln dagegen an und versucht sich selbst aus diesem Loch in dem sie sitz wieder rauszuholen.

Einzig das Ende ist wie eine bittere Pille die man trocken schlucken muss. Gott sei Dank habe ich den zweiten Teil schon und freue mich enorm zurück nach Nevada zu kommen, Stage, Luka, April und all die anderen wieder zu sehen. Zumindest hoffe ich das doch…

Von mir bekommt "Berühre mich. Nicht." von Laura Kneidl 

4,9/5 Sternen!

Inhalt

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint, und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt dies ihr Herz gefährlich schneller schlagen …

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