#Krimi Archive - Calipa https://calipa.de/tag/krimi/ Im Herzen Leidenschaft Wed, 10 Apr 2024 12:22:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Sherlock Holmes – Studie in Scharlachrot – Das Zeichen der Vier Schmuckausgabe von Arthur Conan Doyle [Buchrezension] https://calipa.de/2024/04/10/sherlock-holmes-studie-in-scharlachrot-das-zeichen-der-vier-schmuckausgabe-von-arthur-conan-doyle-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=sherlock-holmes-studie-in-scharlachrot-das-zeichen-der-vier-schmuckausgabe-von-arthur-conan-doyle-buchrezension https://calipa.de/2024/04/10/sherlock-holmes-studie-in-scharlachrot-das-zeichen-der-vier-schmuckausgabe-von-arthur-conan-doyle-buchrezension/#respond Wed, 10 Apr 2024 12:22:45 +0000 https://calipa.de/?p=5210 Die Romane „Studie in Scharlachrot“ und „Das Zeichen der Vier“ sind der Auftakt des wohl berühmtesten Ermittler-Duos der Weltliteratur. Die detailverliebte Gestaltung, aufwendige Illustrationen und zahlreiche zeitgenössische Beilagen machen diese Ausgabe zu einem einzigartigen Leseerlebnis! Im London des 19. Jahrhunderts trifft Dr. John Watson auf den exzentrischen Detektiv Sherlock Holmes. In der Baker Street 221 b gründen die beiden eine zunächst zweckmäßige Wohngemeinschaft. Doch Watsons Neugierde auf die Tätigkeiten seines Mitbewohners zieht ihn schnell in den Strudel der Ereignisse. Ihre gemeinsamen Abenteuer führen sie über dunkle Straßen durch verborgene Gassen zu mysteriösen Schauplätzen entlang der Themse.

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“Wer weiß, ob Sie Sherlock Holmes als Mitbewohner aussuchen würden, wenn Sie ihn bereits kennen würden”, sagte er.” S. 13

 

Inhaltsangabe

Die Romane „Studie in Scharlachrot“ und „Das Zeichen der Vier“ sind der Auftakt des wohl berühmtesten Ermittler-Duos der Weltliteratur. Die detailverliebte Gestaltung, aufwendige Illustrationen und zahlreiche zeitgenössische Beilagen machen diese Ausgabe zu einem einzigartigen Leseerlebnis! Im London des 19. Jahrhunderts trifft Dr. John Watson auf den exzentrischen Detektiv Sherlock Holmes. In der Baker Street 221 b gründen die beiden eine zunächst zweckmäßige Wohngemeinschaft. Doch Watsons Neugierde auf die Tätigkeiten seines Mitbewohners zieht ihn schnell in den Strudel der Ereignisse. Ihre gemeinsamen Abenteuer führen sie über dunkle Straßen durch verborgene Gassen zu mysteriösen Schauplätzen entlang der Themse.

 

Eigene Meinung

Es ist schon einige Jahre her, als ich das erste Mal etwas von dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes gehört habe. Endlich habe ich mich an die Schmuckausgabe aus dem Coppenrath Verlag gewagt…

Der Schreibstil ist tatsächlich für mich etwas holprig, die meist eher „moderne“ Romane liest. Hier und da stolperte ich dann doch schon über verschiedene Bezeichnungen, die rund um das 19. Jahrhundert halt gang und gäbe waren. Ich lese aus der Sicht von Dr. John Watsons Ich-Perspektive. Das hat mir einiges erleichtert. Durch die Schmuckausgabe komme ich auch in den Genuss verschiedener Informationen, die gerade in den jeweiligen Fällen behandelt werden. Auch die präzise Erklärung von Sherlock ist interessant dargestellt.

Im ersten Teil des Buches geht es um „Studie in Scharlachrot“ und thematisiert Watsons Hintergrund und wie er an die Seite von Sherlock Holmes kommt, bevor sie ihren ersten Fall gemeinsam betreten. Ich war sehr schnell drin, da es kein „vorsichtiges Beschnuppern“ von Sherlock und Watson gab. Ab und an hat der Fall etwas an meiner Geduld gesägt, da es doch ein paar sehr langatmige Szenen gab, die durch die schwierige oder besser gesagt, umständliche Satzbildung etwas mehr meiner Konzentration erforderte. Der zweite Fall war etwas einfacher, vielleicht ist das auch dem Umstand geschuldet, dass ich nun etwas mehr in dem Schreibstil drinnen war oder diese Geschichte einfach spannender fand.

Sherlock Holmes ist, denke ich, den meisten Menschen ein Begriff. Genauso wie Sherlocks eifrigen Kollegen Dr. John Watson. Auch wenn beide Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten, agieren perfekt als Team. Während Sherlock die kleinsten Hinweise entdeckt oder deutet, ist Watson auf empathischer Ebene unterwegs. Ich mochte die stille oder manchmal auch laute Bewunderung von Watson, wenn er Sherlock beobachten konnte, wie wieder etwas Simples, so einfach auf gebröselt wurde. Genauso mochte ich aber auch die Bescheidene und dankbare Art von Sherlock, die er immer mal wieder gegenüber Watson einfließen lässt.

 

Mein abschließendes Fazit

Für jeden Sherlock Holmes Fan, kann ich nur sagen, dass sich die Coppenrath Schmuckausgabe wirklich lohnt. Die vielen kleinen Abbildungen darin, sowie die Hintergrundinformationen, die in Form von kleinen Briefen, Flyern etc. verarbeitet sind, machen unfassbar viel Spaß und brachten mir die Geschichte noch näher. Immer wieder hat man in den Geschichten Dinge, die man im hinteren Glossar noch einmal detailliert nachlesen kann. Zugegeben war die Schreibweise erstmal eine Gewöhnungssache, aber durch die zweite Geschichte bin ich dann doch recht gut durchgekommen. Zusätzlich gibt es noch recht viele, ebenfalls interessante Informationen zum Autor Arthur Conan Doyle selbst, die ich ebenfalls sehr spannend fand.

“Was nützt es, über Fähigkeiten zu verfügen, Doktor, wenn man kein Feld hat, auf dem man sie ausüben kann? Verbrechen ist alltäglich, das Dasein ist alltäglich, und keine Qualitäten außer denen, die alltäglich sind, haben irgendeine Funktion auf Erden.” S. 171

Von mir bekommt "Sherlock Holmes - Studie in Scharlachrot - Das Zeichen der vier" von Arthur Conan Doyle 

4/5 Sternen!

 

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Enola Holmes- Der Fall der eleganten Eskapade von Nancy Springer [Buchrezension] https://calipa.de/2024/03/28/enola-holmes-der-fall-der-eleganten-eskapade-von-nancy-springer-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=enola-holmes-der-fall-der-eleganten-eskapade-von-nancy-springer-buchrezension https://calipa.de/2024/03/28/enola-holmes-der-fall-der-eleganten-eskapade-von-nancy-springer-buchrezension/#comments Thu, 28 Mar 2024 11:42:38 +0000 https://calipa.de/?p=5167 Nachdem Enola Holmes bereits in ihrem zweiten Fall die linkshändige Lady Cecily aus den Fängen ihres Entführers befreit hatte, hätte es eigentlich ein glückliches Ende für ihre Freundin geben können – wäre da nicht Cecilys strenger Vater! Durch den Skandal um seine Tochter sieht er den Ruf seiner ganzen Familie beschädigt. Um weitere Gerüchte und Dramen zu vermeiden, sieht er nur einen Ausweg und hält seine eigene Tochter im Haus gefangen.

Höchste Zeit für Enola, selbst zur Entführerin zu werden und um die Freiheit ihrer Freundin zu kämpfen! Dabei stößt sie auf ein dunkles Familiengeheimnis, das schon lange im Verborgenen schlummert. Wird sie Lady Cecily aus den Fängen und den hinterhältigen Plänen ihres Vaters befreien können?

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“Es gibt Menschen, denen Probleme besser ungelöst bleiben.” S. 92

 

!Achtung! 

Es handelt sich hier um den achten Band der “Enola Holmes” Reihe von Nancy Springer. Enola Holmes hatte wohl schon Kontakt mit Lady Cecily, aber das wird nur kurz angerissen! Ich persönlich fühle mich wenig Gespoilert zu den vorherigen Bänden! Ich kann deswegen nicht für eine Spoilerfreie Rezension garantieren, wenn ihr die ersten Bände erst noch lesen möchtet!

 

Inhaltsangabe

Nachdem Enola Holmes bereits in ihrem zweiten Fall die linkshändige Lady Cecily aus den Fängen ihres Entführers befreit hatte, hätte es eigentlich ein glückliches Ende für ihre Freundin geben können – wäre da nicht Cecilys strenger Vater! Durch den Skandal um seine Tochter sieht er den Ruf seiner ganzen Familie beschädigt. Um weitere Gerüchte und Dramen zu vermeiden, sieht er nur einen Ausweg und hält seine eigene Tochter im Haus gefangen.

Höchste Zeit für Enola, selbst zur Entführerin zu werden und um die Freiheit ihrer Freundin zu kämpfen! Dabei stößt sie auf ein dunkles Familiengeheimnis, das schon lange im Verborgenen schlummert. Wird sie Lady Cecily aus den Fängen und den hinterhältigen Plänen ihres Vaters befreien können?

 

Eigene Meinung

Ich bin großer Sherlock Holmes Fan und als ich die Netflix Serie über „Enola Holmes“ sah, war es um mich geschehen. Als ich in meiner kleinen Buchhandlung dann zufällig auf „Enola Holmes – Der Fall der eleganten Eskapaden“ gestolpert bin, wollte ich unbedingt wissen, ob mich auch die Buchversion so gut unterhalten kann…

Der Schreibstil von Nancy Springer ist sehr angenehm und flüssig. Und auch die Zeit, in der „Enola Holmes“ spielt, liest man das nicht unbedingt raus. Ich lese dabei aus der Ich-Perspektive von Enola selbst und natürlich kommt auch Enolas Bruder Sherlock Holmes selbst drin vor. Die freche und für die Zeit für Frauen (leider) noch untypische Art und Weise, war mir Enola sofort sympathisch. Sie ist frech, klug und weiß, was sie kann. Vor allem das sie mich als Leser auch gerne persönlich anspricht, fand ich wirklich unterhaltsam.

Enola schliddert eher durch Zufall in ihren neuen „Fall“. Und das auch nur, weil sie eine alte Freundin besuchen möchte. Wie ich bereits geschrieben habe, ist das hier Band 8 der „Enola Holmes“ Reihe und deswegen kann ich euch nicht sagen, wann genau Enola Lady Cecily kennengelernt hat und durch welche Umstände. Aber das tat für mich in der Geschichte keinen Abbruch! Ich bin trotzdem gut und verständlich durchgekommen und hatte nicht das Gefühl, dass mir jetzt große Informationen fehlen. Ich mochte sehr die Schlussfolgerungen, die Enola folgerichtig anstellt und auch die Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Sherlock fand ich persönlich super. Ich empfand das Buch nicht als sonderlich spannend, war aber trotzdem interessiert, es unbedingt zu beenden.

Protagonistin Enola Holmes ist ein super Charakter, die ihrem Bruder Sherlock Holmes in nichts nach steht. Sie ist witzig und sehr willensstark. Manchmal handelt sie, im Gegensatz zu ihrem Bruder, finde ich, sehr stark aus dem Bauch heraus, was ihre eine wunderbare eigene Note verleiht. Auch Sherlock selbst finde ich sehr passend umgesetzt und tatsächlich auch so, wie er in meiner Vorstellung ist (von Film und Serie mal abgesehen).

Mein abschließendes Fazit

Enola Holmes steht ihren Brüdern in nichts nach. In „Enola Holmes – Der Fall der eleganten Eskapade“ stellt sie das sehr gut unter Beweis, dass sie mit Sherlock Holmes ebenfalls zusammen arbeitet. Ich mochte den Humor und das Weltbild des Charakters „Enola“ sehr gerne. Durch die Zeit in der es spielt (1889) wirkt Enola weit ihrer Zeit voraus, was die damalige „typischen Frau“ angeht. Das Buch ist in einem flüssigen Schreibstil geschrieben, bietet viel Witz und Humor und auch Szenen, die ein wenig melancholischer wirken. Man merkt durchaus, dass die „Enolas Holmes“ Reihe für eine jüngere Zielgruppe ausgelegt ist, aber trotzdem konnte sie auch mich als erwachsene Frau sehr begeistern. Auch habe ich erst später gemerkt, dass es sich hier wohl um den achten Band handelt, aber die Bücher können wohl nach meinem Eindruck, alle unabhängig voneinander gelesen werden.

“Man muss verstehen, für mich war es so neu, Brüder zu haben, eine Familie zu haben, dass ich Angst hatte … Angst, ihn zu verlieren. Wir hatten nicht gestritten, nicht wirklich, und doch fühlte ich mich elend.” S. 155

Von mir bekommt "Enola Holmes - Der Fall der eleganten Eskapade" von Nancy Springer 

4/5 Sternen!

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Rote Tränen von Mike Landin [Buchrezension] https://calipa.de/2021/01/12/rote-traenen-von-mike-landin-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rote-traenen-von-mike-landin-buchrezension https://calipa.de/2021/01/12/rote-traenen-von-mike-landin-buchrezension/#respond Tue, 12 Jan 2021 14:39:22 +0000 https://calipa.de/?p=3461 Jacob kann es nicht glauben. Haben seine Eltern doch tatsächlich beschlossen ihre Zelte abzureißen und ein neues Leben auf einem verlassenen Hof anzufangen. Natürlich müssen seine Schwester und er mitziehen. Sehnsüchtig zählt er die Tage, bis er zurück in die Stadt kann um sein eigenes Leben zu leben. Einzig die Nachbarin des Nebenhofes steigert seine Laune. Doch als es eine neue Entführung in dem, eigentlich so friedlichen Dorf gibt, fangen die Probleme an. Denn Jacob merkt schnell, das es nicht die erste Entführung war, und das seine Familie ein dunkles Geheimnis beherbergt, dem er am liebsten nicht auf die Schliche gekommen wäre...

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Jacob kann es nicht glauben. Haben seine Eltern doch tatsächlich beschlossen ihre Zelte abzureißen und ein neues Leben auf einem verlassenen Hof anzufangen. Natürlich müssen seine Schwester und er mitziehen. Sehnsüchtig zählt er die Tage, bis er zurück in die Stadt kann um sein eigenes Leben zu leben. Einzig die Nachbarin des Nebenhofes steigert seine Laune. Doch als es eine neue Entführung in dem – eigentlich so friedlichen Dorf-  gibt, fangen die Probleme an. Denn Jacob merkt schnell, dass es nicht die erste Entführung war, und das seine Familie ein dunkles Geheimnis beherbergt, dem er am liebsten nicht auf die Schliche gekommen wäre…

ACHTUNG!
“Rote Tränen” habe ich als Rezensionsexemplar von dem Autoren zugesendet bekommen. Meine Meinung ist davon jedoch nicht beeinflusst oder verfälscht und beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung und meinen persönlichen Geschmack! 

 

Der erste Satz

“Eine Aura von Macht umgab den Ort.”

 

Schreibstil

In “Rote Tränen” liest man aus der Sicht von Jacob, dem Hauptprotagonisten. Der Schreibstil ist flüssig und nicht all zu detailliert, was genug Spielraum für die eigene Vorstellung lässt. Der Hauptprotagonist ist im jungen Erwachsenenalter, aber legt eine angenehme Reife an den Tag und lediglich seine, teils starken, Gefühlsausbrüche die den Umständen geschuldet sind, erinnerten mich an sein Alter.

Mike Landin hat hier eine wunderbare Steigerung der Spannung aufgebaut, der ich mich als Leser, Seite für Seite genähert habe. Ebenfalls hat der Autor mit Überraschungen dafür gesorgt, das ich nicht schlecht gestaunt habe. Auch wenn der Fall sehr klar war, kam es zu einer unerwarteten Wendung, die ich als sehr angenehm empfand.

Als ich mich dem Ende genähert habe, war ich etwas verwirrt von der Vorgehensweise Jacobs. Natürlich ist er der Hauptprotagonist des Buches, aber hat mich die Unbeholfenheit der Polizistin sowie auch des Staatsanwaltes ein klein wenig verärgert. Leider kam sie mir sehr inkompetent vor, so das Jacob ihre Aufgaben gleich mit übernahm.

 

Mein Fazit zu “Rote Tränen” von Mike Landin

Eine super Spannungskurve sowie dunkle Familiengeheimnisse wurden hier gut verpackt und zu einem sehr interessanten Buch zusammengetragen. Die Idee fand ich klasse, auch wenn es vielleicht nicht unbedingt etwas neues im herkömmlichen Sinne war, hat es mir viele schöne Lesemomente geschenkt. Ich mochte die verschiedenen Charaktere und dessen Zusammenhänge und Hintergrundgeschichte. Es waren auch nicht zu viele Charaktere, so das man sich die Namen und Individualitäten gut einprägen konnte.

“Ich bewunderte insgeheim ihre ungezwungene Art. Alles was sie machte, wirkte sicher und selbstverständlich. Sie tat, als wären wir seit Jahren beste Freunde. Mir gefiel das, aber es machte mich auch irgendwie unsicher. Ich wollte mich nicht heute in Träumereien verlieren, um dann morgen enttäuscht aufzuwachen.” S. 65

Wir bereits oben erwähnt, empfand ich Jacob als einen sehr angenehmen Hauptprotagonisten der seines Alters voraus ist. Das führt für mich zu ein paar Diskrepanzen, bezüglich der dann laufenden Polizei Arbeiten auch wenn man die Umstände beachtet.  Auch sind die aufgedeckten Geheimnisse eine kleine Schwierigkeit für mich. Dabei geht es nicht um die Geheimnisse, sondern wie sie aufgedeckt werden. Hier kam es mir teilweise zu gestellt rüber, wie die Geheimnisse zugegeben werden und das Gespräch sich dazu verhält.

Aber die Stimmung passt. Für mich war sie auf keiner Seite aufgesetzt oder gezogen. Mike Landin hat hier nichts künstlich in die Länge gezogen um vermeintlich mehr Spannung aufbauen zu können, sondern hat präzise und klar die Geschichte durchstrukturiert. Hier ist eindeutig wieder der von mir so gemochte, “rote Faden” vorhanden, der mich als Leser an der Spurensuche teilnehmen lässt und nicht enttäuscht.

“Das Leben ist zu kurz und ungerecht, als dass man es sich noch zusätzlich damit versaut, nicht das zu tun, was man eigentlich will.” S. 99

 

Von mir bekommt "Rote Tränen" von Mike Landin 

3/5 Sternen!

 

Inhaltsangabe

Jacob ist vom Umzug seiner Familie auf einen verlassenen Hof in den Berchtesgadener Alpen wenig begeistert.
“Ich mache hier die zwölfte Klasse, dann haue ich wieder ab.”
Lediglich Hannah, die gleichaltrige Tochter der Nachbarn, kann seine Laune etwas aufbessern. Doch dann verschwindet in der Gegend ein jugendliches Mädchen, das Sechste innerhalb der letzten zwanzig Jahre. Die Fälle sind nie aufgeklärt worden und Jacobs Eltern verhalten sich seltsam abweisend, wenn er darüber reden will. Jacob forscht nach und erkennt bald, dass es nicht nur eine Verbindung zwischen den ungelösten Kriminalfällen und seinen Eltern gibt, sondern auch Hannahs Familie in deren Vergangenheit eine Rolle spielt.

 

 

 

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Das Böse Kind [Buchrezension] https://calipa.de/2017/09/17/das-boese-kind-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-boese-kind-buchrezension https://calipa.de/2017/09/17/das-boese-kind-buchrezension/#respond Sun, 17 Sep 2017 18:46:52 +0000 https://calipasite.wordpress.com/?p=1360 Die gute Gänsehaut Ich habe ab der Mitte des Buches erst gemerkt, dass ich den dritten Teil in meinen Händen halte. Aber Gott sei dank war das gar kein Problem. Die Thematik ist neu und eigenständig. Nur kleine Dinge aus der Vergangenheit der Hauptprotagonistin werden leicht angeschnitten in denen wohl die vorherigen Teile mehr drauf […]

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Die gute Gänsehaut

Ich habe ab der Mitte des Buches erst gemerkt, dass ich den dritten Teil in meinen Händen halte. Aber Gott sei dank war das gar kein Problem. Die Thematik ist neu und eigenständig. Nur kleine Dinge aus der Vergangenheit der Hauptprotagonistin werden leicht angeschnitten in denen wohl die vorherigen Teile mehr drauf eingehen bzw. sie sogar davon handeln.



Die Autorin hat hier eine wundervoll bildliche Leistung vollbracht. Die Charaktere sind wunderbar ausgebaut und lassen sich deswegen so wunderbar merken, durch ihre kleinen verschiedenen Charakterzüge. Noch schöner beschrieben werden von der Autorin die jeweiligen Orte und Umgebungen. Paris und auch die Szenarien in München fühlten sich teilweise so nahe an, dass ich selbst dachte dort zu sein.

Ebenfalls ab Mitte des Buches zog es sich ein klein wenig in die Länge. Es waren einige Wortwiederholungen die das flüssige lesen etwas abbremsten.
Das Ende war in der Tat nichts überraschendes mehr da vieles schon im Vorfeld geklärt und aufgelöst wurde.

Trotzdem oder vielleicht deswegen, hatte ich einen schönen Moment voller Gänsehaut was ich sehr, sehr gut fand und dafür ein Punkt mehr drauf gebe. Dieser Moment war sehr passend gewählt. Es war vielleicht nicht die Überraschung vor und hinter dem Herren,  aber ich saß für einen Moment dort und musste kurz das gerade gelesene sacken lassen. Ich finde es einfach schön wenn diese Gänsehautmomente richtig gesetzt werden. Lieber weniger aber dafür richtig gesetzte Momente die dem Leser für einen Moment die Sprache verschlagen.


Mein Fazit zu das Böse Kind

“Das Böse Kind” ist ein Buch mit wunderbaren, schön beschriebenen Schauplätzen und wunderbaren Charakteren. Natürlich ist auch die Hauptgeschichte nicht zu verachten, auch wenn sie ab gewissen Stellen doch sehr schnell durchschaubar wird. Dennoch konnte ich mich schnell einlesen in das Buch, ohne vorher eines der Bücher von Sabine Kornbichler gelesen zu haben. Durch einige Wortwiederholungen, sowie manchmal wiederholte Szenarien der Charaktere, gerät der Lesefluss ein bisschen ins Straucheln.
Ebenfalls fehlte mir ein kleiner “Oh” Moment für einen Krimi. Auch, wenn der oben genannte Gänsehaut – Moment diesen wieder wett machte.

Von mir bekommt "Das böse Kind" von Sabine Kronbichler 

4.3/5 Sternen!

 

Inhalt

Eine junge Frau gerät scheinbar aus dem Nichts in Panik, rennt vor ein Auto und stirbt – ein tragisches Unglück, und doch kommt Nachlassverwalterin Kristina Mahlo der Fall seltsam vor. Was kann die freie Lektorin von einem Moment auf den anderen so sehr in Schrecken versetzt haben? Im Nachlass der Toten entdeckt Kristina Hinweise auf ein Ereignis, das jede Sekunde im Leben der jungen Frau bestimmte. Und auf einen erbarmungslosen Täter, der allgegenwärtig scheint.

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Wünsch dir was… https://calipa.de/2017/01/13/wuensch-dir-was/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wuensch-dir-was https://calipa.de/2017/01/13/wuensch-dir-was/#respond Fri, 13 Jan 2017 20:03:08 +0000 https://calipasite.wordpress.com/?p=558 Hach.. ich lese gerade wieder extrem viel, verliebe und begebe mich in neue, fremde, fantastische Welten und fieber mit Charakteren mit etc. Ich hatte seit dem ich 7 Jahre jung war, den Traum selbst ein Buch zu schreiben. Unzählige gescheiterte Versuche habe ich damit verbracht mir Charaktere, Geschichten, Offtopic etc. zu überlegen. Immer und immer […]

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Hach.. ich lese gerade wieder extrem viel, verliebe und begebe mich in neue, fremde, fantastische Welten und fieber mit Charakteren mit etc. Ich hatte seit dem ich 7 Jahre jung war, den Traum selbst ein Buch zu schreiben. Unzählige gescheiterte Versuche habe ich damit verbracht mir Charaktere, Geschichten, Offtopic etc. zu überlegen.

Immer und immer wieder reizt es mich in den Fingern zu schreiben um irgendwann, mal mein eigenes “Reich” in den Händen halten zu können. Das ist ein ganz großer Traum. Genau so ein großer Traum war es Jahrelang für mich Synchronsprecherin zu sein. Ich bin und war und werde höchst warscheinlich auch nie der Typ sein, der groß vor der Kamera steht. Aber ich würde zu gern einen Charakter meine Stimmt verleihen… Komisch, jahrelang war dieser “Wunsch” in mir versteckt, aber die letzten Tage bekommt er immer mehr und mehr Hand und Fuß. Ich glaube das liegt so an verschiedenen Phasen im Leben. Das manchmal gewisse Dinge irgendwie “Drängelnder” werden als andere… Wisst ihr wie ich das meine?

Ich möchte das schreiben gerne wieder beginnen. Möchte die Menschen in meine kleine Welt ziehen. Und sei es nur eine Kurzgeschichte.. etwas, was sich vielleicht nur über ein paar Seiten erstreckt. (Es muss ja nicht immer gleich ein “Herr der Ringe”, “Harry Potter” oder “Game of Thrones” sein 😀 )

Demnächst werde ich das wieder beginnen. Werde euch sicherlich was zeigen können und vielleicht mit viel Schreibkraft und Fantasie schaffe ich es, das sich einige genauso in oder zwischen meinen Zeilen verlieben können, wie ich es schon so oft bei anderen getan habe <3

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Seelengrab [Buchrezension] https://calipa.de/2016/12/04/seelengrab-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=seelengrab-buchrezension https://calipa.de/2016/12/04/seelengrab-buchrezension/#respond Sun, 04 Dec 2016 19:56:54 +0000 https://calipasite.wordpress.com/?p=453   Hirschfeld meldet sich zum Dienst… Hirschfeld ist ein Charakter, der mich stark an meinen Vater erinnert. Er ist die meiste Zeit über ernst und nachdenklich, kann nur schwer die Arbeit ausschalten. Auf der anderen Seite ist er immer für ein kleinen Scherz am Rande, oder einen lässigen Spruch zu haben, was das Buch wie […]

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Seelengrab

 

Hirschfeld meldet sich zum Dienst…
Hirschfeld ist ein Charakter, der mich stark an meinen Vater erinnert. Er ist die meiste Zeit über ernst und nachdenklich, kann nur schwer die Arbeit ausschalten. Auf der anderen Seite ist er immer für ein kleinen Scherz am Rande, oder einen lässigen Spruch zu haben, was das Buch wie oben erwähnt, in dieser doch schon düsteren Thematik, auflockert. Die einzelnen Charaktere wurden detailliert beschrieben und man konnte sie auseinander halten. Teilweise.

Denn es tauchen meiner Meinung nach auch viele Charaktere auf, die zwar detailliert beschrieben sind, aber dafür nur eins oder Zwei Sätze an Text im Buch bekommen haben. Es ist schwer “Wichtige” und “unwichtige” Charaktere auseinander zuhalten. Der Fall an dem die Komissare arbeiten hingegen ist gut durchdacht. Es wurde alles schlüssig aufgeklärt und auch erklärt. Gerade in der Gerichtsmedizin oder anderen Bereichen wurden die Begriffe gut für Laien erklärt, ohne das man mit dem Lexikon daneben sitzen muss.

Schreibweise

Die Autorin hat einen sehr klaren Stil zu schreiben. Sie benutzt wenige Fremdworte oder/und seltene Worte um gewisse Situationen zu beschreiben. Durch leichte Beschreibungen der jeweiligen Szenarien oder der Charaktere, ließt man gemütlich durch das Buch. Teilweise fand ich es etwas zu einfach vielleicht sogar fast schon “plump” beschrieben, was ich aber nicht unbedingt aus schlecht fand. Die Autorin konnte durch trocknen Humor /trockne Sprüche Situationen gut aufbrechen bzw. lockern.

Gesamteindruck

“Seelengrab” ist ein sehr flüssiger Krimi. Dinge werden nicht zu überzogen und/oder brutal dargestellt und gehen aber dennoch ins Detail. Ich hatte nicht all zu viel “Erwartungen” in das Buch gelegt, weil es doch mit seinen 251 Seiten doch relativ dünn ist. Nichts desto trotz hatte ich eine super erzählte Geschichte mit Spannung, Charaktere, Hintergrundwissen und sogar mit Humor. Ich denke, das dieses Buch für die Leseratten sowie Lese-Muffel ein nettes Buch ist. Beide kommen auf ihre Kosten auch in Anbetracht der Kürze. Die Autorin hatte bis zum Schluss alle Fragen geklärt und nur noch sporadische Dinge (vielleicht sogar unwichtige Dinge, außer für mich x), erklärt, abgehakt und gelöst.

Mein Fazit zu Seelengrab

Für den Preis habe ich nichts falsch gemacht und ziehe es jedenfalls in Betracht auch noch ihren anderen Krimi “Seelenschrei”, ebenfalls mit Lutz Hirschfeld in der Rolle des Kriminalhauptkommissaren, zu lesen. Es ist angenehm es an einem ruhigen Abend entspannt zu lesen, weil man nicht groß mitdenken muss um im Buch Anschluss zu finden. Wichtige Begriffe werden Laien gerecht erklärt, die Charaktere von Kirchhoff und Hirschfeld machen etwas her und man kann sich schnell mit ihnen identifizieren wenn es um den privaten Aspekt geht. Ich bin froh es gelesen zu haben 🙂

Von mir bekommt "Seelengrab" von Nadine Buranaseda 

4/5 Sternen!

 

Klappentext

Kriminalhauptkommissar Lutz Hirschfeld ließ sich gerade erst von Berlin nach Bonn versetzen. Noch bevor der junge Beamte seine Koffer ausgepackt hat, wird in der Nacht zu Aschermittwoch am Rheinufer die unbekleidete Leiche einer jungen Frau entdeckt. Die erste äußere Inspektion der Toten ergibt keinerlei Hinweis auf die Todesursache. Zusammen mit seinem neuen, wenig gesprächigen Partner Peter Kirchhoff nimmt Hirschfeld die Ermittlungen auf. Ein Knochenfund bringt die Mordkommission schließlich auf die Spur eines Serientäters, der seine Opfer nach ganz bestimmten Kriterien auszuwählen scheint. Als eine weitere junge Frau verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

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