#goldmann Archive - Calipa https://calipa.de/tag/goldmann/ Im Herzen Leidenschaft Wed, 15 Jul 2026 12:16:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 BLOOD – Du sollst bereuen Bd. 2 von S. T. Abby https://calipa.de/2026/07/15/blood-du-sollst-bereuen-bd-2-von-s-t-abby/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=blood-du-sollst-bereuen-bd-2-von-s-t-abby https://calipa.de/2026/07/15/blood-du-sollst-bereuen-bd-2-von-s-t-abby/#comments Wed, 15 Jul 2026 12:16:09 +0000 https://calipa.de/?p=6734 Lana Myers ist jung, erfolgreich und seit Kurzem in einer glücklichen Beziehung mit dem FBI-Agenten Logan Bennett. Alles scheint perfekt. Was Logan aber nicht weiß: Lana ist die meistgesuchte Serienmörderin des Landes. Ihr Motiv ist Rache an einer Gruppe Männer, die ihr vor zehn Jahren unsagbares Leid angetan haben. Noch kann sie ihre wahre Identität geheim halten, doch Logan und sein Profiler-Team arbeiten unermüdlich an ihrem Fall. Ein einziger Fehler könnte Lanas Vergeltungsplan zum Einsturz bringen. Und sie ihre große Liebe kosten. Besonders seit Logans Kollegin Hadley sie im Visier hat …

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Er erweckt Seiten an mir zum Leben, die ich für tot gehallten habe, lässt meine Seele aus der Asche auferstehen. Dennoch sind da immer noch all die Schatten, die in mir lauern und das Monster verbergen, das in mir wohnt … Diese Seiten darf er niemals sehen. S. 74

 

!Achtung! 

“BLOOD – Du sollst bereuen” ist der zweite Band der “Mindf’ck” Reihe von S. T. Abby. Da diese Reihe eine fortlaufende Reihe ist –  mit den selben Protagonisten – können dich Spoiler im Buch, sowie in meiner Rezension erwarten, falls du Band eins “SECRET – Du sollst mich fürchten” noch nicht kennst.

Inhaltsangabe

Lana Myers ist jung, erfolgreich und seit Kurzem in einer glücklichen Beziehung mit dem FBI-Agenten Logan Bennett. Alles scheint perfekt. Was Logan aber nicht weiß: Lana ist die meistgesuchte Serienmörderin des Landes. Ihr Motiv ist Rache an einer Gruppe Männer, die ihr vor zehn Jahren unsagbares Leid angetan haben. Noch kann sie ihre wahre Identität geheim halten, doch Logan und sein Profiler-Team arbeiten unermüdlich an ihrem Fall. Ein einziger Fehler könnte Lanas Vergeltungsplan zum Einsturz bringen. Und sie ihre große Liebe kosten. Besonders seit Logans Kollegin Hadley sie im Visier hat …

 

Eigene Meinung

Nach Band eins SECRET – Du sollst mich fürchten war ich sowas von bereit für Band zwei – nur um jetzt bis August warten zu müssen ._. Ich leide wirklich sehr darunter, noch nicht weiterlesen zu können. Deshalb erzähle ich euch erst einmal, wie ich den zweiten Band der Mindf’ck-Reihe fand …

Nahtlos starte ich hier genau an dem Cliffhanger, mit dem der erste Band endet. Lana muss sich diesmal mit einer neugierigen Kollegin von Logan auseinandersetzen und dabei hätten weder ich noch wahrscheinlich sie selbst damit gerechnet, welche Ausmaße das nicht nur für sie, sondern auch für Logan und dessen Kollegin annehmen würde.

Der Schreibstil sowie die wechselnden POVs der Protagonisten sind – genau wie bereits im ersten Band – wieder absolut flüssig und interessant. Auch wenn ich erneut das Gefühl hatte, dass Logan charakterlich noch etwas zu kurz kommt, wird diesmal deutlich mehr Fokus auf die Beziehung zwischen ihm und Lana gelegt. Gleichzeitig rückt auch die Arbeit des FBI stärker in den Mittelpunkt.

Und genau das geschieht für mich auf eine sehr angenehme Art. Lana versucht selbstverständlich alles vor Logan zu verbergen, was ihre dunkle Seite betrifft, während seine Kollegin ihr gegenüber zunehmend misstrauisch wird. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass Lana und Logan sich trotz aller Hindernisse – von denen Logan selbst noch längst nicht alle kennt – immer weiter annähern. Ihre Beziehung entwickelt sich sichtbar weiter und gerade bei Lana wird deutlich, wie sehr sie selbst von der Intensität ihrer Gefühle überrascht ist.

Dazu muss ich sagen, dass ich Thriller aus der Sicht der Ermittler häufig eher ermüdend finde. Oft werden Abläufe bis ins kleinste Detail erklärt und verlieren dadurch für mich an Spannung. In Blood ist das zum Glück anders. Natürlich werden gewisse Vorgänge erläutert, aber eben nur so weit, wie es für die Geschichte notwendig ist. Gerade dadurch verliert das Buch für mich nie an Tempo und nimmt immer mehr Fahrt auf.

Und das tut es wirklich.

Zugegeben: Die knapp 240 Seiten waren bei mir ziemlich schnell weggesnackt. Aber das wäre ganz sicher nicht passiert, wenn S. T. Abby hier nicht so einen – in meinen Augen – verflucht guten Job gemacht hätte.

Wie bereits erwähnt, fand ich lediglich schade, dass Logan charakterlich erneut etwas im Hintergrund bleibt. Gerade weil ich ihn inzwischen so gern mag, wünsche ich mir einfach noch mehr Einblicke in seine Vergangenheit und seine Gedanken. Ich hoffe sehr, dass sich das in den kommenden Bänden noch ändern wird. Ich merke einfach immer mehr, warum Lana für mich als Protagonistin so gut funktioniert. Allein ihre trotzige Art empfinde ich hier überhaupt nicht als anstrengend, sondern vielmehr als absolut nachvollziehbar. Zumindest aus ihrer Sicht. Warum sollte sie sich auch von Polizisten beschützen lassen, obwohl sie zu weitaus Bösartigerem fähig ist als dieser Boogeyman? 😉

Natürlich weiß Logan davon nichts und selbstverständlich muss Lana ihm gegenüber weiterhin den Schein wahren. Dank der nachvollziehbaren Erklärungen wirkt dieses Doppelleben für mich aber jederzeit authentisch.

In Blood schlägt Lana außerdem kurzzeitig einen anderen Weg ein. Gerade diese Entwicklung hat sie mir noch sympathischer gemacht. S. T. Abby schafft es einfach, ihren Figuren unglaublich menschliche Züge zu verleihen. Vielleicht fällt es mir gerade deshalb so leicht, völlig in dieser Reihe zu versinken. Besonders dadurch, dass Lana von ihrem ursprünglichen Plan abweicht, zieht die Spannung noch einmal deutlich an. Plötzlich muss sie viel mehr bedenken als zuvor und auch ihre Entscheidungen bringen neue Risiken mit sich. Ich saß stellenweise wirklich nur noch da und dachte: “Bitte mach jetzt keinen Mist.”

Und vom Cliffhanger möchte ich nun wirklich gar nicht erst anfangen …

Drückt mir einfach die Daumen, dass der August ganz schnell kommt!

 

Mein abschließendes Fazit

Blood konnte mich genauso begeistern wie bereits Secret. Lana gehört inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsprotagonistinnen und ich liebe es, ihre Entwicklung sowie die Beziehung zwischen ihr und Logan weiterzuverfolgen. Gleichzeitig bleibt die Geschichte spannend, ohne sich in den Ermittlungen zu verlieren.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch eins: sehnsüchtig auf den August warten.

 

Im Moment sehen wir aus wie ein ganz normales Paar an einem Sonntagmorgen – nicht wie eine Mörderin und ein Held. S. 75

 

Von mir bekommt "BLOOD - Du sollst bereuen" von S. T. Abby 

5/5 Sternen!

 

 

 

 

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Die Katze die nach Weisheit sucht von James Norbury [Rezensionsexemplar] https://calipa.de/2024/11/04/die-katze-die-nach-weisheit-sucht-von-james-norbury-rezensionsexemplar/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-katze-die-nach-weisheit-sucht-von-james-norbury-rezensionsexemplar https://calipa.de/2024/11/04/die-katze-die-nach-weisheit-sucht-von-james-norbury-rezensionsexemplar/#comments Mon, 04 Nov 2024 12:11:32 +0000 https://calipa.de/?p=5405 Dies ist die Geschichte einer Katze, die nach Frieden, innerer Ruhe und einem Sinn im Leben sucht. Eines Tages erfährt sie von einer sagenumwobenen alten Kiefer. Unter dem Schutz ihrer Äste, so heißt es, lässt sich unendliche Weisheit erlangen. Die Katze begibt sich auf die Reise, und unterwegs trifft sie eine Reihe von Tieren, die alle ihre eigene Geschichte haben: einen sorgenvollen Affen, eine Schildkröte, die ihren Lebensmut verloren hat, einen Tiger, der mit seiner Wut kämpft, ein verwirrtes Wolfsjunges und eine begehrliche Krähe. Aber erst die unerwartete Begegnung mit einem Katzenjungen wird sie zwingen, alle Gewissheiten infrage zu stellen ...

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“Es ist besser, die Reise anzutreten, Fehler zu machen und die Route zu ändern, als auf perfekte Bedingungen zu warten und niemals aufzubrechen.” S. 123

 

ACHTUNG!
“Die Katze die nach Weisheit sucht” habe ich als Rezensionsexemplar von dem Bloggerportal zugesendet bekommen! Meine Meinung ist davon jedoch nicht beeinflusst oder verfälscht und beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung und meinen persönlichen Geschmack! Vielen Dank noch einmal an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!

 

Inhaltsangabe

Dies ist die Geschichte einer Katze, die nach Frieden, innerer Ruhe und einem Sinn im Leben sucht. Eines Tages erfährt sie von einer sagenumwobenen alten Kiefer. Unter dem Schutz ihrer Äste, so heißt es, lässt sich unendliche Weisheit erlangen. Die Katze begibt sich auf die Reise, und unterwegs trifft sie eine Reihe von Tieren, die alle ihre eigene Geschichte haben: einen sorgenvollen Affen, eine Schildkröte, die ihren Lebensmut verloren hat, einen Tiger, der mit seiner Wut kämpft, ein verwirrtes Wolfsjunges und eine begehrliche Krähe. Aber erst die unerwartete Begegnung mit einem Katzenjungen wird sie zwingen, alle Gewissheiten infrage zu stellen …

 

Eigene Meinung

Manchmal habe ich das Bedürfnis etwas Philosophisches zu lesen und finde so einen Schreibstil im übrigen auch meist sehr angenehm. Spielend einfach und zusätzlich wunderschön illustriert, überzeugt James Norbury auch mit “Die Katze die nach Weisheit sucht”.

Aus der Erzähl-Perspektive lese ich die Geschichte von der Katze, die in diesem Buch der Protagonist ist. Dabei begegnet die Katze viele verschiedene Tiere. Der Katze gelingt es mit Leichtigkeit diesen Tieren zu helfen und ist sich dabei nicht bewusst, was für ein Geschenk sie diesen Tieren während ihrer eigenen Reise schenkt. Es ist leicht verständlich und trägt unheimlich viel Weisheit dabei mir sich, was zwar uns allen denke, ich bewusst ist, aber wir heut zu Tage viel zu selten anwenden.

Jede Seite ist dabei wunderschön illustriert mit den verschiedenen Weggefährten und den verschiedenen Orten. “Die Katze die nach Weisheit sucht” brachte mir ein ungemeines tolles Leseerlebnis und ich hätte gern noch so viel mehr von ihrer Reise gelesen. Es hat mich zum Nachdenken und zum Schmunzeln gebracht und hat mich hier und da innehalten, um über die geschriebenen Worte nachzudenken.

So schön das Buch auch geschrieben und illustriert ist, so empfinde ich es nicht als ein Buch “Was man mal eben so” weg liest. Ich habe mir viel Zeit genommen, um über die Sachen die dort drin stehen nachzudenken. Zu überlegen, wann ich beispielsweise mich an kleinen Dingen erfreut habe, wie zum Beispiel an einer Blume zu riechen…

Mein abschließendes Fazit

“Die Katze die nach Weisheit sucht” von James Norbury entführte mich für kurze Zeit, an die Seite einer Katze als ihren Weg Begleiter. Jede Seite ist dabei mal mehr und mal weniger aufwendig illustriert und beherbergt eine Message. Ich hab es mir mit diesem Buch sehr gemütlich gemacht, habe mir selbst Zeit gelassen. Natürlich sind die Dinge, die die Katze lernt und beibringt, meist Dinge die wohl den meisten Menschen bekannt ist, aber diese Dinge in sein meist stressiges, schnell lebendes Leben zu integrieren, gerät in Vergessenheit. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der ab und an eine Pause braucht von der Welt da draußen, und hier und da einen kleinen Stein nutzen möchte, um sich auszuruhen. Leider war es mir wirklich etwas zu wenig Text. Gerne hätte ich mehr gelesen und erfahren und hätte wohl eher auf ein paar der wunderschönen Illustrationen verzichtet, um dafür mehr Text zu haben.

 

“Für kurze Zeit”, sagte die Katze, “warst du so sehr aufs Lauschen konzentriert, dass all deine Gedanken über Vergangenheit und Zukunft nicht mehr existieren. Für einen kurzen Augenblick hast du den Frieden gespürt, der in uns allen ist.” S. 84

 

Von mir bekommt "Die Katze die nach Weisheit sucht" von James Norbury 

4/5 Sternen!

 

 

Weitere Rezensionen zu Die Katze die nach Weisheit sucht bei:

Zeilentänzer

 

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Das Waldhaus von Liz Webb [Buchrezension] https://calipa.de/2024/04/07/das-waldhaus-von-liz-webb-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-waldhaus-von-liz-webb-buchrezension https://calipa.de/2024/04/07/das-waldhaus-von-liz-webb-buchrezension/#respond Sun, 07 Apr 2024 09:30:11 +0000 https://calipa.de/?p=5195 Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört …

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“Wie unfassbar bemitleidenswert, auch nur daran zu denken, dass ich einer von den echten Menschen sein könnte. Ich bin der Schatten eines Menschen.” Kapitel 19

 

Inhaltsangabe

Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört …

 

Eigene Meinung

Die Thematik rund um die Demenz, verwoben mit wohl düsteren Familiengeheimnissen, hat mich sofort angesprochen. Und zu Anfangs hatte ich auch wirklich ein gutes Gefühl bei „Das Waldhaus“ …

Ohne Umschweife werde ich mit der Protagonistin Hannah bekannt gemacht, aus dessen Ich-Perspektive ich auch lese. Ich bin direkt in der Geschichte, was mir einen knackigen Einstieg verschaffte. Ich empfand den Schreibstil als sehr flüssig, wenn auch hier und da etwas wiederholend. Gerade die Gedanken von Hannah kreisen immer wieder um dieselbe Thematik, die natürlich Knack und Wendepunkt hier ist: Wer hat ihre Mutter getötet?

Von den Wiederholungen abgesehen, versucht Hannah alles in ihrer Macht Stehende, um der Lösung näherzukommen. Und das teilweise auch merkwürdige Art und Weise. Sie übernimmt die Pflege ihres Demenz erkrankten Vaters und möchte ihn mehr Informationen entlocken, in dem sie versucht die, Zeit zurückzudrehen um ihren Vater in die Richtige „Stimmung“ zu bringen. Das ist auch eigentlich alles, was man grob von der „Pflege“ mitbekommt. Meist holt sie die Nachbarin mit ins Boot, damit sie sich um Hannahs Vater kümmert, weil Hannah selbst schon anderen Hinweisen und Verdächtigungen anstellt. Und leider hatte ich schon sehr früh einen Verdacht, der sich bestätigte. Das Problem dabei ist, dass Hannah alles Mögliche in Bewegung setzt und sich dabei nicht von der Stelle bewegt. Und ich als Leser demnach bedauerlicherweise auch nicht. Dennoch war der Kreis, in dem die Geschichte spielt, so eng, dass es schon wieder eine wunderbare Atmosphäre ergab.

Hannah ist eine schwierige Protagonistin gewesen. Ich möchte sagen, dass mir bewusst ist, dass sie auf mysteriöse Art ihre Mutter verloren hat, ihren Vater an die Demenz verliert, mit ihrem Bruder nur wenig Kontakt hat und deshalb auch viel Verantwortung auf ihr liegt. Diese Verantwortung schafft sie aber rigoros auch weiter zu delegieren. Es hatte auf mich den Eindruck, dass sie so vehement nach Liebe und Anerkennung sich sehnt, dass sie blind für das Offensichtliche wird. Während ich am Anfang noch Verständnis und Mitgefühl für die Protagonistin hatte, schwächte diese ab der Hälfte des Buches ab und ließ mehr als einmal frustriert aufseufzen.

 

Mein abschließendes Fazit

„Das Waldhaus“ ist eine Geschichte, die sehr interessant hätte werden können, aber hier und da noch ein wenig an der Ausführung, zu wünschen übrig ließ. Ab der Hälfte des Buches konnte ich nachvollziehen, warum vor allem Protagonistin Hannah, bei vielen Lesern in negative gerutscht ist. Die wiederholenden Verdächtigungen und Vermutungen, die Hannah anstellt, haben sich etwas zäh angefühlt, da ich das Gefühl hatte, mit Hannah zusammen nicht mehr von der Stelle zu kommen. Auch ihre plötzlichen, impulsiven „Anfälle“ fand ich die ersten Male noch interessant, dann aber schon fast zu häufig genutzt. Die Geschichte hat mich dennoch unterhalten können, wenn auch vielleicht nicht auf der Ebene, wie ich es mir gewünscht hätte. Die im überschaubaren Kreis gehaltene Story bekommt eine fast schon erdrückende Atmosphäre, wenn man über Protagonistin Hannah ein wenig hinwegsehen kann. Der einfache und vielen Dialogen gefüllte Schreibstil, ließen mich einfach und flüssig durch die Geschichte fallen und es war wirklich nur Protagonistin Hannah, die ich einfach nicht (be)greifen konnte.

“Ich habe mich immer für eine grundanständige Person gehalten. Argwöhnisch, selbstbezogen, neurotisch, ja. Aber tief im Inneren grundanständig. Doch das letzte Jahr hat mich eines Besseres belehrt.” Kapitel 18

Von mir bekommt "Das Waldhaus" von Liz Webb 

3/5 Sternen!

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Everday Witchcraft von Ambrosia Hawthown [Rezensionsexemplar] https://calipa.de/2023/10/10/everday-witchcraft/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=everday-witchcraft https://calipa.de/2023/10/10/everday-witchcraft/#comments Tue, 10 Oct 2023 15:12:24 +0000 https://calipa.de/?p=4758 Was bedeutet es, in der heutigen Zeit eine Hexe zu sein? Es bedeutet, eine andere Einstellung zum Leben zu haben. Es bedeutet, im Einklang mit den Wundern der Natur zu leben und deren Kräfte für sich zu nutzen. Vor allem aber bedeutet es, sich auf den Weg zu machen, die eigenen Stärken in all ihrer Einzigartigkeit zu entdecken. Ob zuhause oder unterwegs, für sich allein oder in zwischenmenschlichen Beziehungen, tagtäglich ergeben sich unzählige Momente und Möglichkeiten, die gewohnten Pfade zu verlassen und sich auf eine magische Entdeckungsreise zu begeben.
Dieses Buch liefert dazu eine große Auswahl an mystischen Hilfsmitteln und achtsamen Praktiken: Von Naturkunde und Farbenlehre über Kristalle, Amulette, Tarotkarten und Atemtechniken bis hin zu Zaubersprüchen und dem eigenen Hexenzirkel.

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ACHTUNG!
“Everyday Witchcraft” habe ich als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zugesendet bekommen! Meine Meinung ist davon jedoch nicht beeinflusst oder verfälscht und beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung und meinen persönlichen Geschmack! Vielen Dank noch einmal an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!

Inhaltsangabe

Was bedeutet es, in der heutigen Zeit eine Hexe zu sein? Es bedeutet, eine andere Einstellung zum Leben zu haben. Es bedeutet, im Einklang mit den Wundern der Natur zu leben und deren Kräfte für sich zu nutzen. Vor allem aber bedeutet es, sich auf den Weg zu machen, die eigenen Stärken in all ihrer Einzigartigkeit zu entdecken. Ob zuhause oder unterwegs, für sich allein oder in zwischenmenschlichen Beziehungen, tagtäglich ergeben sich unzählige Momente und Möglichkeiten, die gewohnten Pfade zu verlassen und sich auf eine magische Entdeckungsreise zu begeben.
Dieses Buch liefert dazu eine große Auswahl an mystischen Hilfsmitteln und achtsamen Praktiken: Von Naturkunde und Farbenlehre über Kristalle, Amulette, Tarotkarten und Atemtechniken bis hin zu Zaubersprüchen und dem eigenen Hexenzirkel.

 

Eigene Meinung

Autorin Ambrosia Hawthorn schreibt in ihrem Buch Everyday Witchcraft genau darüber. Wie man täglich durch kleine (oder auch große) Dinge, die Magie in sein Leben zaubert. Dabei gibt sie zahlreiche Tipps, Erklärungen und Hintergrundwissen über die Alltägliche Magie und wie man sie entfalten kann durch verschiedene Methoden. Illustriert von Giulia Varetta ist es dabei zusätzlich wunderschön anzusehen.
In Everdy Witchcraft werden Tipps für Anfänger sowie auch Fortgeschrittenen gegeben. Obwohl ich einiges schon kannte, war es noch mal ein auffrischen und vertiefen meines Wissens. Kurz, knackig und bündig werden hier viele Dinge angesprochen, besprochen, erklärt und aufgebröselt. Egal ob es sich dabei um verschiedene Tränke, Zauber, Erklärungen, Mondphasen oder auch Tarot oder Handlesen geht. Natürlich muss jeder Hexer, jede Hexe, für sich selbst entscheiden wo man sich die Schwerpunkte legt, aber dieses Buch bietet eine, wenn auch kurze, Einführung in die Thematik.
Ein Nachschlagewerk und eine Einführung gleichermaßen, wenn man sich mit der innerlichen Magie auseinandersetzen möchte. Ich empfand es als unheimlich interessant, wenn auch teils etwas wiederholend. Gerne hätte ich mir noch etwas mehr Ausführung in verschiedenen Thematiken gewünscht, aber ich glaube das hätte auch Zeitgleich den Rahmen gesprengt. Sollte man etwas allgemeines haben möchte zu verschiedenen Praktiken, dann kann ich das Buch sehr empfehlen. Sollte man allerdings etwas spezielles suchen, sollte man sich umschauen, da es auch durchaus detailiertere Werke gibt die sich auf andere Schwerpunkte beziehen wie beispielsweise Achtsamkeit oder auch Handlesen und Tarot.

 

Mein abschließendes Fazit

Für Anfänger und als Nachschlagewerk kann ich “Everyday Witchcraft” empfehlen. Es werden ganz verschiedene Thematiken angesprochen, wenn auch nicht detailliert erklärt. Es ist ein kleines Handbuch um die ersten Schritte in der Magischen Welt zu machen. Ambrosia Hawthron schafft es mühelos mit kurzen Erklärungen oder auch Tipps und Tricks für den Alltag, seine innere magische Kraft näher zu bringen. Wenn ihr allerdings schon länger in der Hexenkunst unterwegs und mit vielem Vertraut seit, könnte dieses Buch euch vielleicht nicht all zu viel neues erzählen, aber trotzdem als kleiner Reminder dienen. Durch die wunderschönen Illustrationen ist das Buch auch äußerlich wie innerlich eine schöne Lektüre und lädt zum ausprobieren ein.

Von mir bekommt "Everyday Witchcraft" von Ambrosia Hawthown 

3/5 Sternen!

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LOST – Du darfst dich nicht erinnern von Leona Deakin [Buchrezension] https://calipa.de/2023/08/15/lost-du-darfst-dich-nicht-erinnern-von-leona-deakin-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=lost-du-darfst-dich-nicht-erinnern-von-leona-deakin-buchrezension https://calipa.de/2023/08/15/lost-du-darfst-dich-nicht-erinnern-von-leona-deakin-buchrezension/#respond Tue, 15 Aug 2023 09:52:54 +0000 https://calipa.de/?p=4618 Während einer Gala auf einer Militärbasis nahe Plymouth ereignet sich eine schwere Bombenexplosion. Die Verletzten werden in die nächstgelegene Klinik gebracht – doch der Krankenwagen mit Captain Harry Peterson kommt nie dort an. Verzweifelt wendet sich seine Lebensgefährtin Karene an ihre alte Freundin, die Profilerin Dr. Augusta Bloom. Als Harry in einem weit entfernten Krankenhaus auftaucht, muss Augusta Karene eine schreckliche Nachricht überbringen: Harry kann sich an die letzten vier Jahre nicht erinnern. Karene ist eine Fremde für ihn. Und Augusta wird den Verdacht nicht los, dass man Harry sein Gedächtnis mit Gewalt genommen hat ...

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“Er hat gesagt: “Weißt du, Harry, jeden Tag musste ich einen Stein aufheben und mir das ganze Ungeziefer ansehen, das darunter lebt, während der Rest der Welt ahnungslos daran vorüberging. Durch nichts, was ich je getan habe, wurde das Ungeziefer weniger, und irgendwann war ich so weit, dass ich einfach nur den Stein ablegen und daran vorbeigehen wollte wie alle anderen.” S. 102

 

!Achtung! 

Es handelt sich bei “Lost – Du darfst dich nicht erinnern” um einen eigenständigen Teil, der zwar unabhängig von seinem Vorgänger gelesen werden kann, aber werden hier bestimmte Ereignisse, Charaktere, sowie Thematiken aus dem ersten Bande behandelt, die dich Spoilern könnten!

 

Inhaltsangabe

Während einer Gala auf einer Militärbasis nahe Plymouth ereignet sich eine schwere Bombenexplosion. Die Verletzten werden in die nächstgelegene Klinik gebracht – doch der Krankenwagen mit Captain Harry Peterson kommt nie dort an. Verzweifelt wendet sich seine Lebensgefährtin Karene an ihre alte Freundin, die Profilerin Dr. Augusta Bloom. Als Harry in einem weit entfernten Krankenhaus auftaucht, muss Augusta Karene eine schreckliche Nachricht überbringen: Harry kann sich an die letzten vier Jahre nicht erinnern. Karene ist eine Fremde für ihn. Und Augusta wird den Verdacht nicht los, dass man Harry sein Gedächtnis mit Gewalt genommen hat …

 

Eigene Meinung

Ich muss gestehen das ich weder den Buchtitel, noch die Autorin vorher gekannt habe. Lost war ein absoluter Spontankauf durch die Taschenbuchjagd bei Thalia… ihr kennt das.

Absolut flüssig bin ich in die Geschichte eingestiegen und fand den Schreibstil der Autorin sehr leicht. Trotz der mir recht unbekannten Thematik des Militärs beziehungsweise der Navy, habe ich mich gut zurechtgefunden. Gelesen habe ich dabei immer wieder aus der Sicht eines anderen Charakters. Zu Anfang ein wenig fummelig aber keine große Schwierigkeit, sofern ich die Charaktere alle einmal kennengelernt habe. Hier fiel mir das erste mal auf, das ich wohl einen Nachfolgeband lese. Immer wieder wurde hier etwas aus der Vergangenheit der beiden Ermittler thematisiert. Das ist allerdings Schuld eigene. Leider habe ich mich aber nun so arg gespoilert durch diesen Band, das ich den ersten nun auch nicht mehr lesen müsste.

Wie bereits erwähnt, bin ich wirklich problemlos und vor allem schnell in die Geschichte eingetaucht. Das Problem wie ich finde war, das die eigentlichen Protagonisten, sich für mich überhaupt nicht nach Protagonist angefühlt haben. Das Gewicht der Story liegt dabei viel mehr auf den ganzen Nebencharakteren, die das alles aufbauen und aufziehen. Die – ich sage mal ganz böse Hobby Ermittler- sind eher die, die alles organisieren, aber die weitere Arbeit übernimmt dann jemand anders. So empfand ich die Geschichte. Mir hat die Spannung gefehlt, die immer nur sehr kurz aufflammte und gleich darauf wieder erlosch.

Schlussendlich möchte ich gerne noch etwas über die Charaktere sagen. Denn die waren eigentlich richtig toll, bis auf die Protagonisten. Augusta Bloom die Profilerin und ihr Kollege Jameson, ehemaliger Geheimagent, hatten auf mich so gut wie gar keine Wirkung. Weder konnte ich eine Bindung zu ihnen aufbauen, noch fand ich sie groß relevant für die Geschichte. Die Nebencharaktere hingegen waren fast alle, wirklich genial. Ich mochte Karene, Harry und vor allem noch einen Charakter, den ich jetzt nicht erwähnen möchte, weil es Spoilern könnte, wenn ihr den ersten Band lesen möchtet. Die haben für mich eine menge ausgemacht und ich mochte es unheimlich ihre Schritte und Taten zu verfolgen. Während von Bloom und Jameson leider nur immer viel aus der Vergangenheit thematisiert wurde, was für mich leider schnell ermüden ließ.

 

Mein abschließendes Fazit

Eine sehr interessante Idee, nur für mich Charakteristisch, leider nicht gut umgesetzt. Der Schreibstil der Autorin Deakin, ist sehr flüssig, und wirkt weder nach zu viel, noch nach zu wenig. Auch wenn ich mich weder mit Militär noch der Navy im direkten auskenne, wurde ich problemlos durch das Buch geführt. Allerdings waren die beiden Protagonistin Bloom und Jameson für mich nicht interessant und, bis auf das Ende eventuell, auch nicht wirklich wichtig? Ich hatte den Eindruck das sie mehr damit beschäftigt waren, miteinander zu debattieren und das über Probleme der Vergangenheit, als das sie tatsächlich auf den Fall fokussiert sind. Dafür haben die Nebencharaktere eigentlich alles rausgeholt. Ich mochte fast jeden von ihnen egal ob Karene, Harry, oder einen Charakter den ich aus Spoiler Gründen nicht nennen möchte.

 

“Aber vielleicht war er auch nur ein ganz gewöhnlicher Mann, der oft genug traumatisiert worden war, um nichts mehr zu empfinden.” S. 379

 

Von mir bekommt "LOST - Du darfst dich nicht erinnern" von Leona Deakin 

3/5 Sternen!

 

 

 

 

 

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Das Sanatorium von Sarah Pearse [Buchrezension] https://calipa.de/2023/05/29/das-sanatorium-von-sarah-pearse-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-sanatorium-von-sarah-pearse-buchrezension https://calipa.de/2023/05/29/das-sanatorium-von-sarah-pearse-buchrezension/#respond Mon, 29 May 2023 16:04:00 +0000 https://calipa.de/?p=4489 Halb versteckt im Wald und überragt von dunkel drohenden Gipfeln war Le Sommet schon immer ein unheimlicher Ort. Einst diente es als Sanatorium für Tuberkulosepatienten, dann verfiel es mit den Jahren und wurde schließlich aufgegeben. Nun hat man es zu einem Luxushotel umgebaut, doch seine düstere Vergangenheit ist noch immer spürbar. Als Detective Inspector Elin Warner zur Verlobungsfeier ihres Bruders anreist, beginnt der Albtraum: Erst verschwindet Isaacs Verlobte, dann geschieht ein Mord. Schließlich schneidet auch noch ein Schneesturm das Hotel von der Außenwelt ab, und die Gäste sind mit einem Killer gefangen ...

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“Je länger er hinschaut, desto mehr scheinen sich die aufragenden Berge auf ihn zuzubewegen. Mit den dicksten Schneemassen seit Jahrzehnten wirken sie überhängenden Wechten und Felsgrate nicht mehr vertraut, sondern unheimlich, fremdartig …” S. 97

 

Inhaltsangabe

Halb versteckt im Wald und überragt von dunkel drohenden Gipfeln war Le Sommet schon immer ein unheimlicher Ort. Einst diente es als Sanatorium für Tuberkulosepatienten, dann verfiel es mit den Jahren und wurde schließlich aufgegeben. Nun hat man es zu einem Luxushotel umgebaut, doch seine düstere Vergangenheit ist noch immer spürbar. Als Detective Inspector Elin Warner zur Verlobungsfeier ihres Bruders anreist, beginnt der Albtraum: Erst verschwindet Isaacs Verlobte, dann geschieht ein Mord. Schließlich schneidet auch noch ein Schneesturm das Hotel von der Außenwelt ab, und die Gäste sind mit einem Killer gefangen …

 

Eigene Meinung

Dieses Jahr steht bei mir anscheinend der Fokus auf Hype Bücher. Das Sanatorium zählt auch darunter. Nun habe ich auch endlich dazu gegriffen und ob es mich so begeistern konnte, wie so viele andere vor mir, erfahrt ihr natürlich wenn ihr weiter lest…

Mir wurde relativ schnell klar, das Autorin Sarah Pearse nicht lange fackelt, was den Spannungsaufbau angeht. Die verschiedenen Gräueltaten die mich in dem Buch erwartet haben, wurden auch wirklich sehr, sehr gelungen beschrieben. Es war kein wahrlose Gemetzel was hier greift, sondern wirklich Foltermethoden die sehr plastisch beschrieben wurden. Leider ist der Schreibstil sonst aber gern sehr ausufernd. Jedes Ende eines Kapitels wird mit einem Pageturner schmackhaft gemacht, aber die Spannung verpufft für meinen Geschmack einfach durch die- unter anderem vielen Thematiken die hier behandelt werden, und durch den doch teils sehr detaillierten Beschreibungen des Hotels oder des Wetters beispielsweise.

Eigentlich ist es so schade… Vielleicht konntet ihr schon raus lesen, das mich das Buch nicht so catchen konnte. Dabei ist die Idee ehrlich gut. Und ich habe mich auch ehrlich gefreut auf das Buch! Aber (und das ist natürlich nur mein eigener Geschmack) werden hier zu viele Baustellen bearbeitet. Zu viele Handlungsstränge die teils miteinander verwoben sind, und teils nicht und als es dann näher der Aufklärung von Fall eins zum Beispiel kam, hat mich die Lösung schon nicht mehr interessiert. Jegliche Spannung wurde mir weggenommen, durch ausufernder Beschreibungen von Gefühlen oder Umgebung. Das ist wichtig, auf jeden Fall, aber fühlte es sich für mich einfach unnötig gefüllt und ziehend an. Das hätte das Buch nicht nötig gehabt. Dabei hat das Buch eigentlich gute Plot Twists, die mich dann aber am Ende auch nur noch recht wenig interessiert haben.

Ich habe die Geschichte durch die Erzähl- Perspektive gelesen. Eigentlich lese ich ausschließlich aus der Sicht von Protagonistin Elin, aber zu Anfang des Buches auch noch aus der Sicht von Daniel und Adelé. Gefühlt wurde versucht Elin sehr viel Charaktertiefe zu geben. Ihre ständigen Flashbacks, ihre Panikattacken machen sie ein Stück weit Menschlicher. Leider gab es so viele Dialoge oder aber auch Handlungen von ihr als Detective, die mich die Augen verdrehen haben lassen. Es sind für mich einfach ein paar  “Unstimmigkeiten/Fehler” drin, wo ich Elins Professionalität ein wenig in Frage gestellt habe.

 

Mein abschließendes Fazit

Leider muss ich gestehen, das mich “Das Sanatorium” von Sarah Pearse nicht wirklich fesseln konnte. Die ersten Seiten wurde ich reingeworfen, fand es sogar spannend, nur um dann zu merken, das es das auch erstmal war. Die Geschichte ist sehr zäh, sehr detailliert was vor allem Wetter und Hotel angeht. Protagonistin Elin habe ich durch (finde ich) einige “Unstimmigkeiten” teilweise sehr schlecht abnehmen können, das sie Detective ist. Auch gibt es hier nicht nur eine Hauptthematik, sondern gleich mehrere die teilweise etwas miteinander zu tun haben, teilweise auch nicht, die aber plausibel aufgeklärt werden. Spannung wird erst am letzten drittel des Buches aufgebaut, zum Showdown sozusagen. Eigentlich ist es so schade, weil die Plot Twists echt gut waren aber für mich zu spät und zu zehrend kamen, als das ich sie noch hätte genießen können. Ich denke das 100-150 Seiten weniger  dem Buch etwas mehr Spannung verliehen hätte. Dennoch war das Setting gut gewählt, die Hintergrundgeschichte interessant, es hat für mich nur leider nicht ausgereicht.

 

“Die grausame Realität des Todes berührt die Menschen auf unterschiedlichste Weise.” S. 221

 

Von mir bekommt "Das Sanatorium" von Sarah Pearse 

2/5 Sternen!

 

 

 

 

 

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Eigentlich denkt Sarah die Geister der Vergangenheit, mehr oder weniger gut, hinter sich gelassen zu haben. Sie ist stolz auf ihren Job und auch auf sich, wie sich seit dem Unfall mit ihrer Schwester weiter entwickelt hat. Als dann auch noch der gut aussehende Eddie in ihr Leben marschiert und sie die schönste Woche ihres Lebens verbringt, scheint das Glück perfekt. Doch als ihre große Liebe ihr nicht mehr schreibt und sie ignoriert, lernt Sarah das sie ihre Vergangenheit nicht ungeschehen machen kann…

Die Taten der Vergangenheit

Sarah zieht es immer wieder zurück nach England zu ihren Eltern und vor allem zum Gedenken an den schrecklichen Unfall. Seit dem lebt sie im sonnigen L.A.
Eddie David tritt sehr schnell in Sarahs Leben und es wird die schönste Woche des Leben für beide.

Eigentlich  bin ich als Leser nun also schon in der Lovestory der beiden involviert. Rosie Welch lässt aber schnell durchblicken, das Sarah ein Geheimnis mit sich trägt das zusätzlich nicht nur ihr Problem sondern auch das von Eddie ist, das keiner von beiden ahnt.

Abschied ohne Wiedersehen?

Die Woche zwischen Sarah und Eddie vergeht viel zu schnell und der Urlaub von Eddie steht an. Nur wiederwillig trennen die frisch gefundenen verliebten. Eddie verspricht sich zu melden er ankommt. Leider weiß Sarah nicht sich Eddie wie ein Phantom ihr gegenüber verhalten wird und die erhoffte Nachricht lange, lange auf sich warten lässt.

“Alles hier schien still und reglos, unveränderbar. Aus den Augen, aber nie aus dem Sinn.” S. 93

Lügen über viele Meilen

Auch Sarah muss irgendwann zurück in ihr Leben nach L.A. zurück. Wie ein junger Teeny starrt sie auf ihr Handy und hofft bei jeder Vibration auf eine Nachricht oder einen Anruf – irgendeinem Lebenszeichen- von Eddie.

Ihre Freunde sind derweil geteilter Meinung und glauben das ihre Freundin nur an den falschen geraten ist. Aber so jemand war Eddie David nicht… oder?

“Wenn du mich fragst, die Liebe ist kein Feuerwerk. Keine gewaltige Explosion. Nichts Dramatisches, alles Verschlingendes oder sonst was von den albernen Vergleichen, die Schriftsteller und Sänger so gerne benutzen. Aber ich glaube ganz sicher, wenn man es weiß, weiß man es. Und ich wusste es, und ich habe sie aufgegeben, ohne aufrichtig um sie zu kämpfen, und das werde ich mir, solange ich lebe, nicht verzeihen.” S. 236

Stück für Stück

Langsam versucht Sarah sich diese Lebens verändernde Woche als wunderschöne Erinnerung abzuspeichern. Doch Eddie ist Sarah näher als sie denkt, und mit ihre schwer lastende Vergangenheit, die beide auf mehr als eine, harte Probe stellen…

Schreibstil

Flüssig, genau und detailliert tauchen wir hier in die Geschichte ein. Uns werden die verschiedenen Szenarien schön beschrieben und mit genug Freiraum um der eigenen Vorstellungskraft keine Grenzen zu setzen. Die Autorin nimmt uns mit auf Wolke 7 nur um uns dort schonungslos runter zu schubsen, aber kurz vor dem Aufprall wieder aufzufangen. Das macht dieses Buch richtig lesenswert und hat einen unheimlichen Spannungswert!

Empfehlung

Jeder der gern romantisch ließt und doch eine kleine Spürnase hat, wird diesen Roman lieben. Es ist alles vertreten von der düsteren Vergangenheit bis hin zur spannenden Gegenwart!

Mein Fazit zu Ohne ein einziges Wort

Ich habe mir unheimlich viel Zeit gelassen beim Lesen um die verschiedenen Möglichkeiten abwiegen zu können und vielleicht ohne Auflösung der Autorin auf die Lösung zu kommen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht auf den Spuren von Eddie und Sarah zu wandeln und mehr über diese beiden Charaktere herauszufinden. Es gibt für meinen Geschmack leider zu wenige Stellen zum Schmunzeln, die ich allerdings sehr genossen habe, wenn sie dann kamen. Ich finde in der Hinsicht darf Rosie Walsh gerne noch mehr einfügen!
Die Geschichte ist Spannend, und ab und zu wurde ich auf die falsche Fährte gelockt die das Buch sehr sympathisch machten und mich nicht mehr aus Hand legen ließen. Stellenweise fand ich das Sarah sich als Hauptprotagonistin zu sehr verrennt und einige Stellen dafür ziemlich “kalt” liegen lässt die mich etwas mehr gefürchtet hätten. Dennoch fand ich die Entwicklung sehr Interessant und hätte niemals mit der Auflösung gerechnet.

Von mir bekommt "Ohne ein einziges Wort" von Rosie Walsh 

4.6/5 Sternen!

Inhalt

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

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