#gedicht Archive - Calipa https://calipa.de/tag/gedicht/ Im Herzen Leidenschaft Fri, 05 Sep 2025 19:34:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 (zer)denken [Poetry Slam] https://calipa.de/2025/09/05/zerdenken-poetry-slam/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=zerdenken-poetry-slam https://calipa.de/2025/09/05/zerdenken-poetry-slam/#respond Fri, 05 Sep 2025 19:34:36 +0000 https://calipa.de/?p=6120 Die letzten zwei Wochen waren ein ziemliches Auf und Ab der Gefühle. Immer Mal wieder.
Aus einer Laune heraus, wollte ich einfach Mal wieder einen Text schreiben. Es ist lang her und ob er "gut" ist, muss - glaube ich - jeder für sich selbst herausfinden.
Mir hilft es enorm manche Dinge aufzuschreiben. Vielleicht kannst du ja einiges davon nach empfinden und wenn nicht, ist es auch gar nicht wild!

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Die letzten zwei Wochen waren ein ziemliches Auf und Ab der Gefühle. Immer Mal wieder.
Aus einer Laune heraus, wollte ich einfach Mal wieder einen Text schreiben. Es ist lang her und ob er “gut” ist, muss – glaube ich – jeder für sich selbst herausfinden.
Mir hilft es enorm manche Dinge aufzuschreiben. Vielleicht kannst du ja einiges davon nach empfinden und wenn nicht, ist es auch gar nicht wild!

Manchmal verwickle ich mich in Gedanken.
Von dem ein’ zum anderen, zurück und zum Anfang und zum Ende? Dahin komm’ ich eigentlich nie.
“Dann denk’ nicht so viel” “Zerdenk nicht immer alles”.  Alles klar.
Aber wer denkt dann für mich?
Und überhaupt wer, wenn nicht ich?

Weder halte ich mich für den Nabel der Welt noch weniger für das Sonnensystem um das sich alles dreht.
Durch einem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven kann Bewegung entstehen, so das man sich vorwärtsbewegt.
Doch geht das auch Rückwärts und seitwärts. Und doch auch mit Befehl, bleibe ich ganz oft stehen.
Bleib stehen in Zeiten die längst vergangen sind, in Momenten die schön waren und zu schnell vergingen,
in Highlights und Downlights, die ganze Traumatas bestimmen und dann, “zerdenk” ich wieder alles.

Denn solche Sätze helfen nicht.
Einem Alkoholiker zu sagen: “Sauf halt einfach nicht”
ist im Grund so produktiv und hilfreich, wie das klatschen für Pflegekräfte.
Und nein, liebe Esther, das hilft keinem Menschen. Glaube mir, bitte.

So kehre ich zurück zu meinen Gedanken, zu den Spiralen, und denke so heimlich bei mir: 
Sagte nicht schon Descartes “Ich denke, also bin ich.” ? 
Wer bin ich denn nun, und wer vielleicht nicht?
Wie handel ich richtig und… was ist “richtig” eigentlich?

Im Kopf führe ich Gespräche die es so niemals gibt, nie geben werden wird, nie geben kann. 
Damit fühl’ ich mich manchmal befangen, allein und irgendwie… anders?

Und dann verwickel ich mich in Gedanken.
Von dem ein’ zum anderen, zurück und zum Anfang und am Ende?
Da ist es manchmal still. 

Gedacht alle Gedanken, alle Pläne gestrichen, Termine verschoben, Telefonaten ausgewichen. 
Dann gibt es Ruhe. Für mich und meine Gedanken. Die weder schlimmer noch schöner sind, als die gestern. 
In diesen Augenblicken “Denke ich nicht so viel” und “zerdenke auch nicht alles”. 
Wenn denke ich für mich. Oder auch nicht. 
So bin ich. Denke ich. 

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Der Dauerlauf [Poetry Slam] https://calipa.de/2020/03/09/der-dauerlauf-poetry-slam/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=der-dauerlauf-poetry-slam https://calipa.de/2020/03/09/der-dauerlauf-poetry-slam/#respond Mon, 09 Mar 2020 09:51:07 +0000 http://calipa.de/?p=3225 Der Stein in meiner Brust, wiegt schwer, raubt mir die Luft. 
Er ist kalt, er tut weh und dennoch trag' ich ihn den Weg.

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Vorwort:
Hallo zusammen 🙂
Endlich melde ich mich mal wieder und dann gleich mit einem so “harten” Text. Ich möchte vorher eine Warnung für Sensible Menschen aussprechen und für Menschen die unter Depressionen oder anderen Psychischen Erkrankungen leiden. Dieser Text kann trigger enthalten! Außerdem möchte ich betonen, dass es nicht um Suizidale Gedanken oder gleichen handelt, sondern um Stress, um die Hektik, die man ab und an aufgeben sollte. Vielen Dank fürs Lesen und viel Spaß mit dem Text! <3

 

Der Dauerlauf

Dieses laufen ohne Ziel, vorwärts,rückwärts – steh mal still!

Atme ein, atme aus. Hol tief Luft und lass sie raus. Lebe!
Zwischen Ängsten und Versuchen, nicht dich oder die Welt zu hassen.
Leben lassen, zu verstehen, mit verschiedensten umzugehen.

Steh mal still!

Atme ein, atme aus. Hol tief Luft und lass sie raus.
Dieser Stein auf deiner Brust, er braucht Kraft, die Du nicht hast.
Er braucht Luft. Setze an zum nächsten Sprint, sowie du taub bist,
bin ich blind und merke bei dem Rennen nicht, das der Sieger längst der Sieger ist
und das bin nicht ich…

Steh mal, still!

Atme ein, atme aus. Hol tief Luft und lass sie raus.
Stille. Das Publikum ist längst daheim, kann deine Kraft nicht schätzen.
Was bei dir bleibt? Der Stein.
Weiter schwer, nicht mehr auf sondern in Deiner Brust ruhend, hältst du Inne.

Du stehst mal still!

Ich atme ein, ich atme aus. Hole tief Luft und lass sie raus.

Der Stein in meiner Brust, wiegt schwer, raubt mir die Luft.
Er ist kalt, er tut weh und dennoch trag’ ich ihn den Weg.
Der Dauerlauf – er geht zu lang, dauert ewig und verlangt
zu viel von mir.

Ich stehe jetzt still.

Ich atme ein, ich atme aus. Hol tief Luft und gebe auf.

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Die aktuelle Lage [Erklärungsversuch] https://calipa.de/2019/08/18/die-aktuelle-lage-erklaerungsversuch/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-aktuelle-lage-erklaerungsversuch https://calipa.de/2019/08/18/die-aktuelle-lage-erklaerungsversuch/#respond Sun, 18 Aug 2019 19:17:07 +0000 http://calipa.de/?p=3198 Warum ist die Stille Wolke über calipa.de und wann kommt Content? Wann gibt es neues, warum kommt nichts neues und sowieso: Was ist los?
Hier erfahrt ihr es.

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Hallo meine lieben – vielleicht sogar noch vorhandenen –  Leser!

Wie euch sicher aufgefallen ist, herrscht hier Funkstille. Weder neue Rezensionen, noch Poetry Slam, noch sonst irgendwas.
Aber warum?

Ist es weil mir alles kein Spaß mehr macht? Nein.
Ist es weil ich eigentlich schon an was ganz großem arbeite? Nein.

Der Grund dafür ist… minimaler. Vielleicht nicht mal den Post wert. Vielleicht auch einfach “menschlich”.
Deswegen richte ich einfach meine offene und ehrliche Erklärung an euch.

Ich habe letztes Jahr meine Mutter verloren. Nein, viel mehr haben meine Schwester und ich unsere Mutter, mein Vater seine Frau, und allgemein die Welt, einen ganz besonderen Menschen verloren. Auch auf die Gefahr hin, das es egoistisch klingt, bin ich seit diesem Zeitraum selbst im Wandel. Ich bin ruhiger, nachdenklicher, und vielleicht sogar vorsichtiger geworden. Ich habe mehr “banale” Dinge von der Banalität befreit und sehe sie als Geschenk. Kostbarer. Raritäten. Ob nun Momente oder Augenblicke, Sätze, Worte im Allgemeinen und auch Freundschaften und Familie.

Wirklich traurig ist dabei, das einem so etwas immer nach einem herben Schicksalsschlag bewusst wird. Oder in meinem Sinne, nach einem Todesfall. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch und keine Maschiene. Ich lasse es zu, das mir fremde Menschen einen freien Blick auf mein Leben durch diesen Blog haben. Ich lasse sie daran teilhaben und verstelle mich nicht. Nicht hier.
Draußen in der Welt… Naja, da wohl dann doch hier und da. Aber wie gesagt, auch ich bin nur ein Mensch.

Mit dem Verlust meiner Mutter ist etwas in mir gestorben und gab anderen Dingen Platz zum größer werden. Zum gedeihen. Egal ob es das Zeichnen, die Musik, das Schreiben, das Lesen oder jegliche andere Hobbys sind oder eben auch Gedanken. Und davon eine Menge.

Was passiert nun?

Ich mache eine menge im Hintergrund. Verarbeite durch verschiedenste Dinge den Verlust, bleib auf den Beinen, bleibe Nächtelang wach weil noch irgendein Projekt angefangen wurde, das auf die Vervollständigung wartet. Ich bin Anwesend. Kerzen gießen ist zu einer Entspannung geworden. Ich mag das Mixen verschiedener Düfte um diesen einen Moment vom Duft her einzufangen. Ich liebe das eintauchen in Bücher, dessen Welten mir sonst selten begegnet wären. Das aktive Tagebuch schreiben ist mir eine große Stütze geworden. Zeichnungen von Floralen Mustern inspirieren mich zu neuen Geschichten und Charakteren. Ebenso habe ich den Gründen Daumen für mich entdeckt (er weiß nur noch nichts davon).

Ihr seht es geschieht eine Menge und dieser Blog, ist genauso ein Herzstück von mir. Es kam einfach nur alles auf einmal und auch wieder nicht. Ich möchte euch wieder teilhaben lassen an meinen Kreativen Ausbrüchen in jeglicher Art und Weise, weil ich durch diesen Blog auch wundervolle liebe Menschen kennengelernt habe. Es geht hier weiter. Ich bin dabei aufzustehen. Versprochen.

 

Man kann tausend Worte schreiben, 
Sätze bilden, Träumer sein.

Man kann versuchen aufzustehen, 
sich aufzurichten, los zu gehen,

und doch findet man sich im Nirgendwo wieder.

Manchmal geht man einen anderen Weg, 
findet was neues, was einem bewegt 
und man sagt sich selbst, das alles geht.

Und einen Augenblick hinterfragt man weniger, 
verewigt Gedanken und wird sinniger,

um zu erkennen, das ein Ende nicht in Sicht ist.

Warum auch?

Nutze deine Zeit, Pendel nicht im gestern,
lebe nicht im Morgen, versuche im JETZT zu sein.

Gedanklich wird es besser gehen, 
du wirst sehen, man braucht Zeit um zu verstehen,
wie kostbar Du bist.

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