#basteilübbe Archive - Calipa https://calipa.de/tag/basteiluebbe/ Im Herzen Leidenschaft Wed, 08 Jan 2025 14:06:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Das Schattentor von Akram El- Bahay [Buchrezension] https://calipa.de/2025/01/08/das-schattentor-von-akram-el-bahay-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-schattentor-von-akram-el-bahay-buchrezension https://calipa.de/2025/01/08/das-schattentor-von-akram-el-bahay-buchrezension/#comments Wed, 08 Jan 2025 14:06:33 +0000 https://calipa.de/?p=5506 London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich endlich im Außeneinsatz beweisen. Sein erster Auftrag führt ihn ausgerechnet auf das Gelände des Buckingham Palace. Dort wurde eine arabische Gesandtschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien — und entdeckt, dass Naima, die Tochter des Emirs, noch lebt. Als er ihr helfen will, wird er von einem schattenartigen Biest angegriffen. Um Naima zu schützen, befördert Jack sie in die Zwischenwelt! Und bricht damit eine der wichtigsten Regeln der Soulmen.

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“Ich denke, ich verstehe den Grund für den Verfall um uns herum. Eure Anwesenheit, so erbaulich sie für diese Welt auch ist, vernichtet sie. Ihr bringt, wenn ich mir diesen Scherz erlauben darf, den Tod in die Welt der Toten.” S. 155

 

Inhaltsangabe

London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich endlich im Außeneinsatz beweisen. Sein erster Auftrag führt ihn ausgerechnet auf das Gelände des Buckingham Palace. Dort wurde eine arabische Gesandtschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien — und entdeckt, dass Naima, die Tochter des Emirs, noch lebt. Als er ihr helfen will, wird er von einem schattenartigen Biest angegriffen. Um Naima zu schützen, befördert Jack sie in die Zwischenwelt! Und bricht damit eine der wichtigsten Regeln der Soulmen.

 

Eigene Meinung

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann und wie ich auf das Buch aufmerksam wurde. Aber was ich weiß ist, das ich eine Leseprobe hatte, in der ich das erste Kapitel sehr stark gefeiert hatte. Aber leider, war es nicht überall so stark wie ich es mir erhoffte…

In “Das Schattentor” lese ich aus der Erzählperspektive von Jack, einem Soulman. Endlich hat er seinen ersten eigenen Auftrag und kann sich beweisen und zeigen, dass er mehr als nur kleinere Dienste verrichten kann. Auch wenn verschiedenen Szenerien gut detailliert und vorstellbar umgesetzt und beschrieben sind, bleiben die Charaktere recht Oberflächlich. Egal ob es sich dabei um den Protagonisten Jack oder später auch Prinzessin Naima handelt. Autor El- Bahay löst viele spannende Szenen aus, die er dann mit zwar recht witzigen, teils aber auch für mich unpassenden Sprüchen und Dialogen, irgendwie wieder zunichtemacht. Ab und an fehlte mir dafür ein wenig die Ernsthaftigkeit, auch wenn ich den Nebencharakter Oz, sehr ins Herz geschlossen habe.

Die Geschichte rund um Jack und seinen Einsatz im Buckingham Palace ist interessant und witzig erzählt. Teilweise driftet es in eine angenehme, düstere und fast schon gruslige Stimmung ab, was der Geschichte aber nur zugutekommt. Leider empfand ich den Mittelteil als etwas langatmig und wirkte etwas zu sehr in die Länge gezogen. Auch wenn natürlich die Aspekte dieser “Verlängerung” teilweise plausibel waren, fühlte es sich nach etwas zu viel Pause an. Zum Ende hin, nimmt die Geschichte dann wieder an Fahrt auf und ich als Leser werde durch einige Kämpfe und Verfolgungen, wieder abgeholt.

Protagonist Jack und später auch Naima, sind gut gewählte, wenn auch noch nicht, gut ausgereifte Protagonisten. Immer wieder kommt es zu kleinen Gedanken von Jack, die ich als Leser miterleben kann, auch wenn er sonst finde ich, recht unnahbar wirkt. Etwas tiefgehender ist es bei der Prinzessin Naima, aus dessen Erzählperspektive ich auch irgendwann immer mal kurze Kapitel lesen darf. Nebencharakter Oz hat mir bei weitem am besten Gefallen und fand ich tatsächlich auch irgendwie greifbarer als die Protagonisten selbst.

 

Mein abschließendes Fazit

Autor Akram El- Bahay, hat mit England des 19. Jahrhunderts eine schöne und für seine Geschichte passende, Szenerie gewählt. Auch wenn hier viel Witz einfließt und gerade spannende oder vielleicht auch etwas gruslige Szenen abdämmt, hat es mich nach den ersten Kapiteln ein bisschen verloren. Das Gefühl nicht gut voranzukommen in dem Buch und eher ein weniger auf der Stelle zu verbleiben, hat mich etwas frustriert. Zum Ende hin, konnte die Geschichte mich wieder packen und mitreißen, auch wenn ich mir wirklich hier und da ein klein wenig mehr Ernsthaftigkeit gewünscht hätte. Die Charaktere sind passend gewählt und erschaffen, auch wenn ihnen meiner Meinung nach etwas an Tiefe fehlt. Die Geschichte rund um das Ministry of Souls hätte für mich noch stärker in den Fokus gerückt werden können. Es hat mich beschäftigt, ich wurde bespaßt, auch wenn ich gerne tiefer getaucht wäre in die Geschichte rund um Jack, Oz und Prinzessin Naima.

Im Grunde war der Tod immer ein Teil seines Lebens gewesen. Wer nicht viel besaß, lernte ihn oft früh kennen. S. 27

Von mir bekommt "Das Schattentor" von Akram El- Bahay 

3/5 Sternen!

 

Weitere Rezensionen zu Das Schattentor bei:

Der Duft von Büchern und Kaffee

Elchi’s World of Books & Crafts

Büchernarr

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Wie die Ruhe vor dem Sturm von Brittainy C. Cherry [Buchrezension] https://calipa.de/2024/03/21/wie-die-ruhe-vor-dem-sturm-von-brittainy-c-cherry-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wie-die-ruhe-vor-dem-sturm-von-brittainy-c-cherry-buchrezension https://calipa.de/2024/03/21/wie-die-ruhe-vor-dem-sturm-von-brittainy-c-cherry-buchrezension/#respond Thu, 21 Mar 2024 07:42:48 +0000 https://calipa.de/?p=5137 Als ich meinen neuen Job als Nanny einer reichen Familie antrat, ahnte ich nicht, dass es Greysons Kinder waren, die ich betreuen würde. Und auch nicht, dass aus dem Junge, den ich einmal geliebt hatte, ein Mann geworden ist – ein eiskalter, einsamer, unnahbarer Mann. Greys Lachen ist verschwunden. Alles an ihm ist in Schmerz versunken. Doch ab und zu erkenne ich noch den Jungen von damals in seinen sturmgrauen Augen – und ich weiß, dass es sich um ihn zu kämpfen lohnt.

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“Nein, Liebe saß viel mehr ganz still da, in den Schatten der Nacht, und heilt die Risse in unseren Herzen.” S. 132

 

Inhaltsangabe

Als ich meinen neuen Job als Nanny einer reichen Familie antrat, ahnte ich nicht, dass es Greysons Kinder waren, die ich betreuen würde. Und auch nicht, dass aus dem Junge, den ich einmal geliebt hatte, ein Mann geworden ist – ein eiskalter, einsamer, unnahbarer Mann. Greys Lachen ist verschwunden. Alles an ihm ist in Schmerz versunken. Doch ab und zu erkenne ich noch den Jungen von damals in seinen sturmgrauen Augen – und ich weiß, dass es sich um ihn zu kämpfen lohnt.

 

Eigene Meinung

Ich habe die Special Edition „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ von einer meiner Lieblingsautorinnen Brittainy C. Cherry schon viel zu lang auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) und konnte es nun endlich von dort befreien. Auf schmerzhafte Art und Weise.

Jedes Mal wieder erwähne ich es: Brittainy C. Cherry zerstört Herzen. Vor allem aber meins. „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ war besonders hart für mich. Die ersten Tränen in den Augen hatte ich bereits auf Seite 3. Und das sollte sich fast das ganze Buch über ziehen. Die Thematik rund um Verlust und Trauerbewältigung wurde so intensiv anhand der Charaktere widergespiegelt, dass ich, gerade mit Protagonistin Eleanor unheimlich gelitten habe. Der emotional intensive Schreibstil, die Charaktere, und die Worte und Taten dieser Charaktere, haben mich so tief getroffen und berührt, dass ich zeitgleich aufhören und weiterlesen wollte. Abwechselnd lese ich aus der Perspektive von Protagonistin Eleanor und Protagonist Grayson. Das Buch ist in zwei Hälften aufgeteilt, dabei besteht die eine Hälfte aus der Jugendzeit der beiden und die andere Hälfte setzt sich mit ihrem Erwachsenendasein auseinander.

Eleanor ist ein Charakter der gerade in ihrer Jugend, lieber für sich ist. Sie versinkt lieber in Harry Potter Büchern, als auf irgendwelchen Partys. Ihre Eltern sind ihr Sicherheitsnetz und nirgends fühlt sich die junge Eleanor sicherer, als Zuhause. Die Geschichte, die eben aufgeteilt wurde, nimmt mich durch die schwierigsten Zeiten der beiden Protagonisten mit. In der Geschichte selbst sind es unheimlich viele Tiefschläge, egal ob durch kleine Nebenszenen, oder eben durch die Hauptgeschichte. Zeigt aber andererseits auch wunderbar auf, dass es keinerlei Schwäche oder Schande ist, nach Hilfe zu fragen geschweige denn sie anzunehmen…

Diese liebevolle Beziehung zwischen Eleanors Eltern und zu Eleanor selbst ist einfach sehr greifbar und so witzig und süß herübergebracht. Man merkt, wie wohl sich der Charakter Eleanor fühlt und wahrscheinlich war das auch einer der Gründe, weswegen ich gleich doppelt mit ihr mitgelitten habe… Auch Protagonist Grayson hat es mir sehr leicht gemacht, ihn sofort zu mögen. Er ist ein Charakter, der gerade in der Jugend alles dafür tut, um Ungerechtigkeiten zu unterdrücken und hat sein Herz am richtigen Fleck. Der Wechsel zu der erwachsenen Perspektive der beiden tauscht auch ihre Rollen. Während Eleanor im Erwachsenenalter zwar sicherer, aber immer noch Eleanor ist und mich mit viel Witz und Impulsivität durch das Buch führt, ist Grayson unnahbar und versucht sich von jedem zu distanzieren. Beide Charaktere tragen schwere Schicksale und genau das wurde auch authentisch herübergebracht. Das wirklich tiefe leiden, die Schmerzen, die man in sich trägt ohne äußere Verletzungen…

 

Mein abschließendes Fazit

Autsch. Brittainy C. Cherry weiß mit Worten umzugehen und wunderschöne, wenn auch vielleicht hier und da sehr kitschige, Romance Geschichten zu Schreiben. Ihre Charaktere haben dabei sehr viel Tiefe, was man auch an den Nebencharakteren erkennt. „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ setzt sich vor allem mit der Thematik der Trauerbewältigung auseinander. Aber auch Depressionen, Mobbing, suizidale Gedanken finden hier ihren Weg durch das Buch, natürlich ist das Buch zu Anfang mit einer Triggerwarnung versehen. Dieses Buch tat mir besonders weh. Ab Seite drei sind bei mir die Tränen geflossen und ich brauchte mehr als eine Pause in diesem Buch. Gerade die so authentische Charaktergestaltung der Protagonisten Eleanor und Greyson, haben dem Buch so viel Tiefe gegeben. Zusätzlich die Nebencharaktere, die hier unter anderem in Form von zwei Kindern zu tragen kommen, haben das „es tut weh“ Level noch erhoben. Es ist nicht mein erstes Buch von der Autorin und ich habe mich daran gewöhnt, das ihre Bücher schmerzen, aber ich glaube da ich selbst mich oft in Eleanor wiedererkannt habe, war es ein anderes Level an Schmerz. Die Geschichte rund um Eleanor und Greyson zeigt gut auf das es weder eine Schande, noch eine Schwäche ist nach Hilfe zu fragen oder diese anzunehmen. Solltest du einen Menschen verloren haben, der dir sehr wichtig war, kann ich vor diesem Buch nur warnen, auch wenn es Zeitgleich sehr tröstend war.

 

“Es bedurfte nur eines einzigen Augenblicks, um das Leben eines Menschen aus den Angeln zu heben, nur Sekunden, um ein mit Freude und Lachen erfülltes Leben gegen eines voller Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zu ersetzen.” S. 250

 

Von mir bekommt "Wie die Ruhe vor dem Sturm" von Brittainy C. Cherry 

5/5 Sternen!

 

 

 

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Ashes – Brennendes Herz BD. 1 von Ilsa J. Bick [Reread Rezension] https://calipa.de/2024/03/18/ashes-brennendes-herz-bd-1-von-ilsa-j-bick-reread-rezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ashes-brennendes-herz-bd-1-von-ilsa-j-bick-reread-rezension https://calipa.de/2024/03/18/ashes-brennendes-herz-bd-1-von-ilsa-j-bick-reread-rezension/#respond Mon, 18 Mar 2024 07:59:31 +0000 https://calipa.de/?p=5130 Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr.

Das Einzige, worauf Alex noch zählen kann, ist ihre Liebe zu Tom. Gemeinsam versuchen die beiden, sich durchzuschlagen. Doch das wird nicht einfach ...

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“Doch jetzt waren sie und das Monster womöglich unzertrennlich, ein und dasselbe – was alles änderte.” S. 98

 

Inhaltsangabe

Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr.

Das Einzige, worauf Alex noch zählen kann, ist ihre Liebe zu Tom. Gemeinsam versuchen die beiden, sich durchzuschlagen. Doch das wird nicht einfach …

 

Eigene Meinung

Es war ein Kampf, die komplette Reihe von „Ashes“ zusammenzubekommen. Durch verschiedene gebraucht Buchseiten ist es mir gelungen sie vollständig und in einem super Zustand zu ergattern. Nun lag der erste Teil des Buches so weit in der Vergangenheit, dass ich gerne noch einmal neu starten wollte und nun kann ich es nicht erwarten, auch die anderen drei Bände zu inhalieren…

Tatsächlich bin ich so enorm durch dieses Buch geflogen. Die kurzen Kapitel, der leichte und zeitgleich intensive Schreibstil und die Bedrohlichkeit, die von Seite zu Seite zunimmt. Es sind enorme Pageturner, die mich dazu veranlasst haben, immer weiter ein Kapitel zu lesen. Die Seitenzahlen sind an mir vorbeigerauscht. Dabei lese ich aus der Erzählperspektive und bekomme damit alles rund um Protagonistin Alex mit, so wie über ihre eigene Gedankenwelt. Es ist wirklich unfassbar brutal geschrieben und liest sich für ein Dystopischer Thriller. Allgemein wurde hier die ganze Endzeit-Atmosphäre so gut rübergebracht.

Und mit Protagonistin Alex hatte ich wirklich einen tollen Charakter. Trotz ihrer erst 17-Jahre, liest sie sich eindeutig reifer, und erwachsener. Auch wenn sie das vor allem über die Zeit, über kurz oder lang, werden muss. Die Geschichte nimmt stetig an Fahrt auf. Es dauert nicht lang bis Alex um ihr Überleben kämpfen muss, auch wenn sie das schon lange vor dem Eintreffen der Katastrophe machen musste. Auf ihren Weg lernt sie Freund und Feind kennen und kämpft zusätzlich um die Fragen nach richtig oder falsch. Es gibt hier leider keine Triggerwarnungen in diesem Buch. Dabei ist „Ashes – Brennendes Herz“ sehr brutal, gewaltsam, kannibalistisch. Auch geht es um viele tote Tiere, Gewalt gegen und von Tieren. Wenn ihr das nicht lesen könnt oder wollt, muss ich ganz klar von diesem Buch abraten!

Eigentlich lese ich viel lieber aus der Ich – Perspektive. Ich finde die Intensität, von den Charakteren ist dabei stärker und man lernt sie irgendwie noch einmal besser kennen. Kann mich damit noch ein Stück leichter in sie hineinversetzen. Das ist hier zwar nicht der Fall, und tatsächlich hat es mich auch nicht gestört. Denn jegliche Gedanken und Handlungen von Alex oder auch anderen Charakteren werden so verständlich beschrieben, dass es der Ich-Perspektive in nichts nach steht für mich. Auch durch Alex Entwicklung und einer bestimmten Stärke, auf die ich wegen Spoiler gründen nicht weiter eingehen möchte, werden so gut beschrieben, dass sie ein zusätzliches Plus ergeben. Leider fand ich einige Charaktere wirklich etwas anstrengend und auch Alex selbst hatte hier und da ein paar Charakterzüge, die sie zwar menschlich, aber ebenfalls anstrengend und etwas naiv haben wirken lassen. Aufgrund des Alters vielleicht aber etwas über das man noch hinweg sehen könnte.

 

Mein abschließendes Fazit

Alle, die auf „Endzeit – Szenarien“ stehen, für alle, die blutige, brutale Dystopien lieben, kann ich „Ashes – Brennendes Herz“ wirklich nur ans Herz legen. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe das Buch wirklich inhaliert. Die Spannung, die immer weiter und weiter aufbaut, nur um dennoch Eiskalt zu erwischen, waren grandios. Ich mochte die detaillierte, aber keinesfalls langwierige Beschreibungen der Orte und der Charaktere. Die Stimmung war extrem atmosphärisch, vor allem aber vorstellbar. Ich kann mir nicht mal vorstellen, inwieweit sich die Geschichte weiterentwickelt, welche Form sie schlussendlich annimmt und ob es wirklich ein Happy End im üblichen Sinne gibt oder geben wird. Die Brutalität in diesem Buch könnte eines Thrillers entsprungen sein. Lediglich die Brutalität von oder gegen Tiere sind für mich immer ein wenig schwierig. Trotzdem freue ich mich, diese Reihe fortzusetzen. Endlich konnte ich die anderen Hardcover Bände noch ergattern und bin gespannt wie es rund um Alex weiter geht…

 

“Wut war leichter zu ertragen als Trauer. Der Zorn verlieh das Gefühl, man könnte noch etwas ändern. Sich abzufinden war eine Niederlage.” S. 374

 

Von mir bekommt "Ashes - Brennendes Herz" von Ilsa J. Bick 

4/5 Sternen!

 

 

 

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Die Blutlinie von Cody Mcfadyen [Buchrezension] https://calipa.de/2023/10/02/die-blutlinie-von-cody-mcfadyen-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-blutlinie-von-cody-mcfadyen-buchrezension https://calipa.de/2023/10/02/die-blutlinie-von-cody-mcfadyen-buchrezension/#comments Mon, 02 Oct 2023 13:41:12 +0000 https://calipa.de/?p=4725 Er bezeichnet sich selbst als Nachfahren von Jack the Ripper ...

Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Killers. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen – ein Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte ...

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“Tod und Schrecken bewirken das. Sie vermögen jedem Augenblick alle Freude zu entziehen. Es ist das, womit man ständig kämpfen muss, wenn man für das Gesetz arbeitet. Die Schuld der Überlebenden. Es erscheint beinahe als Sakrileg, einen Moment im Leben zu genießen, während man darüber spricht, wie ein andere Leben schreiend endete.” S. 116

 

Inhaltsangabe

Er bezeichnet sich selbst als Nachfahren von Jack the Ripper …

Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Killers. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen – ein Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte …

 

Eigene Meinung

Nach dem ich witziger Weise das Ende der Smoky Barret Reihe kenne, und irgendwann auch mal den Mittelteil gelesen und abgebrochen habe, habe ich nun doch mal von vorne gestartet. Motiviert von meinen zwei Freundinnen…

Autor Cody Mcfadyen stellt mit Agent Smoky Barrett Stück für Stück vor. Dabei lese ich aus ihrer Ich- Perspektive und werde mit ihr, so wie mit ihrem Team bekannt gemacht. Es prasseln sehr viele Namen auf mich ein, nicht nur von prägnanten Charakteren, sondern natürlich auch die von Opfern, Verdächtigen, oder anderen Mitarbeitern, von denen ich immer mal wieder etwas erfahre, das für den Fall wichtig, (oder eben auch weniger wichtig) ist. Der Schreibstil ist flüssig. Hier und da hatte ich ein wenig das Gefühl, das noch noch eine Schippe mehr sein muss, obwohl der vorliegende Fall, meist schon schwer genug wäre.

Es sind Detaillierte Beschreibungen der Opfer, oder auch der Schauplätze die mich unterhalten konnten. Tatsächlich haben mich die Gedankengänge von Smoky sehr begeistern können und das auch mit dem eher unbeliebteren Charakter James. Allgemein wird die ganze FBI Arbeit wirklich gut für Leien beschrieben. Erklärungen erfolgen fließend nebenbei ohne das ich mich in meinem Lesefluss gehindert gefühlt habe. Ab und an hatte ich das Gefühl mich mit Smoky und ihrem Team auf der Stelle zu drehen. Es wurden verschiedene Tests, Analysen, Befragungen durchgeführt die mich gefühlt nicht wirklich vorankommen ließen. Trotz eines Thrillers, war ich begeistert von den Emotionalen Stellen. Egal ob es dabei um Freundschaft, Krankheit, Verlust, Trauer, oder auch Elternschaft ging.

Protagonistin Smokey Barrett ist gut besetzt und zur Geltung gebracht. Immer wieder werde ich beispielsweise zurück katapultiert, in die traumatischen Ereignisse ihrer Vergangenheit. Zu Beginn des Buches, hatte ich den Eindruck das mir wieder ein Teil fehlt, denn die Ereignisse die Protagonistin Barrett hier mit mir als Leser teilt, hätten sicherlich noch einmal für ein eigenes Buch gereicht. Stück für Stück konnte ich mich allerdings daran gewöhnen, das ich ihre Geschichte einfach sehr detailliert immer mal wieder im laufe des Buches erfahre. Auch ihr Team wird durch das Buch hinweg greifbarer. Gerade die verschiedenen Bindungen untereinander geben dem Buch, eine angenehme Tiefe.

 

Mein abschließendes Fazit

Ein spannender Auftakt mit Agent Smoky Barrett den Autor Cody Mcfadyen hier zu Tage förderte. Ich würde sagen das hier sehr viele, etwas finden, was sie mögen (vorausgesetzt man ließt gerne Thriller!) Egal ob Charakteristisch, Geschichtlich oder auch von der Brutalität her, hier wird jeder fündig der sich auf die Geschichte einlassen kann. Zugeben gibt es für mich hier ein paar Stellen die mir etwas gestreckt vorkamen, vielleicht hier und da auch etwas zu viel aber Schlussendlich konnte mich das Buch gut abholen, mich emotional greifen, und war in meinen Augen durch die Protagonistin gut besetzt. Der Täter war für mich recht schnell greifbar, was mir aber dennoch nicht die Geschichte ruiniert hat. Die Aufklärung und das ankommen beim Täter war, wie gesagt mit eins paar längen, trotzdem super. Auch bin ich der Meinung das man Smokys Geschichte eigentlich vollständig in ein Eigenständiges Buch hätte verarbeiten können, das hätte ich auf jeden Fall auch interessant gefunden.

 

“Deine Seele ist wie ein Diamant.” “Was zur Hölle soll das nun schon wieder heißen?”, fragte ich wütend. Er starrt mich missmutig an. “Es soll heißen, dass du eine wundervolle Seele hast, Smoky. Wunderschön wie ein Diamant. Und manchmal genauso hart und kalt wie einer.” S. 290

 

Von mir bekommt "Die Blutlinie" von Cody Mcfadyen 

4/5 Sternen!

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Totenprediger von Mark Roberts [Buchrezension] https://calipa.de/2020/07/07/totenprediger-von-mark-roberts-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=totenprediger-von-mark-roberts-buchrezension https://calipa.de/2020/07/07/totenprediger-von-mark-roberts-buchrezension/#comments Tue, 07 Jul 2020 08:55:18 +0000 http://calipa.de/?p=3294 Eve Clay kann nicht sagen wer ihre Eltern waren, und warum sie, sie so früh verlassen haben. Aber Eve kann sagen was sie heute ist: eine stolze Mutter, Polizistin und eine Kämpferin. Erst als sie nach sieben Jahren zum ersten mal wieder dem Totenprediger gegenüber steht, fängt an ihr Gerüst zu wackeln, und sie muss sich fragen: Wer ist Eve Clay wirklich? Als sie zum Tatort gerufen wird, war ihr nicht im geringsten klar, das sie nicht nur Beweisstücke der Morde finden, sondern sich auch ein Stück weit ihrer Vergangenheit stellen muss.

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Eve Clay kann nicht sagen wer ihre Eltern waren, und warum sie, sie so früh verlassen haben. Aber Eve kann sagen was sie heute ist: eine stolze Mutter, Polizistin und eine Kämpferin. Erst als sie nach sieben Jahren zum ersten mal wieder dem Totenprediger gegenüber steht, fängt an ihr Gerüst zu wackeln, und sie muss sich fragen: Wer ist Eve Clay wirklich? Als sie zum Tatort gerufen wird, war ihr nicht im geringsten klar, das sie nicht nur Beweisstücke der Morde finden, sondern sich auch ein Stück weit ihrer Vergangenheit stellen muss.

 

Der erste Satz

“Du wirst hier sehr glücklich sein, Eve” sagte Mrs Tripp.”

 

Schreibstil

Der Schreibstil von Mark Roberts überzeugte mich mit einem flüssigen und spannenden Verlauf. Die Brutalität war nicht überspitzt aber extrem. Noch Extremer fand ich das Alter von manchen Charakteren, die das Buch wirklich als packenden Thriller untermalen. Ich mochte die Hauptprotagonistin Clay sehr und fand ihre mentale Stärker super, die sie das ganze Buch über behielt oder sich ihre Ängste nicht ansehen ließ. Eine starke Protagonistin und einem blutigen Albtraum. Immer wieder wechseln wir auch in “Totenprediger” zu der Sicht eines anderen Beamten der ebenfalls in den Fall von Clay involviert ist. Dadurch bekommt die Geschichte noch mehr Spannung und wirkt lebendiger und detaillierter. Einzig die vielen Namen der Polizeibeamten, Opfer oder auch der Zeugen wurden mir ab und zu, zu viel. Es fiel mir in den Passagen schwer, wirklich bei dem roten Faden zu bleiben.

 

Mein Fazit zu Totenprediger von Mark Roberts

Mir hat das Setting total gefallen in das ich durch Mark Roberts Geschichte gefallen bin. Ich mochte die Hauptprotagonistin sehr, mochte ihre Art und Weise wie sie sich verhalten hat und ihre Handlungen. Zwischen den ganzen, wirklich grausamen Tatorten, behielt sie einen kühlen Kopf und als Leser kam man Stück für Stück dem Täter auf die Spur. Mark Roberts folgte den bekannten roten Faden und lies für mich keine Frage ungeklärt. Im Gegenteil. Einzig die vielen Namen zwischen denen man des öfteren hin und her switcht beziehungsweise switchen sollte, sind aufgrund der menge etwas chaotisch. Die Stimmung wurde perfekt angepasst und ab der Mitte konnte ich das Buch kaum weglegen. Das Ende, hätte ich mir mit einem größeren “Knall” gewünscht. Allerdings weiß ich, das “Totenprediger” auch “nur” der erste Teil war der “Eve Clay” Reihe.

“Wenn man ins Dunkel schaut, schaut man in Spiegel. Wenn man in Spiegel schaut, was sieht man dann?” S. 45

 

Von mir bekommt "Totenprediger" von Mark Roberts 

4/5 Sternen!

 

Inhalt

Vielen ist er bekannt als der Totenprediger. Er selbst hält sich für einen Propheten; Ärzte und Polizisten hingegen nennen Adrian White einen Psychopathen, der mindestens zwölf Menschen auf dem Gewissen hat. So viele Morde konnte DCI Eve Clay ihm zumindest nachweisen, als sie ihn vor Jahren hinter Gitter brachte. Clay ermittelt gerade in einem harten Fall, in dem eine ganze Familie brutal ermordet wurde, da nimmt White plötzlich Kontakt zu ihr auf. Er sagt, diese Familie sei erst der Anfang gewesen. Und wenn Eve weitere Morde verhindern will, müsse sie ihrer eigenen Bestimmung auf den Grund gehen…

 

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Schund und Sühne von Anna Basener [Buchrezension] https://calipa.de/2019/03/17/schund-und-suehne-von-anna-basener-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schund-und-suehne-von-anna-basener-buchrezension https://calipa.de/2019/03/17/schund-und-suehne-von-anna-basener-buchrezension/#respond Sun, 17 Mar 2019 09:56:40 +0000 http://calipa.de/?p=3122 Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, ein edler König zu sein und die Reichtümer genießen zu dürfen? Oder als Prinzessin bedient werden und Shoppen gehen, den lieben langen Tag... Kat auf jeden Fall nicht. Im allgemeinen wollte sie auf hören, Groschenromane und eben die oben genannten "Klischees" darin zu erfüllen, bekommt sie aber genau dafür das Literaturstipendium auf Schloß Rosenbrunn. Überrascht von dem Luxus, erschrocken über die Denkweisen und traurig über eine fehlende Kommunikation, ahnt sie nicht im geringsten, wo sie dort eigentlich reingestolpert ist...

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Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, ein edler König zu sein und die Reichtümer genießen zu dürfen? Oder als Prinzessin bedient werden und Shoppen gehen, den lieben langen Tag… Kat auf jeden Fall nicht. Im allgemeinen wollte sie auf hören, Groschenromane und eben die oben genannten “Klischees” darin zu erfüllen, bekommt sie aber genau dafür das Literaturstipendium auf Schloß Rosenbrunn. Überrascht von dem Luxus, erschrocken über die Denkweisen und traurig über eine fehlende Kommunikation, ahnt sie nicht im geringsten, wo sie dort eigentlich reingestolpert ist…

Vorwort

Dies ist ein Rezensionsexemplar das mir der Bastei Lübbe Verlag zur Verfügung gestellt hat wofür ich mich sehr bedanke! Ebenfalls bedanke ich mich bei der Autorin für die tolle Widmung! Da “Schund und Sühne” ein Rezensionsexemplar ist was mir zu Verfügung gestellt wurde, habe ich dafür nicht bezahlt. Dennoch ist meine Meinung wie immer davon unbetroffen, ehrlich und offen. 

Der erste Satz

“Der Brautstrauß hebt ab.”

Schreibstil

Klischee bedienend, witzig und offen herzig wurde ich in das Buch “Schund und Sühne” reingeführt. Immer wieder lesen wir aus der Sicht verschiedener Charaktere. Protagonistin Kat, ist dabei mein persönliches Highlight gewesen, da ich teilweise aus der lachen nicht mehr raus kam. Anna Basener schreibt hier frei von der Leber weg ist dabei nicht nur unglaublich witzig sondern auch ehrlich. Aus Kats Sicht kommt das Buch auch ein Stück persönlicher rüber, da wir dabei aus der “Ich” Perspektive lesen. Ansonsten lesen wie immer aus der “Erzähler” Sicht.

“[…]»Weiß wäre auch eine Rosenfarbe.« »Wem sagst du das? Ich hasse Pink.« »Das ist Lachs.« »Ich hasse Fisch.« »Das dachte ich mir.«” S. 40

Ich habe mir schon ziemlich schnell gedacht, das Kats Aufenthalt im Schloß Rosenbrunn in einer Katastrophe enden wird. Gar nicht wegen Kat, eher wegen den anderen Charakteren die alle ihr Päckchen zu tragen haben. Es ist unfassbar amüsant hinter die Kulissen zu schauen und genauso wie Anna Basener es geschrieben hat, könnte ich es mir auch wirklich vorstellen.

“»Kennst du E.L. James?« »Die Autorin von Shades of Grey? Karola, das ist, als würde ich dich fragen, ob du Jamie Oliver kennst.« »Kenn ich. Sehr reizender Mensch. mittelmäßiger Koch.« »Mami hat ihn ein paarmal eingeladen«, murmelt die Prinzessin, während sie die Pakete sortiert. »Unser Notar in London ist mit ihm befreundet.« Natürlich, denke ich und lächle.” S. 112

Mein Fazit zu Schund und Sühne von Anna Basener

Es ist lustig, interessant, anders als erwartet und irgendwie genau das, was man erwartet. Es sind Klischees die hier aufgegriffen und auch in Frage gestellt werden. Aber sind es auch eben genau die Dinge die diesem Buch dem Charme geben. Es sind interessante Denkweisen der einzelnen Charaktere, und ich konnte mich manchmal nicht entscheiden den Kopf zu schütteln, zu lachen oder ein wenig betrübt zu sein. Ich würde nicht unbedingt sagen das es “Tiefsinnig” oder gar “poetisch” ist. Aber ist es auf jeden fall humorvoll und eine interessante Sichtweise. Denn auch Fürsten und Königinnen haben ihre Probleme.

“»Das Diadem ist eine Million Euro wert. Eine Million für einen Haarreif. Ist das nicht sinnlos?« »In einer Depression ist alles Sinnlos, Follie.« S.136”

Ich habe das Buch genießen können auch wenn mich die Ansichten aus beispielsweise Moritz Sicht, eher gelangweilt oder bei mir auf Unverständnis stießen. So sind es eben ein paar Charaktere, die mir nicht so zusagten. Auch das einige Dinge sehr runtergespielt wurden, die ich doch sehr krass fand. Allerdings kann ich auch irgendwo verstehen, das diese in diesem Roman, eher weniger thematisiert werden sondern nur angekratzt.

Von mir bekommt "Schund und Sühne" von Anna Basener 

4/5 Sternen!

Inhaltsangabe

Ein schwuler Prinz, der für Nachkommen sorgen muss, eine depressive Fürstin, die nicht an Depressionen glaubt, ein Rosenkavalier, der die Welt retten will, eine Prinzessin mit gebrochenem Herzen und Jagdgewehr. Und mittendrin eine junge Groschenromanautorin, die eigentlich aufhören will mit Schund und Kitsch, aber ausgerechnet dafür das Literaturstipendium auf Schloss Rosenbrunn bekommt.
Für vier von ihnen brechen herrliche Zeiten an. Der Fünfte wird diesen Herbst nicht überleben.

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Das Böse in Deinen Augen [Buchrezension] https://calipa.de/2018/05/06/das-boese-in-deinen-augen-buchrezension/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-boese-in-deinen-augen-buchrezension https://calipa.de/2018/05/06/das-boese-in-deinen-augen-buchrezension/#respond Sun, 06 May 2018 13:02:32 +0000 http://calipa.de/?p=2768 Imogen und ihr Ehemann Dan reißen alle Zelte ab, um in Gaunt - Imogens alter Heimat -  noch einmal neu zu Beginnen. Auch der Wunsch eine Familie zu gründen, steht nun wieder im Vordergrund. Doch noch ist Imogen nicht davon begeistert wieder nach Hause zurückzukehren. Vorallem weil sie es niemals als ihr Zuhause empfunden hat. Als sie aber schnell einen neuen Arbeitsplatz als Sozialarbeiterin findet und die Akten von Ellie Atkinson vor sich hat, bleibt ihr keine andere Wahl mehr, als zu bleiben..

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Imogen und ihr Ehemann Dan reißen alle Zelte ab, um in Gaunt – Imogens alter Heimat –  noch einmal neu zu Beginnen. Auch der Wunsch eine Familie zu gründen, steht nun wieder im Vordergrund. Doch noch ist Imogen nicht davon begeistert wieder nach Hause zurückzukehren. Vorallem weil sie es niemals als ihr Zuhause empfunden hat. Als sie aber schnell einen neuen Arbeitsplatz als Sozialarbeiterin findet und die Akten von Ellie Atkinson vor sich hat, bleibt ihr keine andere Wahl mehr, als zu bleiben..

ACHTUNG!
Ich habe dieses Rezensionsexemplar von dem Basteil Lübbe Verlag selbst zugeschickt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle!
Nichts desto trotz wird meine Rezension wieder offen und ehrlich und unvoreingenommen sein. Und vergesst an dieser Stelle nicht, das Gewinnspiel zu den drei Ebooks die ich dank dem Bastei Lübbe Verlag verlosen darf! HIER kommt ihr zu dem Gewinnspielpost für ein Ebook von Jenny Blackhurst “Die Stille Kammer”

Ein Wahnsinn in drei Akten

Wir starten bei dem “Umzug” nach Gaunt. Schnell erfahren wir von Imogen selbst, das sie ihrer kleinen Heimatstadt der wenig über den Weg traut. Geheimnisse gibt es hier nicht, dafür aber viele Gerüchte und Menschen die sie gerne weiter tragen. Das Dan ihr Ehemann damit weniger Probleme hat, merkt man auch recht schnell. Er versucht aus seiner Frau schlau zu werden, denn gibt es anscheinend eine menge in ihrer Vergangenheit die sie nicht erzählen möchte.

Imogen fühlt sich durch Dans Wunsch ein Kind zu kriegen, unter Druck gesetzt. Sie zweifelt stark daran das sie eine gute Mutter wäre auf der Erfahrung ihrer Vergangenheit und aus der Angst heraus wie ihre eigene Mutter zu sein beziehungsweise zu werden. Denn diese war sehr distanziert zu Imogen und kalt.

Deswegen war Imogen auch nicht auf ihrer Beerdigung und das sie dann ein Problem damit hat, das Erbe anzutreten – und zwar das alte Zuhause – ist sie ebenfalls nicht begeistert.

Akt eins: “Willkommen” in Gaunt

Relativ schnell lernt Imogen auch schon Ellie kennen. Sie kommt durch einen Unfall mit ihr in Kontakt und anhand der Reaktionen der anderen, merkt auch Imogen das man es mit dem kleinen Mädchen bisher nicht gut gemeint hatte. Nur Mary, ist eine Unterstützung für Ellie und zeitgleich die einzige Freundin die Ellie in Gaunt hat. Alle anderen scheinen sie zu meiden. Selbst die Erwachsenen.

Imogen hat sofort Mitleid mit der kleinen und kann sich gut in sie hinein versetzen. Erging es ihr als kleines Mädchen doch nicht viel anders. Bald treten auch die Gerüchte rund um das Mädchen Ellie Atkinson auch auf sie zu. Imogen kann nicht glauben das man Ellie für eine Art Hexe hält und sie als Böses Kind einstuft. Sie hält das alles für großen Hokus Pokus und ist Fassungslos über die Boshaftigkeit der Menschen in Gaunt.

“Und wenn es wahr ist, wenn sie eine Art böser Freak ist, darf sie für den Rest ihres Lebens niemanden je wieder nahe sein.” S. 127

Akt zwei: Eine Reihe mysteriöser Unfälle

Schnell muss auch Imogen (unter anderem am eigenen Leib) spüren, das wirklich etwas in Gaunt vor sich geht und auch sie muss sich fragen, ob Ellie wirklich das kleine Mädchen ist, für das sie, sie hält. Der Tod der Lehrerin von Ellie wirft viele Fragen auf und auch Ellie kann sich nicht daran erinnern, was in dieser Nacht war. Fakt ist doch aber, das ihre Lehrerin sie nie besonders leiden konnte. Führt hier das eine zum anderen?

Ich als Leser war hin und her gerissen zwischen der Glaubwürdigkeit von Ellie und dem was man liest und in Gaunt mitbekommt. Für einen Unfall sind die “Zufälle” doch zu nahe auf einander folgend. Und leider führen alle Hinweise auf Ellie hinaus. Einzig Imogen möchte trotz allen Wiedrigkeiten ihrer jungen Klienten glauben. Das sie damit den selber Fehler begeht wie in ihrer Vergangenheit, lässt sie dabei außen vor.

Auch wenn die leise Stimme in ihren Kopf immer mehr an Kraft und Intensität gewinnt…

Akt drei: Ein Dorf in Aufruhr

Die Lage spitzt sich immer mehr zu und auch Imogen bleibt nicht verschont von Warnungen und Gerüchten. Immer mehr gerät sie zwischen die Fronten und kämpft gegen ihre eigenen Überzeugungen an. Auch wenn sie Ellie glauben möchte, zieht sich die Schlinge gefährlich zu.

Ein persönlicher Vorfall lässt Imogen dann jeglichen Glauben an Ellie verlieren. Auf der Suche nach der Wahrheit und nach Beweisen die Ellie belasten können, wechselt auch Imogen für kurze Zeit die Seiten. Als die Kinder des Dorfes, Rache an Ellie verüben wollen, schafft es Imogen gerade noch so einzuschreiten. Doch die Überzeugung das Ellie zu weit schlimmeren Sachen allein durch ihre Gedankenkraft in der Lage ist, lässt auch Imogen das Blut in den Adern gefrieren…

Schreibstil

Als Leser wechselt man zwischen Imogens “Ich – Perspektive” zu Ellies Perspektive aus der dritten Person. Der Schreibstil ist flüssig wenn auch ein wenig gezogen. Imogen stellt sich als sehr dickköpfiger Charakter vor, der meist aus ihrem Gefühl heraus handelt. Damit macht sie es vorallem ihrer Umgebung schwer und verletzt damit auch ihren Mann. Immer wieder erwähnt sie wie sehr sie ihn liebt und wie Glücklich sie ist, ist aber auch schnell gereizt durch fehlende Disskussionen auf die Dan sich beispielsweise nicht einlässt.

Ich finde Ellie dabei stellenweise viel Reifer und fast sogar “zu reif” für eine Elf Jährige. Natürlich ist das auch ihrer Vergangenheit geschuldet.

Ebenfalls gut beschrieben finde ich auch das “paranormale” was mit Ellie in Verbindung gebracht wird. Dennoch stellt man sich die Frage warum die Pflegemutter keinerlei Anstalten macht, selbst zu Recherschieren. Angst allein kann es nicht sein. So geht es mir übrigens bei dem ganzen Städtchen. Alle haben Angst vor einem kleinem Mädchen aber niemand möchte anscheinend tiefer damit involviert werden.

Dadurch zieht sich die Geschichte an manchen Ecken und ich hatte ein wenig den Eindruck auf der Stelle zu treten ohne sonderliches Vorankommen.

Empfehlung

Das Kinder in Horrorfilmen oder auch Büchern gerne ein wenig gruselig wirken, ist eine länger bestehende Tatsache. Auch hier wurde Ellie als etwas gruselig da gestellt aber ist es nicht nur sie. Es sind allgemein die Kinder in Gaunt die irgendwie im Gesamtbild sehr komisch sind. Wer gerne etwas “paranormales” ließt, wird auch bei “Das Böse in deinen Augen” viel Spaß haben.

Mein Fazit zu Das Böse in Deinen Augen

Jenny Blackhurst hat ein interessantes Szenario beschrieben, was ich mir auch wirklich als Film vorstellen könnte. Leider sind zu viele “Leerstellen” vorhanden in dem es nicht weiter geht und ich so die Spannung verloren habe. Die Charaktere waren durchdacht, vor allem Ellie und auch das Ende ergibt Sinn und macht dem Genre “Psychothriller” alle Ehre. Den Mittelteil hätte man ebenfalls ein wenig auf diese Zweigleisigen Spuren fahren lassen sollen.

Das Ende hat mich wirklich gefangen und ich wollte wissen wie es ausgeht. Allerdings ist das für mich ein wenig zu spät. Immer wieder habe ich Lese-Pausen eingelegt weil mich das Buch nicht genug fesseln konnte. Den Zwiespalt den Imogen hier immer wieder durchlebt ist ermüdend. Ellies Kapitel sind viel, viel kürzer und haben aber dadurch auch mehr Spannung. Ihre Gedanken und ihre Sicht auf die Welt der Erwachsenen wurden super beschrieben.

Von mir bekommt "Das Böse in Deinen Augen" von Jenny Blackhurst 

3.5/5 Sternen!

Inhalt

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen …

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Ordnung ist das halbe Leben! https://calipa.de/2018/04/14/ordnung-ist-das-halbe-leben/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ordnung-ist-das-halbe-leben https://calipa.de/2018/04/14/ordnung-ist-das-halbe-leben/#respond Sat, 14 Apr 2018 12:38:13 +0000 http://calipa.de/?p=2737 Oder auch wer Ordnung hält, ist nur zu Faul zum Suchen!
Tatsache trifft doch eher zweiteres bei mir zu. Allerdings ist es mir sehr wichtig das ihr euch auf meinem Blog zurecht findet.

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Oder auch wer Ordnung hält, ist nur zu Faul zum Suchen!
Tatsache trifft doch eher zweiteres bei mir zu. Allerdings ist es mir sehr wichtig das ihr euch auf meinem Blog zurecht findet.
Deswegen habe ich nun in meinem Bücherregal die Autorin und Untertitel falls vorhanden eingefügt. Und derweil das gleich hier noch in meine Listen gepackt!

Interessieren euch eigentlich solch.. “organisatorischen” Sachen? Ich schreibe mir unheimlich viele Notizen beim lesen eines Buches auf und erstelle mir zu gern Listen.
Ein wenig anders – ich weiß.

Ich würde sonst einfach mal einen kleinen “Hinter den Kulissen Beitrag” machen. Paar Fotos von meine “Strukturierung”. Vielleicht ist das für den einen oder anderen Sogar Hilfreich der vielleicht komplett neu anfängt oder wie schon gesagt: einfach hinter die Kulissen Blicken möchte.

Kleine Überraschung für euch!

Über die ich so noch gar nicht viel verraten möchte! Allerdings hat es was mit dem Bastei Lübbe Verlag zu tun und einem kleinen Gewinnspiel 😉 Ihr dürft also gerne gespannt sein und ich persönlich freue mir schon ein Mega Loch in meinen Bauch euch diese Neuigkeiten ab den 27.04. verraten zu dürfen Muha! Bis dahin habt ein wenig Geduld  😀

Nichts desto trotz um die Wartezeit noch etwas zu verkürzen, werde ich weiter Rezensionen schreiben und vielleicht auch mal eins zwei Mangas zwischen hauen, als Rezension 🙂 Momentan lese ich ja eher so in die “blutige” und “Mystische” Abteilung. Aber ich denke das dürfte auch einige Interessieren 🙂

So nun nicht länger gequatscht!

Habt ein schönes Wochenende ihr Süßen <3

 

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