Tage wie diese [Hörbuchrezension]

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Vorab Information

Der Jumbo Verlag haben mir ein Rezensionsexemplar von John Greeens zukommen lassen Tage wie diese. Ich bedanke mich vielmals für den schnellen und sicheren Versand und auch für den beiliegenden Brief!

Auch wieder vielen Dank an


Dafür das sie es möglich gemacht haben, das ich auf dieses Hörbuch aufmerksam wurde und mich bewerben durfte! Und wie immer bewerte ich dieses Buch nichts desto Trotz unvoreingenommen, offen und ehrlich!

Momente wie jene…

In „Tage wie diese“ von John Green hören wir drei verschiedene Geschichten mit jeweils drei verschiedenen Hauptprotagonisten. Es ist der interessante Zusammenhang der einem zum Schluss bewusst wird. Fangen wir aber von vorne an:

Der Jubilee-Express

In der ersten Geschichten lernen wir Jubilee kennen. Ihren interessanten Namen verdankt sie ihren Eltern und dessen Liebe zu den Jubilee Häusern. Sie ist mit Noah zusammen und alles andere als begeistert als sie erfährt, das sie über Weihnachten zu ihren Großeltern soll. Damit hat sie weder die Möglichkeit mit Noah – ihrem Freund- noch mit ihren Eltern zu feiern. Denn diese sitzen im Gefängnis. Sie sind in eine Prügelei geraten und werden somit Weihnachten hinter schwedischen Gardinen verbringen müssen. Jubilee steigt also, wenn auch ungern, in den Zug zu Oma und Opa. Während der Zugfahrt versucht sie Noah telefonisch zu erreichen. Dieser geht auch ran allerdings scheint er sehr unbekümmert darüber, das Jubilee weder zu Weihnachten noch zu ihrem Einjährigen Jubiläum bei ihm sein kann. Während der Zugfahrt lernt sich dann den schüchternen Chep kennen. Und unzählige Cheerleader. Doch ihr eigentliches Abenteuer beginnt erst, als der Zug stehen bleiben muss, wegen des gewaltigen Schneesturms. Genervt von den Cheerleadern, steigt Jubilee aus und stampft in der Eiseskälte und dem hohen Schneefall, zu einem Waffelgeschäft. Unwissend darüber das sie mehr als nur Waffeln geboten bekommt…

Ein cheer unglaubliches Weihnachtswunder

Die zweite Geschichte beginnt ähnlich turbulent. Wir lesen/hören hier aus der Sicht von Toben. Dieser hängt mit seinem Kumpel JP – dessen Lieblingswort “Arschgesicht” ist- und seiner besten Freundin Herzog ab. Bei dem argen Schneetreiben draußen lassen sie sich nicht beirren, während ihres “James Bond” Marathons im Fernsehen. Erst als der Anruf von Quinn, einem Schulfreund von den dreien, sie darüber informiert, das in seinem Waffelgeschäft gerade ein dutzen Cheerleader aufgetaucht sind! Toben und JP ziehen sich in Schallgeschwindigkeit an während Herzog desinteressiert weiter James Bond schaut. Erst nach einigen Minuten Betteln und flehen, schafft Toben es seine beste Freundin zu überzeugen. Es gäbe auch leckere Kartoffelpuffer! Schließlich willigt auch Herzog ein, obwohl sie Cheerleader nicht unbedingt leiden kann und den “Hype” um sie von den Jungs nicht versteht. Sie nehmen für den Weg das Auto von Tobens Eltern, die leider wegen des Sturms, Weihnachten nicht Zuhause verbringen können. Es geht ein kleiner Wettlauf los, denn Quinn, der Waffelladenmitarbeiter, musste seinen anderen Freunden auch versprechen einen Anruf tätigen zu können. Und die Freunde die am schnellsten sind, dürfen in den Laden hineinkommen und ebenfalls den Cheerleader zusehen. Herzog scheint das wenig auszumachen, hat sie doch eh nur Augen für vermeidlich einen. Das denkt auch Toben, bis er versteht was Herzog wirklich fühlt…

Der Schutzheilige der Schweine

Teil beginnt mit der Sicht von Eddy. Sie hat gerade mit ihrem Freund Chep Schluss gemacht. Die wohl warscheinlich die fast schlimmste Entscheidung die sie jeh getroffen hat. Sie liebt Chep immernoch und das mit Charlie, war warscheinlich ihr schlimmster Fehler. Die dritt schlechteste Wahl war, sich die Haare abschneiden und pink färben zu lassen. Ihr Leben ist scheiße und sie ist in einer wirklichen Kriese gefangen. Wie immer, so denken zumindest ihre besten Freundinnen Dori und Tiegen. Sie lieben ihre Freundin aber ihnen ist nicht entgangen das Eddy sich selbst am nächsten steht. Auch die Menschen in ihrem Umfeld bekommen das mit und Eddy denkt immer mehr darüber nach. Ist sie wohl der egozentrichste Charakter auf diesem ganzen Planeten? Hat Chep deswegen nicht auf ihre Mail reagiert und ist zu dem treffen gekommen in dem Starbucks, um das sie ihn gebeten hat? Vertieft in diesen Gedanken geht zu besagten Starbucks weil sie dort auch arbeitet. Sie hat ihrer Freundin Tiegen versprochen, ihr Tea-Cup Schwein abzuholen, in der Tierhandlung in der Nathan arbeitet. Eddy hat nie verstanden warum er sie so hasst. Als sie allerdings auch in der Tierhandlung viel zu spät ankommt, weil sie so sehr mit sich selbst beschäftigt ist, und das Schwein schon lang verkauft wurde, scheint ihr Drama komplett. Anstatt in Selbstmitleid zu ertrinken beschließt sie das Schwein zurück zu kaufen. Zurück bei Starbucks sieht sie den Herzog und Toben, sowie auch Stuart und Jubilee. Sie weiß noch nicht in welche Konstellation sie miteinander stehen und erst als die Tür des Starbucks ein weiteres mal aufflog begann sie an Wunder zu glauben…

Schreibstil/Erzählstil

Ich finde es unheimlich nett erzählt und ich fand die Erzählen von beginn an sehr sympatisch. Man konnte die Charaktere perfekt auseinander halten. Es ist die große Geschichte dahinter die man sich zum Schluss super zusammen reimen kann. Beziehungsweise, wird dieser super aufgeklärt. Für die kalten Tage, mit einer Decke und einer netten Kerze, war es unheimlich angenehm der Geschichte von Jubilee, Toben und Eddy zu verfolgen.

Empfehlung

Es ist romantisch und genau das passende für kalte Tage draußen. Jeder der einen schönen Abend oder einen netten Nachmittag haben möchte, kann ich dieses Buch ruhigen Gewissens Empfehlen!

Mein Fazit zu Tage wie diese

Die Geschichte hat einen roten Faden, ist nicht unnötig kompliziert und die Charaktere haben ihre kleinen persönlichen “Macken”. Vor allem hat mir Jubilee’s Geschichte gefallen. Ich hätte der Synchronsprecherin und der Geschichte noch ewig zuhören können. Leider empfand ich das Hörbuch als sehr kurz und mir hat noch ein kleiner “spannenderer” Plot gefehlt. Aber es war auch mal wieder schöne eine abgeschlossene Geschichte zu hören mit einem Happy End.

Von mir bekommt "Tage wie diese" von John Greene 

4/5 Sternen!

 

Inhaltsangabe

Am Abend vor Weihnachten erleben drei Jugendliche inmitten eines Schneesturms die Liebe auf den ersten und den zweiten Blick. Jubilee hat eigentlich einen perfekten Freund, doch als ihr Zug im Schnee stecken bleibt, verliebt sie sich Hals über Kopf in einen Fremden. Währenddessen erkennt Tobin, dass die große Liebe manchmal ganz nah ist – und so sieht er seine beste Freundin auf einmal mit ganz anderen Augen. Und Addie hofft, dass sie einen Fehler wiedergutmachen kann. Ausgerechnet ein Minischwein öffnet ihr schließlich die Augen und es gibt Hoffnung auf ein Happy End.

Tage wie diese Bildquelle: Jumbo
Buchdetails
Name: Tage wie diese
Autor: John Greene
Hördauer: ca. 255 Minuten
Verlag: Jumbo
Erschienen: 08.09.2017
Kostenpunkt: 15,00 €
Hier zu kaufen: Tage wie diese
Genre: Jugendbuch, Roman
Kategorie: Allgemein, Rezension Kommentare: 0

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