I bet you’ll Die [Buchrezension]

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Eintauchen eine Welt der Games
Dieses Exemplar stand schon länger auf meinem SuB und meiner WuLi. Bei Thalia bei den Mängelexemplaren hatte mein Freund es entdeckt und es wurde gekauft.
Ich habe mir sehr, sehr viel versprochen. Bücher über „Gamer Welten“ gibt es wirklich selten finde ich, obwohl in der heutigen Zeit viele (auch ältere) mit der Gamer Welt vertraut sind. Aber kommen wir nun zum Buch:

Ich habe das Buch schnell durchgelesen. Es umfasst 224 Seiten und war innerhalb von einem Tag durchgelesen. Es spielt sich rund um die Playzone und Motherzone ab. Unsere Hauptprotagonisten sind Soni und „Rabe“. Der Autor hat bekannte game Namen verwendet um seinen Orten in der Playzone einen Namen zu geben so zum Beispiel Mario-Kart und auch der beliebte Klassiker „Zelda“.

Und leider war es das.

Das Fundament der Geschichte ist auf Games erbaut aber wirklich interessante Game Highlights, sowie eventuell auch „typische“ Gamer Begriffe sind nicht vorhanden. Der Schreibstil ist einfach gehalten, ohne Komplikationen und sehr undetailiert. Die Charaktere sind nur oberflächlich angekratzt, wie ich finde. Der Autor folgt problemlos einen roten Faden was ich in erster Linie begrüße aber nicht auf kosten von Tiefe und Details.

Das Ende kommt schnell und hat mich stehen gelassen. Es war einfach zu Ende und ich saß für einen Augenblick da und dachte mir „Oh… Okay.“ Ich hab das Buch geschlossen und habe mir für einige Minuten das Cover angesehen. Ich finde es in der Regel nicht schlimm, wenn das Buch anders ist, als ich es erwartet habe. Im Gegenteil. Hier war ich allerdings sehr enttäuscht. Kurze Bücher haben es oft geschafft mich zu fesseln und mein Leser Herz höher schlagen zu lassen. Nicht allerdings hier.

Mein Fazit zu I bet you’ll Die

Vielleicht liegt es an meiner Leidenschaft zum Zocken, vielleicht einfach weil ich mir soviel versprochen habe von dem Buch. Das Fundament wurde hier sorgfältig ausgelegt. Es hätte soviel draus gemacht werden können, was der Autor aber entweder nicht interessierte und nicht wahrnahm. Leichte Gamer Begriffe die in der heutigen Zeit für viele Bekannt sind, hätten den Buch etwas mehr in die Gamer Richtung drücken können, ebenso wie die Erwähnung von anderen spielen wie Action und Simulationsspiele. Charakterzüge, Details im allgemeinen und Tiefe hätten den Buch locker mehr tiefe geben können auch auf 224 Seiten. Die Geschichte folgt wie oben erwähnt einen roten Faden, man findet schnell die Anschluss und verliert dafür umso schneller das Interesse, weil es weder spannend noch vorstellbar beschrieben wurde. Teilweise hatte ich leider den Eindruck das es in einem Zug runter geschrieben wurde. Viel, viel mehr hatte ich mir von dem Buch erhofft oder sagen wir einfach mal: Nur weil ein paar Orte in dem Buch nach einem bekannten Spiel benannt sind, macht es das noch nicht zu einem Buch mit Games als Hauptthema.

Von mir bekommt " I bet you'll Die" von Thomas Feibel 

2.5/5 Sternen!

 

Inhalt

Wer nicht spielt, hat schon verloren! Zocken, daddeln, wetten – in der Playzone sind Glücksspiel und Computer-Games staatlich verordnet. Wer alle schlägt und alles gewinnt, wird der MEISTER. Nichts anderes ist Sonis Ziel: Sie will der größte Star der Playzone werden. Dafür lässt sie sich sogar auf die Machenschaften der korrupten Regierung ein und als Spionin anwerben. Doch sie merkt schnell: Die Glitzerwelt ist nicht, was sie scheint – und auf einmal spielt Soni um ihr eigenes Leben …

 

Buchdetails
Name:  I bet you'll Die
Autor: Thomas Feibel
Seiten: 224
Verlag: sauerländer
Erschienen: 14.02.2012
Kostenpunkt: 14,00 €
Genre: Jugendbuch/Fantasy/Halb Dystopie
Kategorie: Allgemein, Rezension Kommentare: 0

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