I Kissed a Zombie and i liked it [Buchrezension]

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Auch Mängelexemplare haben ihre Tücken!
Durch Zufall habe ich dieses Buch, bei Netto in der Mängelexemplarkiste gefunden. Der Titel und zugegeben auch die geringe Anzahl an Seiten ließen es mich mitnehmen. Ich stehe aus irgendeinem Grund auf Zombies.


Wie oben beschrieben, geht es um Alley Rhodes unsere Hauptprotagonistin die einen Hang zum Sarkasmus hat. Die Inhaltsangabe ließ mich darauf schließen das Alley’s Welt nun total auf den Kopf gestellt werden wird, weil sie sich in den Sänger Doug verliebt. Soweit, so gut. Ich dachte an das „typische“ hin und her, ja und nein doch wurde schnell eines besseren beleert. Irgendwie kommt alles anderes als erwartet, was eigentlich gut sein sollte… aber lasst mich weiter erzählen.

Man ließt das Buch aus der „Ich Perspektive“ und zwar aus Alley’s „Ich“ Perspektive. Man kann oft schmunzeln über… den „jugendlichen Leichtsinn“ den sie noch in sich trägt und ihre kleinen Sprüche, die sie meist denkt aber nicht sagt. Stellenweise hatte ich das Gefühl das der Autor „gekünstelt“ schreibt. Es soll irgendwie „cool“ und „hipp“ wirken was mich irgendwie mit komischen Gefühl das ganze lesen ließ. Auch das es niemals ein „Ja“ sondern stehts ein „yeah“ gibt war für mich irritierend, ist aber vielleicht in der Gegend (Iowa) wo sich die Geschichte abspielt normal? Es werden viele Stadtteile genannt und man lernt Orte kennen. Mir wurden es auf dauer „zuviel“ das ich sie anfing flüchtig zu überlesen. Es wurde nicht viel darauf gegeben den Leser abzuholen und sich in diesen Orten hinzusetzen und mal anzukommen, wenn auch nur für einen Kaffee.

Stellenweise wirkt das Buch sehr gehetzt und bei dem Ende (ohne Spoiler) wirkt alles auf einmal sehr gequetscht. Demnach konnte mich das Ende auch leider nicht so ergreifen wie ich es gern zugelassen hätte.
Es gibt viele Wortwiederholungen, was für mich in Ordnung ist, aber ich hatte teilweise den Eindruck das ich in der Zeile verrutscht bin und die selbe Stelle noch einmal lese. Schade drum. Da hätte man, finde ich durchaus mehr rausholen können.

Schreibweise/Stil sind Okay. Es ist nichts neues, nichts unbekanntes eher etwas, was man denkt das man mehr hätte rausholen können. Die vielen Wortwiederholungen erschweren zwar nur bedingt den lesefluss sind aber Mühselig. Man erhofft sich immer wieder das etwas interessantes passiert, etwas das irgendwie das Ruder rumreißt. Bis zum Schluss. Die Idee der Geschichte ist vielleicht auch nicht die neuste, aber durchaus interessant aus der viel, viel mehr hätte rausgeholt werden können. Die Charaktere sind teils sehr Oberflächlich das sie in der Masse untergehen. Ich mochte sehr die sarkastische Ader bei Alley. Die Sprüche und Gedanken waren gut platziert wenn auch manchmal zuviel des guten. Stellenweise ziehte es sich wie Kaugummi was bei 230+ Seiten schon schwierig ist.

Mein Fazit zu I kissed a Zombie and i liked it

Ein netter Zeitvertreib den man mal so lesen kann.Leider überzeugt es mehr mit „Charme“ als mit sonderlicher, charakteristischer Tiefe. Es wirkt alles zu oberflächlich und teilweise wie oben beschrieben, zu sehr gekünstelt.  Die Geschichte wäre meines Erachtens durchaus Ausbaufähiger gewesen, als sie hier ist. Leider hat es mich knapp am Ende auch verloren.

Von mir bekommt "I kissed a Zombie and i liked it" von Adam Selzer 

2.8/5 Sternen!

 

Inhalt

Die achtzehnjährige Alley Rhodes braucht kein »Twilight«, um zu wissen, wie das so läuft mit Vampiren. Schon vor Jahren sind Vampire, Werwölfe und andere untote Kreaturen aus ihren Särgen gekrochen und Teil ihres Alltags geworden. Ein Vampirfreund ist das ultimative Statussymbol, der Gothic-Look absolut in – doch nicht für Alley. Denn mal ehrlich: Wer will schon einen Kerl, der nie erwachsen wird? Der völlig egozentrisch ist und dabei auch noch launisch? Doch dann begegnet ihr Doug. Der ist vor vier Jahren gestorben, trägt immer noch denselben Anzug und erobert ihr Herz. Alleys Vorsätze sind dahin, und sie muss sich entscheiden, ob sie einen Zombie lieben kann.

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Buchdetails
Name: I kissed a Zombie and i liked it
Autor: Adam Selzer
Seiten: 239
Verlag: PIPER
Erschienen: 10.05.2011
Kostenpunkt: 8,95€
Genre: Jugend/Fantasy
Kategorie: Allgemein, Rezension Kommentare: 0