Bioshock Rapture [Buchrezension]

Bioshock

Hoch lebe Rapture!
Eine Welt erschaffen durch einen Mann und dessen Traum. Den Traum etwas zu verändern. BioShock gehört wahrlich zu meinen Lieblingsspielen. Von Athmosphäre, Spannung bis hin zur Blutigen Abschlachtung verschiedenster Charaktere hat dieses Spiel eine menge zu bieten. Von der dahinter steckenden Story ganz abgesehen.

John Shirley, der Autor der uns Bioshock auch als Buch nachhause bringt, stellt er uns den Erschaffer der Welt (Rapture), Andrew Ryan, vor. John lässt uns hinter die Kulissen der Welt, des Milliardärs und seine Vergangenheit stoßen. Egal ob man das Spiel kennt oder nicht, man wird beider seits sehr auf seine Kosten kommen. Dieses Buch hat etwas düsteres was sich dadurch hervorragend an dem Spiel orintiert!

Schreibweise

John Shirley schreibt sehr gewählt und stellt auch die Charaktere interessant vor. Ich fand vor allem das er auf viele Umgebung Details eingeht und den Leser damit in „seine“ Welt hineinversetzen kann. Am Anfang fiel es mir zugegebener Maßen sehr schwer in den Schreibstil von Shirley einzutreten. Er beschreibt gerade zum Anfang viele Dinge ob Menschen oder Umgebungen. Ich ließ mich aber nicht davon beirren, weil ich einfach zu interessiert an Hintergrundwissen war. Nach und nach kam ich besser mit seinem Schreibstil klar und konnte mich hineinversetzen. Besonders interessant und ja, teils auch schwierig, fand ich seine Ausdrucksweise. Er umschreibt viele Dinge eher als sie direkt beim Namen zu nennen. Ich würde seinen Stil nicht unbedingt als „flüssiger Schreibstil“ betiteln. Im Gegenteil. Ab und an muss man wirklich schauen wer gerade mit wem spricht. Sehr gelungen fand ich wiederum seine „Kapitel Einteilung“. Man ließt aus den Perspektiven verschiedenster Menschen und verschiedenen Stellungen und während man selbst schon vieles erahnt (Was keineswegs die Stimmung kippt, möchte ich nur gesagt haben) ließt man förmlich wie andere Charaktere erst auf den Weg sind um an dieses „Wissen“ zu gelangen.

Gesamteindruck

Das Buch zu lesen in einem Schwung, war mir gar nicht möglich. Es gab so viele Momente für mich, in denen ich tief ein und ausatmen musste. Man liest das Buch finde ich, in zwei Kapiteln. Von Sanft und Zart zu Brutal und düster. Die Härte die das Buch ausstrahlt hat mich oftmals Gänsehaut bekommen lassen und in der anderen Sekunde war alles Schnee von gestern. Tatsächlich habe ich viele Namen, Orte etc. durch das Spiel deutlich vor Augen gehabt. Ich konnte ein“sinken“ in Rapture und musste ab und zu auftauchen um Luft zu schnappen. Leider wurden nicht alle Fragen in diesem Buch geklärt die sich auftaten, wo natürlich auch die Absicht hinter stecken könnte, das man erst das Buch, dann das Spiel genießt. Dafür das es ein Buch beziehend auf das Spiel ist, war ich schwer angetan. Der Einstieg ist ein wenig holperig, aber es lohnt sich weiter zu machen um zu Wissen wie nah Ideenreichtum und Wahnsinn beieinander stehen.

Mein Fazit zu Bioshock Rapture

Würde es einen zweiten Band geben, würde ich ihn lesen. Es ist harte Kost und oft musste ich schlucken oder Pause machen, weil der Autor die Brutalität bildlich dastellen konnte durch Worte. Ich finde das Buch sehr gelungen, dafür das es auf ein Spiel beruht. Die Zeit, die Umgebung und das Thema ist wohl in vielen Teilen der Welt aktueller denjeh.

Von mir bekommt "Rapture Bioshock" von John Shirley 

4.6/5 Sternen!

 

Klappentext

Am Abgrund. Das Ende des Zweiten Weltkriegs und der vernichtende Schlag gegen Japan haben nicht nur Euphorie in den Köpfen der Amerikaner hinterlassen. Der geniale Selfmade-Milliardär Andrew Ryan träumt von einem Utopia am Grunde des Meeres, wo Unterdrückung, Doppelmoral und Zensur der Wissenschaft keinen Platz mehr haben. Was schließlich daraus wurde, ist jedem Spieler der BioShock- Reihe hinlänglich bekannt: Ein einziger Alptraum. Dies ist seine Geschichte …

Buchdetails
Name: Rapture Bioshock
Autor: John Shirley
Seiten: 448
Verlag: Panini Books
Erschienen: 15.11.2011
Kostenpunkt: 14,99€
Hier zu kaufen: Rapture Bioshock
Genre: Dystopie
Kategorie: Allgemein, Rezension Kommentare: 1
Eine Antwort auf „Bioshock Rapture [Buchrezension]“
  1. […] 3: Bioshock Ja Kinder, auch dieses Buch ist eines meiner besonderen Highlights. Ich habe selten ein Buch […]

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